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Minderheiten

„In Vielfalt geeint“, so das Motto, das seit dem Jahr 2000 die Vielfalt der Europäischen Union ausdrückt. Gemeint ist damit, dass sich die Europäer über die EU geeint für Frieden und Wohlstand einsetzen, und dass die vielen verschiedenen Kulturen, Traditionen und Sprachen in Europa eine Bereicherung für den Kontinent darstellen. Dieses Motto drückt sich in verschiedenen Bereichen aus, so in der Sprachenvielfalt, dem Antidiskriminierungsgebot, sowie dem Schutz von Minderheiten.
Die EU der 27 hat 23 offizielle Amtssprachen. Dies ist einzigartig in der Welt. Die Charta der Grundrechte der Europäischen Union aus dem Jahr 2000 garantiert zahlreiche Minderheitenrechte und verpflichtet die Union, die Sprachenvielfalt zu achten. Dies gilt auch für die vielen Minderheitensprachen und Dialekte in der Europäischen Union. Das Jahr 2007 wurde zum „Europäischen Jahr der Chancengleichheit für alle“ erklärt. Damit soll Diskriminierung wirksam bekämpft und die Chancengleichheit für alle hergestellt werden. Bereits im Jahr 2000 wurden zwei Richtlinien mit dem gleichen Ziel verabschiedet. Im Rahmen der EU-Osterweiterung im Jahr 2004 spielten besonders auch die Rechte der jeweiligen nationalen Minderheiten, etwa die der Sinti und Roma, eine Rolle.

Die extremistische Partei stürzt in den Umfragen immer mehr ab

Früher kämpfte die Jobbik für das Überleben Ungarns - jetzt für ihr eigenes.
Von Emanuele RICCI - 13. Dezember 2011

Probleme und Chancen der Integrationsarbeit

Was passiert in Sachen Integration auf regionaler Ebene? Besuch in der Ruhrgebietsstadt Herne, die einen hohen Bevölkerungsanteil an Bürgerinnen und Bürgern mit türkischem Migrationshintergrund (...)
Von Julia KORBIK - 5. November 2011
Bilanz der Fortschritte in einem wichtigen Politikbereich der EU
Von Marie RAMOT - 26. April 2011
Mal angenommen: Die republikanischen Truppen haben im Rathaus von Antwerpen die Unabhängigkeit Flanderns ausgerufen. In Namur nimmt man den Untergang Belgiens ohne größere Wehmut zur Kenntnis. In (...)
Von Maha GANEM - 18. Oktober 2010

Über eine europäische Minderheit zwischen Stigmatisierung und Integration

Von Franziska KOCH - 7. September 2010

Sind die Institutionen der EU ein gutes Beispiel für eine europäische Gesellschaft, in der Männer und Frauen gleiche Rechte und Chancen haben?

Sind die Institutionen der EU ein gutes Beispiel für eine europäische Gesellschaft, in der Männer und Frauen gleiche Rechte und Chancen haben?
Von Alice RADZYNER - 26. August 2010

Zu den Wahlen in Belgien: Ein Aufruf gegen das Aufkommen von Nationalismen

Wer kann von sich heute noch behaupten, typisch belgisch zu sein? Niemand. Jeder. Bedeutet „belgisch sein“ nicht, in aller Bescheidenheit zu akzeptieren, dass man das Andere benötigt, um sich selbst (...)

Der Stand der Dinge beim Aufbau eines Gemeinsamen Europäischen Asylsystems

Der Artikel beschäftigt sich mit der aktuellen Entwicklung einer gemeinsamen europäischen Politik im Bereich Asyl. Trotz der regelmäßigen Bekenntnis zum Flüchtlingsschutz bleibt die EU jedoch bislang (...)
Von Sebastian RIETZ - 11. Januar 2010

23 Amtssprachen, und kein Ende in Sicht?

23 Amtssprachen, das bedeutet 506 mögliche Sprachkombinationen für Übersetzungen im EU-Parlament. Die EU muss hier die richtige Balance finden: einerseits sinnvoll rationalisieren, andererseits aber (...)
Von Jochen SCHÄFER (Übersetzer) - 17. August 2009

Mehr Rechte für Europas Bürger?

Braucht man eine weitere Einrichtung in der EU, die sich mit den Fragen der Menschenrechte beschäftigt? Diese Frage stellten sich vor zwei Jahren EU-Abgeordnete, Staatsminister und Bürger. Offenbar (...)
Von Elitsa STAMBOLOVA - 6. Juli 2009 1

Erster Teil unserer Interviewserie „Zwei Gesichter, ein Europa“

Sie ist 32 Jahre alt, er 85. Sie kommt aus Bulgarien, er ist Italiener. Sie ist Konservative, er Sozialist. Und doch...
Von Marie RAMOT - 30. Mai 2009

Seit 1994 sind die regelmäßigen Umfragen des Eurobarometers einstimmig: Frauen fühlen sich allgemein weniger als Männer von Europa betroffen und vor allem setzen sie auch weniger Vertrauen in die EU. (...)

9. Februar 2009 3

Die „Novemberunruhen“ des Jahres 2005 haben die Diskrepanz zwischen dem französischen Ideal des Republikanismus und der gesellschaftlichen Realität gewaltsam verdeutlicht. In dem Maße wie der „Glaube (...)

14. Februar 2007

Großbritannien hat vor zwei Jahren ein gewaltvolle, aber kurze Aufruhr in einem Viertel von Birmingham erlebt - ein Sonderfall, denn die Problemlage ist hier trotz hoher Einwanderungszahlen anders (...)

12. Februar 2007

Im Internet

Neulich unter „Aktuelles“


2. November 2010 - Die schlechte Nachricht
Homosexuellen-Rechte: EU statt Zivilgesellschaft

6. Oktober 2010 - Top
Viviane Reding: Attacke!

6. Oktober 2010 - Die schlechte Nachricht
Juristisches Nachspiel für Frankreichs Romapolitik

3. September 2010 - Das Ereignis
Frankreich weist Roma aus

27. April 2009 - Die schlechte Nachricht
Rassismus in der EU: Migranten beklagen Diskriminierung

2. März 2009 - Das Dokument
Weltfrauentag - was tut die EU?

29. Dezember 2008 - Die Seite des Monats
Das Jahr 2008 im Licht des Interkulturellen Dialogs

22. September 2008 - Das Ereignis
EU-Kommission beruft Roma-Gipfel ein

24. März 2008 - Die schlechte Nachricht
Polen: Kaczynski-Brüder stemmen sich gegen den Reformvertrag

10. März 2008 - Das Gesicht
Frauen an die Macht

31. Dezember 2007 - Die Seite des Monats
Ein neues europäisches Jahr

19. November 2007 - Die gute Nachricht
Rechtsextreme Fraktion im Europaparlament löst sich auf

5. November 2007 - Die schlechte Nachricht
EU macht sich keine Freunde in Frankfurt

24. September 2007 - Das Ereignis
Neuer „Mister Terrorism“

17. September 2007 - Das Gesicht
Münte gegen EU-Blue Card

7. Mai 2007 - Die Seite des Monats
Das besondere Lexikon

16. April 2007 - Die Zahl
23

10. Oktober 2006 - Die gute Nachricht
La Cour de Justice (CJCE) met de l’ordre dans l’égalité de traitement entre homme et femme

Neues Jahr, neue Vorsätze. Was steht auf deiner Liste? Wie wäre es mit ein wenig Engagement für ein junges, europäisches Projekt: Die Euros sind stets auf der Suche nach motivierten jungen Leuten, für die ‘Europa’ nicht nur ein abstrakter Begriff ist.

… als Autor/in

„Brüssel hat entschieden“, „die EU konnte sich nicht einigen“, „EU-Beamte verschwenden Steuergelder“... Wenn’s dir bei diesen Schlagzeilen in den Fingern kribbelt, Europa mal so richtig hinterleuchten, die Vorurteile zu verstehen und mit kritischen Blick aufzuarbeiten - und zwar so, dass es auch deine Freunde verstehen... Dann bewirb dich als ehrenamtlicher Autor bei den Euros!

Was muss ein/e Autor/in der Euros mitbringen?

-  Interesse und Ideen zu europäischen Themen - ob politisch, wirtschaftlich, historisch oder kulturell - und den Anreiz, diese Themen für ein breites Publikum mit Feinsinn und Kreativität aufzuarbeiten
-  Einen sicheren und verständlichen Schreibstil
-  Einen europäischen Traum

Was bieten dir die Euros?

Wir sind die einzige Webseite im deutschen Netz, die die EU kritisch, aber mit einem dynamischen und pädagogischen Anspruch angeht. Es erwarten dich ein multikulturelles und kreatives Team mit jahrelanger journalistischer Erfahrung aus allen Ecken Europas, eine Plattform für deine Ideen mit einer europaweiten Leserschaft, ehrliches Feedback, sowie Kontakte und Recherchehilfen direkt aus Brüssel.

… als Multimedia-Redakteur/in

Nicht umsonst sind wir ein Online-Magazin : ‘Online’, das bedeutet neue Möglichkeiten und neue Potentiale. Du bist im Bereich Radio-Journalismus tätig? Du weißt, wie man europäische Themen mit diesem Medium an den Mann und die Frau bringt? Dann werde Multimedia-Redakteur/in bei den Euros. Unser Ziel ist es, regelmäßig interessante und kurzweilige Podcasts anzubieten, die speziell für die Euros produziert wurden. 2012 startet unsere Podcast-Projekt ‘Welcome to the jungle’ – Thema ist der Brüsseler Demokratie-Dschungel und (unsinnige) EU-Direktiven. Um das Projekt weiter auszubauen brauchen wir dich!

… als Blogger/in

Du bist dynamisch, schreibst gerne und hast deine eigene Meinung zu europäischen Ereignissen – und die teilst du lieber durch kleine, regelmäßige Beiträge mit als in langen Analysen? Dann ist ein Eurosblog vielleicht das richtige für dich. Wir suchen junge Menschen aus ganz Europa, die etwas zu sagen und Lust haben, unser Netzwerk zu erweitern.

Was muss ein/e Blogger/in mitbringen ?

-  Dynamismus: Die Welt der Blogs ist schnelllebiger als unser Magazin; Blogger/innen können besser auf aktuelle Ereignisse reagieren.
-  Einen sicheren und verständlichen Schreibstil.
-  Eigenständigkeit: Anders als bei unseren Autoren können wir nicht jeden Blog-Artikel gegenlesen (obwohl wir die Blogs natürlich generell im Auge behalten). Souveränität im Umgang mit Themen, Sprache und technischen Gegebenheiten ist also notwendig.
-  Interesse an europäischen Ereignissen und an europäischer Politik.
-  Das gewisse Etwas: Wir suchen Blogger/innen, die wirklich Interessantes zu berichten haben. Ein Erasmus-Jahr in Spanien? Eine Anstellung in Brüssel? Eine Rundreise durch Europa? Als aktives Mitglied eines phänomenalen Projekts? Euch brauchen wir! Insbesondere Blogger/innen in europäischen Hauptstädten und den Regierungssitzen der EU (Brüssel, Straßburg, Luxemburg) sind willkommen.
-  Vor allem: Kreativität ! Europa ist dynamisch, Europa ist spannend. Und das gilt es, unseren Lesern zu zeigen.

… als Übersetzer/in

Sprachen sind deine Spezialität und du möchtest helfen, das babylonische Sprachgewirr zumindest ein wenig zu entzerren und unser Projekt voranzubringen? Dann werde Übersetzer/in bei den Euros! Mittlerweile gibt es fünf Sprachversionen, sodass du unter Italienisch, Französisch, Spanisch und Englisch wählen kannst. Jede Woche werden neue Artikel veröffentlicht – es gibt also (fast) immer was zu tun. Du kannst eigene Übersetzungsvorschläge machen, aber im Allgemeinen senden wir auch regelmäßig Vorschläge an alle Übersetzer/innen.

Professionnelle Übersetzer/innen sind ebenso willkommen wie Sprach-Fans, die eine der genannten Sprachen sehr gut beherrschen.

… als ‘Experte’

Für unsere Rubrik ‘Policy papers’ (‘Themenbögen’) suchen wir immer nach Beiträgen. Du hast eine spannende Hausarbeit über ein Europa-relevantes Thema geschrieben, hast dich eingelesen und bist zum ‘Experten’ geworden – und außer dir und deinem Prof hat die Arbeit wahrscheinlich keiner gelesen ? Bei den Euros hast du die Möglichkeit, solche Arbeiten als Policy paper zu veröffentlichen. Teile dein Wissen mit anderen Europäern und Europäerinnen!

Bewerbungen per Mail an unsere Chefredakteurin Julia : julia.korbik@die-euros.eu.

… als Mitglied der Community

Werde Teil unserer paneuropäischen Debatte! Wie das geht? Ganz einfach: Kommentiere unsere Artikel! Deine Meinung ist uns und unseren Autoren und Autorinnen wichtig. Bring dich ein, teile uns mit, was du denkst.

Öffne dich für Europa! Wir freuen uns auf dich.

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