Die Kulturindustrie ist nicht nur ein erheblicher Wirtschaftsfaktor in der EU, sondern auch eine Möglichkeit, das Zusammengehörigkeitsgefühl der Menschen zu stärken, indem ein Bewusstsein für die europäische Kultur unterstützt wird. Dabei geht es jedoch nicht etwa um eine Gleichmacherei, sondern vielmehr um den Schutz der kulturellen Vielfalt Europas und das gegenseitige Kennenlernen.
Eine rechtliche Grundlage dafür gibt es erst seit dem Maastrichter Vertrag (1993), der die die Kulturpolitik als Politikfeld der EU etablierte. Initiativen im kulturellen Bereich gab es aber schon früher, beispielsweise seit 1985 die jährlich wechselnden Kulturhauptstädte. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Förderung des Fremdsprachenerwerbs und die Erhaltung von Regional- und Minderheitensprachen. Ein Großteil der Kompetenzen im kulturellen Bereich liegt allerdings bei den Mitgliedstaaten, schließlich geht es hier nicht um eine Harmonisierung.
Bei der Medienpolitik geht es um die Entwicklung eines leistungsstarken Medienmarktes in der EU, sowie die Förderung europäischer Film- und Fernsehkultur. Die Richtlinie Fernsehen ohne Grenzen bildet das Kernstück der Rechtsvorschriften der EU im audiovisuellen Bereich. Sie legt fest, welche Bedingungen für die Übertragung von Fernsehsendungen im europäischen Binnenmarkt gelten und schützt den europäischen Markt zugleich vor einer Überschwemmung durch amerikanische Produktionen. Die Media-Programme, die die Wettbewerbsfähigkeit und Dynamik des audiovisuellen Sektors in Europa stärken sollen, sind das zweite Kernstück der audiovisuellen Politik der EU. Durch finanzielle Unterstützung werden europäische Produktionen und ihre Verbreitung innerhalb und außerhalb Europas gefördert.
Die Europäischen Kulturhauptstädte: ein Glücksfall, der einer oder mehreren europäischen Städten für die Dauer eines Jahres eine außerordentliche Aufmerksamkeit zukommen lässt. Aber wie europäisch sind (...)

Neues Jahr, neue Vorsätze. Was steht auf deiner Liste? Wie wäre es mit ein wenig Engagement für ein junges, europäisches Projekt: Die Euros sind stets auf der Suche nach motivierten jungen Leuten, für die ‘Europa’ nicht nur ein abstrakter Begriff ist.
„Brüssel hat entschieden“, „die EU konnte sich nicht einigen“, „EU-Beamte verschwenden Steuergelder“... Wenn’s dir bei diesen Schlagzeilen in den Fingern kribbelt, Europa mal so richtig hinterleuchten, die Vorurteile zu verstehen und mit kritischen Blick aufzuarbeiten - und zwar so, dass es auch deine Freunde verstehen... Dann bewirb dich als ehrenamtlicher Autor bei den Euros!
Was muss ein/e Autor/in der Euros mitbringen?
Interesse und Ideen zu europäischen Themen - ob politisch, wirtschaftlich, historisch oder kulturell - und den Anreiz, diese Themen für ein breites Publikum mit Feinsinn und Kreativität aufzuarbeiten
Einen sicheren und verständlichen Schreibstil
Einen europäischen Traum
Was bieten dir die Euros?
Wir sind die einzige Webseite im deutschen Netz, die die EU kritisch, aber mit einem dynamischen und pädagogischen Anspruch angeht. Es erwarten dich ein multikulturelles und kreatives Team mit jahrelanger journalistischer Erfahrung aus allen Ecken Europas, eine Plattform für deine Ideen mit einer europaweiten Leserschaft, ehrliches Feedback, sowie Kontakte und Recherchehilfen direkt aus Brüssel.
Nicht umsonst sind wir ein Online-Magazin : ‘Online’, das bedeutet neue Möglichkeiten und neue Potentiale. Du bist im Bereich Radio-Journalismus tätig? Du weißt, wie man europäische Themen mit diesem Medium an den Mann und die Frau bringt? Dann werde Multimedia-Redakteur/in bei den Euros. Unser Ziel ist es, regelmäßig interessante und kurzweilige Podcasts anzubieten, die speziell für die Euros produziert wurden. 2012 startet unsere Podcast-Projekt ‘Welcome to the jungle’ – Thema ist der Brüsseler Demokratie-Dschungel und (unsinnige) EU-Direktiven. Um das Projekt weiter auszubauen brauchen wir dich!
Du bist dynamisch, schreibst gerne und hast deine eigene Meinung zu europäischen Ereignissen – und die teilst du lieber durch kleine, regelmäßige Beiträge mit als in langen Analysen? Dann ist ein Eurosblog vielleicht das richtige für dich. Wir suchen junge Menschen aus ganz Europa, die etwas zu sagen und Lust haben, unser Netzwerk zu erweitern.
Was muss ein/e Blogger/in mitbringen ?
Dynamismus: Die Welt der Blogs ist schnelllebiger als unser Magazin; Blogger/innen können besser auf aktuelle Ereignisse reagieren.
Einen sicheren und verständlichen Schreibstil.
Eigenständigkeit: Anders als bei unseren Autoren können wir nicht jeden Blog-Artikel gegenlesen (obwohl wir die Blogs natürlich generell im Auge behalten). Souveränität im Umgang mit Themen, Sprache und technischen Gegebenheiten ist also notwendig.
Interesse an europäischen Ereignissen und an europäischer Politik.
Das gewisse Etwas: Wir suchen Blogger/innen, die wirklich Interessantes zu berichten haben. Ein Erasmus-Jahr in Spanien? Eine Anstellung in Brüssel? Eine Rundreise durch Europa? Als aktives Mitglied eines phänomenalen Projekts? Euch brauchen wir! Insbesondere Blogger/innen in europäischen Hauptstädten und den Regierungssitzen der EU (Brüssel, Straßburg, Luxemburg) sind willkommen.
Vor allem: Kreativität ! Europa ist dynamisch, Europa ist spannend. Und das gilt es, unseren Lesern zu zeigen.
Sprachen sind deine Spezialität und du möchtest helfen, das babylonische Sprachgewirr zumindest ein wenig zu entzerren und unser Projekt voranzubringen? Dann werde Übersetzer/in bei den Euros! Mittlerweile gibt es fünf Sprachversionen, sodass du unter Italienisch, Französisch, Spanisch und Englisch wählen kannst. Jede Woche werden neue Artikel veröffentlicht – es gibt also (fast) immer was zu tun. Du kannst eigene Übersetzungsvorschläge machen, aber im Allgemeinen senden wir auch regelmäßig Vorschläge an alle Übersetzer/innen.
Professionnelle Übersetzer/innen sind ebenso willkommen wie Sprach-Fans, die eine der genannten Sprachen sehr gut beherrschen.
Für unsere Rubrik ‘Policy papers’ (‘Themenbögen’) suchen wir immer nach Beiträgen. Du hast eine spannende Hausarbeit über ein Europa-relevantes Thema geschrieben, hast dich eingelesen und bist zum ‘Experten’ geworden – und außer dir und deinem Prof hat die Arbeit wahrscheinlich keiner gelesen ? Bei den Euros hast du die Möglichkeit, solche Arbeiten als Policy paper zu veröffentlichen. Teile dein Wissen mit anderen Europäern und Europäerinnen!
Bewerbungen per Mail an unsere Chefredakteurin Julia : julia.korbik@die-euros.eu.
Werde Teil unserer paneuropäischen Debatte! Wie das geht? Ganz einfach: Kommentiere unsere Artikel! Deine Meinung ist uns und unseren Autoren und Autorinnen wichtig. Bring dich ein, teile uns mit, was du denkst.
Öffne dich für Europa! Wir freuen uns auf dich.