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Entwicklung

Ziel der europäischen Entwicklungspolitik ist eine langfristige Kooperation zur Schaffung von neuen Strukturen in den Partnerländern. Die EU hat mit dem steigenden Migrationdruck ein starkes Interesse, sich für die Entwicklung der ärmsten Länder besonders in Afrika und Asien einzusetzen.
Eine europäische Entwicklungspolitik existiert seit der Schaffung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) im Jahr 1957, wurde aber erst mit dem Maastrichter Vertrag 1992 in den offiziellen Texten niedergelegt. Die EU unterhält mit rund 150 Entwicklungsländern eine privilegierte Partnerschaft. Mit fast 30 Milliarden Euro und 55% der gesamten weltweiten Hilfe ist die EU mit ihren Mitgliedstaaten der weltweit größte Entwicklungshilfegeber. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Partnerschaft zu den so genannten AKP-Staaten (Staaten Afrikas, der Karibik und des Pazifiks), mit welchen bereits 1963 das Yaoundé-Abkommen geschlossen wurde, das seit 2000 unter dem Namen Cotounou-Abkommen weiterhin gilt. Parallel zu den AKP-Staaten hat die EU auch eine Kooperation mit anderen Teilen der Welt aufgebaut (Euromediterrane Partnerschaft, bilaterale Verträge mit Ländern in Asien und Lateinamerika). Neben den festen Partnerschaften interveniert die EU auch punktuell in Krisengebieten. Die Hauptgebiete der Kooperation sind traditionell wirtschaftlich, in erster Linie betrifft sie die Handelspolitik (Minderung oder Abschaffung von Zöllen). Seit den 90er Jahren ist auch die Förderung bestimmter Werte ein Schwerpunkt der EU-Entwicklungspolitik. Die Hilfe ist nunmehr an Bedingungen im Bereich nachhaltiger Entwicklung und Demokratie und Menschenrechte geknüpft.

Eine Untersuchung der EUROS

Eine Untersuchung der französischen Redaktion der Euros zu den Ereignissen in Tunesien - und der hartnäckigen Blindheit der Europäischen Union.
Von Maha GANEM - 28. Februar 2011

Ein Wettlauf gegen institutionelle Schranken und kritische Agrarminister

Die europäische Kommission hat angesichts der verzweifelten Lage in vielen Ländern durch die Nahrungsmittelkrise eine Milliarde Euro Soforthilfe angekündigt. Doch erlauben die Haushaltsregeln der (...)
Von Maria ZANDT - 6. Oktober 2008

Was tut die Europäische Union in der Entwicklungshilfe?

Die Europäische Union ist mit zur Zeit rund 30 Milliarden Euro und 55% der gesamten weltweiten Hilfe bei Weitem Spitzenreiter in der Entwicklungshilfe. Dieser Themenbogen bietet einen Überblick (...)
Von Solène LAVIEC - 11. Juni 2007

In der Praxis verblasst der Glanz der europäischen Menschenrechtspolitik

Trotz oder gerade wegen der Fülle an Instrumenten, die den verschiedenen europäischen Institutionen im Bereich der Menschenrechtspolitik zur Verfügung stehen, fehlt es hier insgesamt an (...)
Von Vera KISSLER - 27. Februar 2007 1
Im Internet
  • Die europäische Investitionsbank (EIB)
  • Europäische Kommission : Entwicklung
  • EuropeAid

Neulich unter „Aktuelles“


3. September 2010 - Die schlechte Nachricht
Flutkatastrophe in Pakistan: langfristige EU-Hilfe nötig

4. November 2009 - Die Zahl
Was kostet die Welt?

14. Juli 2009 - Die gute Nachricht
G8-Gipfel: 10 Mrd. € für Nahrungssicherheit

14. April 2009 - Das Dokument
G-8 Agrarministertreffen: Strategie zur Hungerbekämpfung

14. April 2009 - Das Gesicht
EU will Entwicklungshilfegelder vorziehen

15. September 2008 - Die Zahl
1 Milliarde

9. Juni 2008 - Das Gesicht
Nur vage Versprechungen auf dem Ernährungsgipfel in Rom

12. Mai 2008 - Die Zahl
2 Millionen

22. April 2008 - Die schlechte Nachricht
Rückgang der Entwicklungshilfe der EU-Staaten

3. Februar 2008 - Die schlechte Nachricht
Kämpfe behindern EU-Friedensmisson im Tschad

10. Dezember 2007 - Das Ereignis
Europa und Afrika: Wandel durch Annährung

1. Oktober 2007 - Die gute Nachricht
Frische Milliarden für „Globalen Fonds“

23. Juli 2007 - Das Ereignis
Eine EU-Schutztruppe nach Darfur?

2. April 2007 - Das Dokument
Entwicklungshilfe: Wenn die Kommission den Mitgliedstaaten auf die Finger klopft

Neues Jahr, neue Vorsätze. Was steht auf deiner Liste? Wie wäre es mit ein wenig Engagement für ein junges, europäisches Projekt: Die Euros sind stets auf der Suche nach motivierten jungen Leuten, für die ‘Europa’ nicht nur ein abstrakter Begriff ist.

… als Autor/in

„Brüssel hat entschieden“, „die EU konnte sich nicht einigen“, „EU-Beamte verschwenden Steuergelder“... Wenn’s dir bei diesen Schlagzeilen in den Fingern kribbelt, Europa mal so richtig hinterleuchten, die Vorurteile zu verstehen und mit kritischen Blick aufzuarbeiten - und zwar so, dass es auch deine Freunde verstehen... Dann bewirb dich als ehrenamtlicher Autor bei den Euros!

Was muss ein/e Autor/in der Euros mitbringen?

-  Interesse und Ideen zu europäischen Themen - ob politisch, wirtschaftlich, historisch oder kulturell - und den Anreiz, diese Themen für ein breites Publikum mit Feinsinn und Kreativität aufzuarbeiten
-  Einen sicheren und verständlichen Schreibstil
-  Einen europäischen Traum

Was bieten dir die Euros?

Wir sind die einzige Webseite im deutschen Netz, die die EU kritisch, aber mit einem dynamischen und pädagogischen Anspruch angeht. Es erwarten dich ein multikulturelles und kreatives Team mit jahrelanger journalistischer Erfahrung aus allen Ecken Europas, eine Plattform für deine Ideen mit einer europaweiten Leserschaft, ehrliches Feedback, sowie Kontakte und Recherchehilfen direkt aus Brüssel.

… als Multimedia-Redakteur/in

Nicht umsonst sind wir ein Online-Magazin : ‘Online’, das bedeutet neue Möglichkeiten und neue Potentiale. Du bist im Bereich Radio-Journalismus tätig? Du weißt, wie man europäische Themen mit diesem Medium an den Mann und die Frau bringt? Dann werde Multimedia-Redakteur/in bei den Euros. Unser Ziel ist es, regelmäßig interessante und kurzweilige Podcasts anzubieten, die speziell für die Euros produziert wurden. 2012 startet unsere Podcast-Projekt ‘Welcome to the jungle’ – Thema ist der Brüsseler Demokratie-Dschungel und (unsinnige) EU-Direktiven. Um das Projekt weiter auszubauen brauchen wir dich!

… als Blogger/in

Du bist dynamisch, schreibst gerne und hast deine eigene Meinung zu europäischen Ereignissen – und die teilst du lieber durch kleine, regelmäßige Beiträge mit als in langen Analysen? Dann ist ein Eurosblog vielleicht das richtige für dich. Wir suchen junge Menschen aus ganz Europa, die etwas zu sagen und Lust haben, unser Netzwerk zu erweitern.

Was muss ein/e Blogger/in mitbringen ?

-  Dynamismus: Die Welt der Blogs ist schnelllebiger als unser Magazin; Blogger/innen können besser auf aktuelle Ereignisse reagieren.
-  Einen sicheren und verständlichen Schreibstil.
-  Eigenständigkeit: Anders als bei unseren Autoren können wir nicht jeden Blog-Artikel gegenlesen (obwohl wir die Blogs natürlich generell im Auge behalten). Souveränität im Umgang mit Themen, Sprache und technischen Gegebenheiten ist also notwendig.
-  Interesse an europäischen Ereignissen und an europäischer Politik.
-  Das gewisse Etwas: Wir suchen Blogger/innen, die wirklich Interessantes zu berichten haben. Ein Erasmus-Jahr in Spanien? Eine Anstellung in Brüssel? Eine Rundreise durch Europa? Als aktives Mitglied eines phänomenalen Projekts? Euch brauchen wir! Insbesondere Blogger/innen in europäischen Hauptstädten und den Regierungssitzen der EU (Brüssel, Straßburg, Luxemburg) sind willkommen.
-  Vor allem: Kreativität ! Europa ist dynamisch, Europa ist spannend. Und das gilt es, unseren Lesern zu zeigen.

… als Übersetzer/in

Sprachen sind deine Spezialität und du möchtest helfen, das babylonische Sprachgewirr zumindest ein wenig zu entzerren und unser Projekt voranzubringen? Dann werde Übersetzer/in bei den Euros! Mittlerweile gibt es fünf Sprachversionen, sodass du unter Italienisch, Französisch, Spanisch und Englisch wählen kannst. Jede Woche werden neue Artikel veröffentlicht – es gibt also (fast) immer was zu tun. Du kannst eigene Übersetzungsvorschläge machen, aber im Allgemeinen senden wir auch regelmäßig Vorschläge an alle Übersetzer/innen.

Professionnelle Übersetzer/innen sind ebenso willkommen wie Sprach-Fans, die eine der genannten Sprachen sehr gut beherrschen.

… als ‘Experte’

Für unsere Rubrik ‘Policy papers’ (‘Themenbögen’) suchen wir immer nach Beiträgen. Du hast eine spannende Hausarbeit über ein Europa-relevantes Thema geschrieben, hast dich eingelesen und bist zum ‘Experten’ geworden – und außer dir und deinem Prof hat die Arbeit wahrscheinlich keiner gelesen ? Bei den Euros hast du die Möglichkeit, solche Arbeiten als Policy paper zu veröffentlichen. Teile dein Wissen mit anderen Europäern und Europäerinnen!

Bewerbungen per Mail an unsere Chefredakteurin Julia : julia.korbik@die-euros.eu.

… als Mitglied der Community

Werde Teil unserer paneuropäischen Debatte! Wie das geht? Ganz einfach: Kommentiere unsere Artikel! Deine Meinung ist uns und unseren Autoren und Autorinnen wichtig. Bring dich ein, teile uns mit, was du denkst.

Öffne dich für Europa! Wir freuen uns auf dich.

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