Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs beging Westeuropa den europäischen Aufbau nach der „Methode der kleinen Schritte“, inspiriert von Jean Monnet und ausgeführt in der Rede am 9. Mai 1950 von Robert Schuman, dem damaligen Außenminister Frankreichs, der in diesem Zusammenhang die Schaffung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS) vorschlug: „Europa entsteht nicht auf einen Schlag. Und auch nicht durch eine einfache Zusammenfassung: Es wird durch konkrete Tatsachen entstehen, die zunächst eine tatsächliche Solidarität erschaffen.“
Die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG), gegründet durch die Römischen Verträge von 1957, sowie im Anschluss die Europäische Union seit dem Vertrag von Maastricht 1992, haben bereits 50 Jahre lang, nach und nach durch „Erweiterungen“ und „Vertiefungen“ der Gemeinschaft zur Versöhnung der europäischen Völker beigetragen.
Durch die Erweiterung von sechs Mitgliedsländern 1957 auf 27 heute hat die Europäische Union ihre Anziehungskraft bewiesen. Doch von nun an sieht sie sich mit der Frage nach ihren Grenzen und ihrer Identität konfrontiert. Die sukzessiven Kompetenzerweiterungen haben die „europäischen Verbraucher“ umgewandelt in „europäische Bürger“, die Rechte und Pflichten genießen, von denen wir annehmen können, dass sie in Zukunft noch zunehmen werden.
Deutschland und Frankreich haben eine besondere Beziehung zueinander: Ihr Verhältnis beruht auf einem besonderen Vertrauen, das in einem halben Jahrzehnt der Zusammenarbeit und der Verankerung des (...)
Der dritte und letzte Teil unserer Serie beschreibt die jüngere Geschichte des Europäischen Parlaments seit 1992.
Der zweite Teil unserer Reihe zur Geschichte des Europäischen Parlaments beginnt bei den ersten Direktwahlen im Jahr 1979, deren Euphorie jedoch erst durch den Vertrag von Maastricht 1992 in (...)
Im ersten Teil unserer Reihe zur Geschichte des Europäischen Parlaments geht es um die Jahre 1949 bis 1979.
Vom 1. Juli bis zum 31. Dezember 2008 stand Frankreich dem Rat der Europäischen Union vor. Was war in diesen sechs Monaten geschehen, was den stets selbstbewussten Monsieur le Président am Ende so (...)
Seit ihrem Beitritt zur Europäischen Wirtschaftgemeinschaft 1973 haben sich die Briten als wahre Meister der Ausnahmen etabliert. Eine Übersicht über ihren beschwerlichen Weg nach und durch (...)
Die Europäische Union hat das Jahr 2009 zum Europäischen Jahr der Kreativität erklärt. Wird es den führenden Entscheidungsträgern aus Politik und Wirtschaft gelingen, dieses fromme Motto in die (...)
Exklusives Interview mit dem ehemaligen italienischen Ministerpräsidenten und ehemaligen Präsidenten der Europäischen Kommission über das irische „Nein“, die institutionelle Krise der EU und die (...)
Der neue britische Premierminister ist im Juni nun seit einem Jahr im Amt. Sind die Ängste, er könnte in Europa ein stärkerer Blockierer werden als Tony Blair, berechtigt? Was sagt seine (...)
Die Europäische Union (EU) und die Europäische Gemeinschaften (EG) sind nicht dasselbe. Die Euros erklären den Unterschied und erläutern den Aufbau, die Kompetenzfelder und die historischen (...)
Der erste Beitrag dieser neuen Reihe befasst sich mit den Gründen, warum die Europäischen Gemeinschaften, die Vorreiter der heutigen EU, in den 1950er Jahren ins Leben gerufen wurden. Frieden, (...)
Sechs Jahre nach Inkrafttreten des Römischen Statuts und somit des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH) könnten die Beziehungen zwischen ihm und der EU kaum besser sein. Nichtsdestotrotz (...)
Kann die EU demokratisch sein? Warum ist sie es heute (noch) nicht? Die Euros wollen auf diese vieldiskutierten Fragen eingehen, indem sie die einzelnen Institutionen auf ihre demokratische (...)
Der Vorsitzende der SPE (Sozialdemokratische Partei Europas) erklärt, warum seine Partei den Reformvertrag unterstützt: Auch wenn dieser bei weitem nicht perfekt ist, wird er den europäischen (...)
Eine Dosis Demokratie bringt der Reformvertrag mit sich. Doch gewürdigt haben dies noch nicht die richtigen: Mit Sekt haben die Staats- und Regierungschefs auf den Vertrag angestoßen, am (...)
Auch wenn das Europäische Parlament nicht direkt an der Regierungskonferenz zur Ausarbeitung des neuen EU-Vertrags teilnahm, hat es seine Spuren in der Substanz des Reformvertrags hinterlassen. (...)
Das „Wie“ des Kompromisses, der auf dem letzten von der deutschen Ratspräsidentschaft geleiteten EU-Gipfel verhandelt wurde, wirft durch seine nationalstaatlichen Polarisierungen Zweifel an der (...)
Interview mit dem Politologen Prof. Dr. Dr. h.c. Wichard Woyke über die in Frage stehende, zukünftige Rolle der deutsch-französischen Beziehungen in der erweiterten Union sowie bevorstehende (...)
Die einen wollten einen Gottesbezug, die nächsten waren gegen eine Erwähnung des Euro, und dass es über Erweiterung und Vertiefung keinen Konsens gibt, ist ebenfalls schon länger bekannt. So kann es (...)
50 Jahre Europa, das muss gefeiert werden. Die Euros werfen einen Blick zurück auf 50 Jahre europäische Integration. Obwohl die europäische Einigung immer wieder von Krisen geprägt wurde, bleibt (...)
Anlässlich der Feierlichkeiten zum 50-jährigen Jubiläum der Unterzeichnung der Römischen Verträge standen die „Ersten Europäischen Generalstände“ am 17. März im französischen Lille ganz unter der Prämisse (...)

Neues Jahr, neue Vorsätze. Was steht auf deiner Liste? Wie wäre es mit ein wenig Engagement für ein junges, europäisches Projekt: Die Euros sind stets auf der Suche nach motivierten jungen Leuten, für die ‘Europa’ nicht nur ein abstrakter Begriff ist.
„Brüssel hat entschieden“, „die EU konnte sich nicht einigen“, „EU-Beamte verschwenden Steuergelder“... Wenn’s dir bei diesen Schlagzeilen in den Fingern kribbelt, Europa mal so richtig hinterleuchten, die Vorurteile zu verstehen und mit kritischen Blick aufzuarbeiten - und zwar so, dass es auch deine Freunde verstehen... Dann bewirb dich als ehrenamtlicher Autor bei den Euros!
Was muss ein/e Autor/in der Euros mitbringen?
Interesse und Ideen zu europäischen Themen - ob politisch, wirtschaftlich, historisch oder kulturell - und den Anreiz, diese Themen für ein breites Publikum mit Feinsinn und Kreativität aufzuarbeiten
Einen sicheren und verständlichen Schreibstil
Einen europäischen Traum
Was bieten dir die Euros?
Wir sind die einzige Webseite im deutschen Netz, die die EU kritisch, aber mit einem dynamischen und pädagogischen Anspruch angeht. Es erwarten dich ein multikulturelles und kreatives Team mit jahrelanger journalistischer Erfahrung aus allen Ecken Europas, eine Plattform für deine Ideen mit einer europaweiten Leserschaft, ehrliches Feedback, sowie Kontakte und Recherchehilfen direkt aus Brüssel.
Nicht umsonst sind wir ein Online-Magazin : ‘Online’, das bedeutet neue Möglichkeiten und neue Potentiale. Du bist im Bereich Radio-Journalismus tätig? Du weißt, wie man europäische Themen mit diesem Medium an den Mann und die Frau bringt? Dann werde Multimedia-Redakteur/in bei den Euros. Unser Ziel ist es, regelmäßig interessante und kurzweilige Podcasts anzubieten, die speziell für die Euros produziert wurden. 2012 startet unsere Podcast-Projekt ‘Welcome to the jungle’ – Thema ist der Brüsseler Demokratie-Dschungel und (unsinnige) EU-Direktiven. Um das Projekt weiter auszubauen brauchen wir dich!
Du bist dynamisch, schreibst gerne und hast deine eigene Meinung zu europäischen Ereignissen – und die teilst du lieber durch kleine, regelmäßige Beiträge mit als in langen Analysen? Dann ist ein Eurosblog vielleicht das richtige für dich. Wir suchen junge Menschen aus ganz Europa, die etwas zu sagen und Lust haben, unser Netzwerk zu erweitern.
Was muss ein/e Blogger/in mitbringen ?
Dynamismus: Die Welt der Blogs ist schnelllebiger als unser Magazin; Blogger/innen können besser auf aktuelle Ereignisse reagieren.
Einen sicheren und verständlichen Schreibstil.
Eigenständigkeit: Anders als bei unseren Autoren können wir nicht jeden Blog-Artikel gegenlesen (obwohl wir die Blogs natürlich generell im Auge behalten). Souveränität im Umgang mit Themen, Sprache und technischen Gegebenheiten ist also notwendig.
Interesse an europäischen Ereignissen und an europäischer Politik.
Das gewisse Etwas: Wir suchen Blogger/innen, die wirklich Interessantes zu berichten haben. Ein Erasmus-Jahr in Spanien? Eine Anstellung in Brüssel? Eine Rundreise durch Europa? Als aktives Mitglied eines phänomenalen Projekts? Euch brauchen wir! Insbesondere Blogger/innen in europäischen Hauptstädten und den Regierungssitzen der EU (Brüssel, Straßburg, Luxemburg) sind willkommen.
Vor allem: Kreativität ! Europa ist dynamisch, Europa ist spannend. Und das gilt es, unseren Lesern zu zeigen.
Sprachen sind deine Spezialität und du möchtest helfen, das babylonische Sprachgewirr zumindest ein wenig zu entzerren und unser Projekt voranzubringen? Dann werde Übersetzer/in bei den Euros! Mittlerweile gibt es fünf Sprachversionen, sodass du unter Italienisch, Französisch, Spanisch und Englisch wählen kannst. Jede Woche werden neue Artikel veröffentlicht – es gibt also (fast) immer was zu tun. Du kannst eigene Übersetzungsvorschläge machen, aber im Allgemeinen senden wir auch regelmäßig Vorschläge an alle Übersetzer/innen.
Professionnelle Übersetzer/innen sind ebenso willkommen wie Sprach-Fans, die eine der genannten Sprachen sehr gut beherrschen.
Für unsere Rubrik ‘Policy papers’ (‘Themenbögen’) suchen wir immer nach Beiträgen. Du hast eine spannende Hausarbeit über ein Europa-relevantes Thema geschrieben, hast dich eingelesen und bist zum ‘Experten’ geworden – und außer dir und deinem Prof hat die Arbeit wahrscheinlich keiner gelesen ? Bei den Euros hast du die Möglichkeit, solche Arbeiten als Policy paper zu veröffentlichen. Teile dein Wissen mit anderen Europäern und Europäerinnen!
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