Die drei für den Gesetzgebungsprozess innerhalb der EU wichtigsten Organe sind das Europäische Parlament, das die europäischen Bürger vertritt und von ihnen seit 1979 alle fünf Jahre direkt gewählt wird, der Rat der Europäischen Union, auch Ministerrat oder einfach „Rat“ genannt, in dem die Minister der 27 Mitgliedstaaten in neun unterschiedlichen Formationen monatlich zusammentreffen, sowie die Europäische Kommission, die mit ihrem supranationalen Charakter die Interessen der EU sowie die Einhaltung ihrer Verträge wahrt. Im „Mitentscheidungsverfahren“, das nach Ratifizierung des Vertrags von Lissabon 95% der Gesetzgebungsbereiche umfassen wird, schlägt die Kommission eine Gesetzesinitiative vor, die anschließend von Rat und Parlament gleichberechtigt verändert und angenommen werden kann. Beratende Funktion haben dabei der Ausschuss der Regionen sowie der Wirtschafts- und Sozialausschuss. Weitere europäische Einrichtungen sind etwa der Europäische Gerichtshof, der Rechnungshof, die Europäische Zentralbank und die zahlreichen Agenturen.
Normalerweise ist Bürgern ihr Präsident schon bekannt, wenn er sein Amt antritt. Nicht so in der EU...
Warum werden manche nationalen Persönlichkeiten Mitglieder der Europäischen Kommission, während andere, von denen man es erwarten würde, niemals dazu kommen?
Oettinger als EU-Kommissar und ein möglichst blasser Ratspräsident: Deutschlands Haltung schwächt die europäischen Institutionen. Das ist eigentlich nicht im Interesse (...)
Lech Kaczyński gilt für viele als ein Euroskeptiker. Seine Vorstellungen von Europa jedoch sind in Zentral- und Osteuropa nicht ungewöhnlich.
Erstmals in seiner Geschichte hat das Europäische Parlament dem Kommissionspräsidenten ein politisches Programm als Bedingung für dessen Wiederwahl abverlangt. Ein (...)
Ob die Krümmung der Gurke oder die Größe von Kondomen - der Europäischen Kommission wird vorgeworfen, die Europäische Union übermäßig zu regulieren. Welche Aufgaben hat sie (...)
Die Herausforderungen des schwedischen Ratsvorsitzes bestehen auf drei Ebenen: auf die weltweiten Krisen antworten, die innereuropäischen Reformen vorbereiten, die bestehenden Strategien (...)
23 Amtssprachen, das bedeutet 506 mögliche Sprachkombinationen für Übersetzungen im EU-Parlament. Die EU muss hier die richtige Balance finden: einerseits sinnvoll rationalisieren, andererseits aber (...)
Braucht man eine weitere Einrichtung in der EU, die sich mit den Fragen der Menschenrechte beschäftigt? Diese Frage stellten sich vor zwei Jahren EU-Abgeordnete, Staatsminister und Bürger. Offenbar (...)
„Könnte mal jemand kurz erklären, wie das Europäische Parlament funktioniert?“ Die Euros tun das, und zwar von A bis Z in Podcasts zum Anhören.
Olivier Costa untersucht und relativiert die Auswirkungen, die das Desinteresse der Europäer für die Europawahlen hat.
Sie ist 32 Jahre alt, er 85. Sie kommt aus Bulgarien, er ist Italiener. Sie ist Konservative, er Sozialist. Und doch...
Simon Hix erklärt, dass leichte Veränderungen des Wahlverfahrens und der Wahlkampagnen der Parteien bereits ausreichen würden, um die Europawahlen zu einem echten Wettbewerb für politische (...)
Die Europawahl rückt näher. Nur wenige Wochen vor der Wahl kann man nicht gerade sagen, dass ihr Bevorstehen die Bürger in Aufregung versetzt. Dass es bei den Wahlen jedoch um einiges geht, erklären (...)
Warum das Plenum „immer leer steht“? Helga Trüpels Terminkalender verrät uns, warum.
Nur 31 Prozent der ParlamentarierInnen, die 2004 ins Europäische Parlament gewählt wurden, sind weiblich. Wie kann diese Unterrepräsentation erklärt werden? Ist Besserung in (...)
Der dritte und letzte Teil unserer Serie beschreibt die jüngere Geschichte des Europäischen Parlaments seit 1992.
Der zweite Teil unserer Reihe zur Geschichte des Europäischen Parlaments beginnt bei den ersten Direktwahlen im Jahr 1979, deren Euphorie jedoch erst durch den Vertrag von Maastricht 1992 in (...)
Die Institutionen der EU zu durchschauen, ist nicht immer einfach. Die Euros bieten eine kleine Einführung zu den in Medienberichten am häufigsten auftauchenden Namen und (...)
Nicht nur Euroskeptiker machen sich Gedanken über die scheinbar mangelnde Streitkultur in der europäischen Politik. Was ist dran an den Forderungen nach mehr Parteipolitik auf (...)
Im ersten Teil unserer Reihe zur Geschichte des Europäischen Parlaments geht es um die Jahre 1949 bis 1979.
Die Europäische Union hat das Jahr 2009 zum Europäischen Jahr der Kreativität erklärt. Wird es den führenden Entscheidungsträgern aus Politik und Wirtschaft gelingen, dieses fromme Motto in die (...)
Für „Dany“ leidet die Europäische Union vor allem darunter, dass sie noch relativ jung ist – ein Problem, das nur überwunden werden kann, wenn es den nationalen sowie europäischen politischen (...)
Wo finde ich Verordnung 178/2002/EC? Was steht gerade auf der Tagesordnung des Europäischen Parlaments? Hilfen für die Suche und den Zugang zu EU-Dokumenten bietet der praktische (...)
Offiziell sind nur Staaten Mitglieder der Europäischen Union. Der Ausschuss der Regionen (AdR) soll es den Regionen Europas ermöglichen ihren Belangen Gehör zu verschaffen können. Er versteht sich (...)
Hier erklären die Euros euch das institutionelle Grundgerüst der EU.
Kleine Spritztour nach Brüssel, der verkannten Hauptstadt der EU. Zwischen dem belgischen und dem europäischen Brüssel, auf Entdeckungsreise in einer Patchwork-Stadt, in der auch Imaginäres seinen (...)
Ab dem 1. Juli 2008 übernimmt Frankreich für sechs Monate die Präsidentschaft der Europäischen Union. Dieses Amt ist klassischerweise ein sehr wichtiges für die Mitgliedstaaten, die in ihm die (...)
Man hört und liest im Zusammenhang mit der EU immer wieder vom „Europäischen Rat“, dem „Rat der Europäischen Union“, dem „Ministerrat“, dem „Rat der Staats- und Regierungschefs“ oder nur vom „Rat“. Klingt (...)
Die Europäische Union (EU) und die Europäische Gemeinschaften (EG) sind nicht dasselbe. Die Euros erklären den Unterschied und erläutern den Aufbau, die Kompetenzfelder und die historischen (...)
Kann die EU demokratisch sein? Warum ist sie es heute (noch) nicht? Die Euros wollen auf diese vieldiskutierten Fragen eingehen, indem sie die einzelnen Institutionen auf ihre demokratische (...)
Deutsche Politiker und Medien vergessen über die Personalie Stoiber, die für Bürger und Unternehmen eigentlich entscheidende Frage zu stellen: Ob und inwiefern kann die Ernennung Stoibers zum (...)
Das „Wie“ des Kompromisses, der auf dem letzten von der deutschen Ratspräsidentschaft geleiteten EU-Gipfel verhandelt wurde, wirft durch seine nationalstaatlichen Polarisierungen Zweifel an der (...)
Mit der Bundesrepublik hat zum 1. Januar 2007 ein europapolitisches Schwergewicht die Ratspräsidentschaft der Europäischen Union übernommen. Auch wenn Berlin sich traditionell als wichtiger (...)
Ein deutscher Parlamentspräsident zur deutschen Ratspräsidentschaft - das europäische Parlament erhofft sich durch diese Verbindung eine gestärkte Rolle.
Stellt Lobbying in den europäischen Institutionen eine Gefahr für die Demokratie dar? Oder bestärken die Lobbyisten diese? Darüber hinaus stellt sich die dringende Frage der Regulierung von (...)

Neues Jahr, neue Vorsätze. Was steht auf deiner Liste? Wie wäre es mit ein wenig Engagement für ein junges, europäisches Projekt: Die Euros sind stets auf der Suche nach motivierten jungen Leuten, für die ‘Europa’ nicht nur ein abstrakter Begriff ist.
„Brüssel hat entschieden“, „die EU konnte sich nicht einigen“, „EU-Beamte verschwenden Steuergelder“... Wenn’s dir bei diesen Schlagzeilen in den Fingern kribbelt, Europa mal so richtig hinterleuchten, die Vorurteile zu verstehen und mit kritischen Blick aufzuarbeiten - und zwar so, dass es auch deine Freunde verstehen... Dann bewirb dich als ehrenamtlicher Autor bei den Euros!
Was muss ein/e Autor/in der Euros mitbringen?
Interesse und Ideen zu europäischen Themen - ob politisch, wirtschaftlich, historisch oder kulturell - und den Anreiz, diese Themen für ein breites Publikum mit Feinsinn und Kreativität aufzuarbeiten
Einen sicheren und verständlichen Schreibstil
Einen europäischen Traum
Was bieten dir die Euros?
Wir sind die einzige Webseite im deutschen Netz, die die EU kritisch, aber mit einem dynamischen und pädagogischen Anspruch angeht. Es erwarten dich ein multikulturelles und kreatives Team mit jahrelanger journalistischer Erfahrung aus allen Ecken Europas, eine Plattform für deine Ideen mit einer europaweiten Leserschaft, ehrliches Feedback, sowie Kontakte und Recherchehilfen direkt aus Brüssel.
Nicht umsonst sind wir ein Online-Magazin : ‘Online’, das bedeutet neue Möglichkeiten und neue Potentiale. Du bist im Bereich Radio-Journalismus tätig? Du weißt, wie man europäische Themen mit diesem Medium an den Mann und die Frau bringt? Dann werde Multimedia-Redakteur/in bei den Euros. Unser Ziel ist es, regelmäßig interessante und kurzweilige Podcasts anzubieten, die speziell für die Euros produziert wurden. 2012 startet unsere Podcast-Projekt ‘Welcome to the jungle’ – Thema ist der Brüsseler Demokratie-Dschungel und (unsinnige) EU-Direktiven. Um das Projekt weiter auszubauen brauchen wir dich!
Du bist dynamisch, schreibst gerne und hast deine eigene Meinung zu europäischen Ereignissen – und die teilst du lieber durch kleine, regelmäßige Beiträge mit als in langen Analysen? Dann ist ein Eurosblog vielleicht das richtige für dich. Wir suchen junge Menschen aus ganz Europa, die etwas zu sagen und Lust haben, unser Netzwerk zu erweitern.
Was muss ein/e Blogger/in mitbringen ?
Dynamismus: Die Welt der Blogs ist schnelllebiger als unser Magazin; Blogger/innen können besser auf aktuelle Ereignisse reagieren.
Einen sicheren und verständlichen Schreibstil.
Eigenständigkeit: Anders als bei unseren Autoren können wir nicht jeden Blog-Artikel gegenlesen (obwohl wir die Blogs natürlich generell im Auge behalten). Souveränität im Umgang mit Themen, Sprache und technischen Gegebenheiten ist also notwendig.
Interesse an europäischen Ereignissen und an europäischer Politik.
Das gewisse Etwas: Wir suchen Blogger/innen, die wirklich Interessantes zu berichten haben. Ein Erasmus-Jahr in Spanien? Eine Anstellung in Brüssel? Eine Rundreise durch Europa? Als aktives Mitglied eines phänomenalen Projekts? Euch brauchen wir! Insbesondere Blogger/innen in europäischen Hauptstädten und den Regierungssitzen der EU (Brüssel, Straßburg, Luxemburg) sind willkommen.
Vor allem: Kreativität ! Europa ist dynamisch, Europa ist spannend. Und das gilt es, unseren Lesern zu zeigen.
Sprachen sind deine Spezialität und du möchtest helfen, das babylonische Sprachgewirr zumindest ein wenig zu entzerren und unser Projekt voranzubringen? Dann werde Übersetzer/in bei den Euros! Mittlerweile gibt es fünf Sprachversionen, sodass du unter Italienisch, Französisch, Spanisch und Englisch wählen kannst. Jede Woche werden neue Artikel veröffentlicht – es gibt also (fast) immer was zu tun. Du kannst eigene Übersetzungsvorschläge machen, aber im Allgemeinen senden wir auch regelmäßig Vorschläge an alle Übersetzer/innen.
Professionnelle Übersetzer/innen sind ebenso willkommen wie Sprach-Fans, die eine der genannten Sprachen sehr gut beherrschen.
Für unsere Rubrik ‘Policy papers’ (‘Themenbögen’) suchen wir immer nach Beiträgen. Du hast eine spannende Hausarbeit über ein Europa-relevantes Thema geschrieben, hast dich eingelesen und bist zum ‘Experten’ geworden – und außer dir und deinem Prof hat die Arbeit wahrscheinlich keiner gelesen ? Bei den Euros hast du die Möglichkeit, solche Arbeiten als Policy paper zu veröffentlichen. Teile dein Wissen mit anderen Europäern und Europäerinnen!
Bewerbungen per Mail an unsere Chefredakteurin Julia : julia.korbik@die-euros.eu.
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