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Afrika

Einwohnerzahl: 924 Mio. Einwohner in 53 Staaten und abhängigen Gebieten auf einer Fläche ungefähr dreimal so groß wie Europa

Beziehungen zur EU: Nach einer langen, durch den europäischen Kolonialismus geprägten Vergangenheit hat sich zwischen der EG bzw. EU und dem afrikanischen Kontinent in den letzten Jahrzehnten ein partnerschaftliches Verhältnis entwickelt. Die EU ist einer der wichtigsten Handelspartner der afrikanischen Staaten und auch im Bereich der Entwicklungspolitik auf dem schwarzen Kontinent sehr aktiv. Die Finanzmittel aus dem wichtigsten Instrument der EU zur Entwicklungshilfe, dem Europäischen Entwicklungsfond (EEF) betragen für den Zeitraum 2008-2013 rund 22,7 Mrd. Euro. Auch in sicherheitspolitischer Hinsicht ist die EU in Afrika involviert, wie zum Beispiel im Rahmen der im Juni 2003 in die Demokratische Republik Kongo entsandten Friedenssicherungstruppe der Mission „Artemis“. Einen Schwerpunkt der wirtschaftlichen und politischen Zusammenarbeit bilden der 1975 begonnene Prozess der Lomé-Abkommen, der im Jahr 2000 durch das sogenannte Cotonou-Abkommen über eine Kooperation der EU mit den Afrikanisch-Karibisch-Pazifischen Staaten (AKP) abgelöst wurde. Die Abkommen bildeten den Rahmen von gegenseitigen Handelserleichterungen, der Entwicklungszusammenarbeit und der politischen Kooperation. Im Cotonou-Abkommen wurde auch in Übereinstimmung mit den Regeln der WTO der Übergang von der einseitigen Zollfreiheit zu Freihandelszonen zwischen afrikanischen Regionen und der EU vorgesehen. Die Einzelheiten sollten in so genannten Wirtschaftspartnerschafts-Abkommen (EPA) geregelt werden. Aus Furcht vor den negativen Auswirkungen des Freihandels auf ihre Wirtschaft sperren sich jedoch weiterhin viele afrikanische Staaten gegen die Unterzeichnung solcher EPA und blockieren den Verhandlungsprozess. Nichtsdestotrotz wurde beim 2. EU-Afrika-Gipfel nach langem Ringen im Dezember 2007 von Vertretern der EU und der afrikanischen Staaten eine Gemeinsame Strategie verabschiedet. Sie könnte den Weg für eine kohärentere Politik ebnen. Doch scheint insgesamt das Interesse am afrikanischen Kontinent nicht bei allen EU-Staaten in gleichem Maße vorhanden und die Prioritäten keinesfalls identisch zu sein, was nur einen Teil der zahlreichen Probleme darstellt, die die europäisch-afrikanischen Beziehungen kennzeichnen.

Ein Wettlauf gegen institutionelle Schranken und kritische Agrarminister

Die europäische Kommission hat angesichts der verzweifelten Lage in vielen Ländern durch die Nahrungsmittelkrise eine Milliarde Euro Soforthilfe angekündigt. Doch erlauben die Haushaltsregeln der (...)
Von Maria ZANDT - 6. Oktober 2008

Ein Ausblick auf die volle Agenda der nächsten sechs Monate

Am 1. Juli fiel der Startschuss für Portugals sechsmonatige EU-Ratspräsidentschaft. Themen wie der Verfassungskompromiss, die Beziehungen zu Afrika und den Mittelmeerstaaten sowie die Lissabonner (...)
Von Maria ZANDT - 26. Juli 2007

Neulich unter „Aktuelles“


22. August 2011 - Top
Gaddafi stürzt

17. März 2011 - Top 1
(Un-) Verstümmelt

14. Juli 2009 - Die gute Nachricht
G8-Gipfel: 10 Mrd. € für Nahrungssicherheit

14. April 2009 - Das Dokument
G-8 Agrarministertreffen: Strategie zur Hungerbekämpfung

14. April 2009 - Das Gesicht
EU will Entwicklungshilfegelder vorziehen

16. März 2009 - Die gute Nachricht
Erfolgreiche Piratenjagd

2. Februar 2009 - Die gute Nachricht
300 Millionen Euro für Friedenseinsätze in Afrika

26. Januar 2009 - Die Zahl
36.500

8. Dezember 2008 - Die schlechte Nachricht
Die EU zieht in den Kampf gegen somalische Piraten

3. November 2008 - Das Gesicht
EU-Soldaten in den Ostkongo

6. Oktober 2008 - Das Dokument
EU-Schiffe gegen Piraten in Somalia

15. September 2008 - Die Zahl
1 Milliarde

28. Juli 2008 - Das Ereignis
Erstes Gipfeltreffen der EU mit Südafrika

14. Juli 2008 - Das Dokument
Startschuss zur Union für das Mittelmeer

14. April 2008 - Das Gesicht
IWF-Chef warnt vor drohenden Hungerkatastrophen

10. März 2008 - Die gute Nachricht
Die Macht der Vernunft

3. Februar 2008 - Die schlechte Nachricht
Kämpfe behindern EU-Friedensmisson im Tschad

14. Januar 2008 - Das Ereignis
EU-Truppen für den Tschad nun vollzählig

17. Dezember 2007 - Das Ereignis
Sacharow-Preis für Salih Mahmoud Mohamed Osman

10. Dezember 2007 - Das Ereignis
Europa und Afrika: Wandel durch Annährung

12. November 2007 - Das Dokument
Streit um Gebietshoheit: Juan Carlos in Nordafrika

15. Oktober 2007 - Das Gesicht
Provokationen aus Zimbabwe

Neues Jahr, neue Vorsätze. Was steht auf deiner Liste? Wie wäre es mit ein wenig Engagement für ein junges, europäisches Projekt: Die Euros sind stets auf der Suche nach motivierten jungen Leuten, für die ‘Europa’ nicht nur ein abstrakter Begriff ist.

… als Autor/in

„Brüssel hat entschieden“, „die EU konnte sich nicht einigen“, „EU-Beamte verschwenden Steuergelder“... Wenn’s dir bei diesen Schlagzeilen in den Fingern kribbelt, Europa mal so richtig hinterleuchten, die Vorurteile zu verstehen und mit kritischen Blick aufzuarbeiten - und zwar so, dass es auch deine Freunde verstehen... Dann bewirb dich als ehrenamtlicher Autor bei den Euros!

Was muss ein/e Autor/in der Euros mitbringen?

-  Interesse und Ideen zu europäischen Themen - ob politisch, wirtschaftlich, historisch oder kulturell - und den Anreiz, diese Themen für ein breites Publikum mit Feinsinn und Kreativität aufzuarbeiten
-  Einen sicheren und verständlichen Schreibstil
-  Einen europäischen Traum

Was bieten dir die Euros?

Wir sind die einzige Webseite im deutschen Netz, die die EU kritisch, aber mit einem dynamischen und pädagogischen Anspruch angeht. Es erwarten dich ein multikulturelles und kreatives Team mit jahrelanger journalistischer Erfahrung aus allen Ecken Europas, eine Plattform für deine Ideen mit einer europaweiten Leserschaft, ehrliches Feedback, sowie Kontakte und Recherchehilfen direkt aus Brüssel.

… als Multimedia-Redakteur/in

Nicht umsonst sind wir ein Online-Magazin : ‘Online’, das bedeutet neue Möglichkeiten und neue Potentiale. Du bist im Bereich Radio-Journalismus tätig? Du weißt, wie man europäische Themen mit diesem Medium an den Mann und die Frau bringt? Dann werde Multimedia-Redakteur/in bei den Euros. Unser Ziel ist es, regelmäßig interessante und kurzweilige Podcasts anzubieten, die speziell für die Euros produziert wurden. 2012 startet unsere Podcast-Projekt ‘Welcome to the jungle’ – Thema ist der Brüsseler Demokratie-Dschungel und (unsinnige) EU-Direktiven. Um das Projekt weiter auszubauen brauchen wir dich!

… als Blogger/in

Du bist dynamisch, schreibst gerne und hast deine eigene Meinung zu europäischen Ereignissen – und die teilst du lieber durch kleine, regelmäßige Beiträge mit als in langen Analysen? Dann ist ein Eurosblog vielleicht das richtige für dich. Wir suchen junge Menschen aus ganz Europa, die etwas zu sagen und Lust haben, unser Netzwerk zu erweitern.

Was muss ein/e Blogger/in mitbringen ?

-  Dynamismus: Die Welt der Blogs ist schnelllebiger als unser Magazin; Blogger/innen können besser auf aktuelle Ereignisse reagieren.
-  Einen sicheren und verständlichen Schreibstil.
-  Eigenständigkeit: Anders als bei unseren Autoren können wir nicht jeden Blog-Artikel gegenlesen (obwohl wir die Blogs natürlich generell im Auge behalten). Souveränität im Umgang mit Themen, Sprache und technischen Gegebenheiten ist also notwendig.
-  Interesse an europäischen Ereignissen und an europäischer Politik.
-  Das gewisse Etwas: Wir suchen Blogger/innen, die wirklich Interessantes zu berichten haben. Ein Erasmus-Jahr in Spanien? Eine Anstellung in Brüssel? Eine Rundreise durch Europa? Als aktives Mitglied eines phänomenalen Projekts? Euch brauchen wir! Insbesondere Blogger/innen in europäischen Hauptstädten und den Regierungssitzen der EU (Brüssel, Straßburg, Luxemburg) sind willkommen.
-  Vor allem: Kreativität ! Europa ist dynamisch, Europa ist spannend. Und das gilt es, unseren Lesern zu zeigen.

… als Übersetzer/in

Sprachen sind deine Spezialität und du möchtest helfen, das babylonische Sprachgewirr zumindest ein wenig zu entzerren und unser Projekt voranzubringen? Dann werde Übersetzer/in bei den Euros! Mittlerweile gibt es fünf Sprachversionen, sodass du unter Italienisch, Französisch, Spanisch und Englisch wählen kannst. Jede Woche werden neue Artikel veröffentlicht – es gibt also (fast) immer was zu tun. Du kannst eigene Übersetzungsvorschläge machen, aber im Allgemeinen senden wir auch regelmäßig Vorschläge an alle Übersetzer/innen.

Professionnelle Übersetzer/innen sind ebenso willkommen wie Sprach-Fans, die eine der genannten Sprachen sehr gut beherrschen.

… als ‘Experte’

Für unsere Rubrik ‘Policy papers’ (‘Themenbögen’) suchen wir immer nach Beiträgen. Du hast eine spannende Hausarbeit über ein Europa-relevantes Thema geschrieben, hast dich eingelesen und bist zum ‘Experten’ geworden – und außer dir und deinem Prof hat die Arbeit wahrscheinlich keiner gelesen ? Bei den Euros hast du die Möglichkeit, solche Arbeiten als Policy paper zu veröffentlichen. Teile dein Wissen mit anderen Europäern und Europäerinnen!

Bewerbungen per Mail an unsere Chefredakteurin Julia : julia.korbik@die-euros.eu.

… als Mitglied der Community

Werde Teil unserer paneuropäischen Debatte! Wie das geht? Ganz einfach: Kommentiere unsere Artikel! Deine Meinung ist uns und unseren Autoren und Autorinnen wichtig. Bring dich ein, teile uns mit, was du denkst.

Öffne dich für Europa! Wir freuen uns auf dich.

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