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Mittelmeer

Der Mittelmeerraum ist für die EU eine strategisch besonders wichtige Region. Eine Beitrittsperspektive haben jedoch einzig die Türkei und die Staaten des westlichen Balkans (Marokkos Beitrittsgesuch wurde aufgrund der geographischen Lage außerhalb Europas 1987 abgelehnt). Für die Mittelmeeranrainer ohne Beitrittsperspektive wurde deshalb seit den 90er Jahren eine enge Partnerschaft entwickelt, die sogenannte Euro-Mediterrane Partnerschaft. Ihr Herzstück ist der Barcelona-Prozess, der multilateral angelegt ist und 1995 gestartet wurde, um Nordafrika und den Nahen Osten an die EU heranzuführen und einen einheitlichen Wirtschaftsraum zu schaffen. Beteiligt sind alle EU-Staaten und zwölf Staaten des südlichen Mittelmeers: Marokko, Algerien, Tunesien, Ägypten, Israel, Jordanien, die autonomen Palästinensergebiete, der Libanon und Syrien, die Türkei, Albanien und Mauretanien. Lybien hat Beobachterstatus. Der Prozess beinhaltet eine politische, eine wirtschaftliche und eine soziale/kulturelle Dimension und soll im allseitigen Interesse für Frieden, Stabilität und Wohlstand in der Region sorgen. Allerdings hat die multilaterale Methode den Prozess immer wieder ins Stocken gebracht, nicht zuletzt aufgrund des Nahostkonflikts. Um diesen Problemen zu begegnen, soll der Barcelona-Prozess mithilfe der Gründung einer Mittelmeerunion neuen Schwung erhalten. Die europäische Nachbarschaftspolitik ergänzt diese Euro-Mediterrane Partnerschaft. Sie wurde 2004 entwickelt und widmet sich den benachbarten Ländern der EU in individueller Weise (hier sind die Türkei, Albanien und Mauretanien nicht beteiligt). Aktionspläne und Nachbarschaftsabkommen sollen helfen, die gemeinsamen Ziele zu erreichen, sollen Reformen, Rechtsstaatlichkeit, stabile Demokratien und Wohlstand fördern. Problemfelder gibt es schließlich genug, sie reichen von Wohlstandsgefälle, Migration, Kriminalität und Terrorismus über Umweltprobleme und Gesundheitswesen, bis zum Nahost-Friedensprozess.

Aufgrund des Arabischen Frühlings treffen immer mehr Flüchtlinge in Europa ein. Die Europäische Union hat daraus eine humanitäre und politische Krise gemacht. Der Grund? Niemand will Verantwortung (...)
Von Alix Zuinghedau - 10. Mai 2011

Der Mittelmeer-Gipfel am 13. und 14. Juli in Paris: Das Tauziehen zwischen der Europäischen Kommission und der französischen Regierung geht weiter

Mit Spannung wird der Euromed-Gipfel am 13. und 14. Juli in Paris erwartet: Mehr als 40 Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union und der südlichen Mittelmeerstaaten haben sich (...)
Von Francesco CERASANI - 12. Juli 2008

Interview mit Sylvie Goulard, Vorsitzende der Europäischen Bewegung Frankreich, über den deutsch-französischen Kompromiss der Union für das Mittelmeer

Interview mit Sylvie Goulard, Vorsitzende der Europäischen Bewegung Frankreich, zur Idee und Zukunft der Union für das Mittelmeer. Ein europäischer Blick auf die Prioritäten der französischen (...)
Von Anna-Lena KULIK , Gaëtan CLAEYS - 18. April 2008

Erster Teil: Die Europa-Politik von Nicolas Sarkozy: notwendige Anpassungen an die politische Wirklichkeit in Europa

Am 6. Mai 2007 verkündete Nicolas Sarkozy, Frankreich sei „zurück in Europa“. Ein Jahr später, am 1. Juli 2008, wird Frankreich die EU-Präsidentschaft für sechs Monate übernehmen. Können wir also große (...)
Von Benoît ROUSSEL - 10. März 2008

Eine auf Stabilität und Wohlstand an den Grenzen der EU bedachte Politik

Die EU-Erweiterung im Jahre 2004 in Richtung Mittel- und Osteuropa sowie Malta und Zypern als EU-Mitgliedstaaten haben sich die Grenzen der EU deutlich erweitert. Die „Europäische (...)
Von Emilie DANEL - 9. Oktober 2007
Im Internet

Neulich unter „Aktuelles“


20. April 2009 - Das Dokument
Fortschritt im Mittelmeerraum?

26. Januar 2009 - Die Zahl
36.500

5. Januar 2009 - Die Zahl
3 Millionen

10. März 2008 - Die gute Nachricht
Die Macht der Vernunft

10. Dezember 2007 - Das Gesicht 1
Sarkozys Mittelmeerunion trifft auf Ablehnung

7. August 2007 - Die schlechte Nachricht
Fehlende Solidarität in Flüchtlingsfragen

30. April 2007 - Das Ereignis
EU-Parlament stimmt schnellen Eingreiftrupps zu

Neues Jahr, neue Vorsätze. Was steht auf deiner Liste? Wie wäre es mit ein wenig Engagement für ein junges, europäisches Projekt: Die Euros sind stets auf der Suche nach motivierten jungen Leuten, für die ‘Europa’ nicht nur ein abstrakter Begriff ist.

… als Autor/in

„Brüssel hat entschieden“, „die EU konnte sich nicht einigen“, „EU-Beamte verschwenden Steuergelder“... Wenn’s dir bei diesen Schlagzeilen in den Fingern kribbelt, Europa mal so richtig hinterleuchten, die Vorurteile zu verstehen und mit kritischen Blick aufzuarbeiten - und zwar so, dass es auch deine Freunde verstehen... Dann bewirb dich als ehrenamtlicher Autor bei den Euros!

Was muss ein/e Autor/in der Euros mitbringen?

-  Interesse und Ideen zu europäischen Themen - ob politisch, wirtschaftlich, historisch oder kulturell - und den Anreiz, diese Themen für ein breites Publikum mit Feinsinn und Kreativität aufzuarbeiten
-  Einen sicheren und verständlichen Schreibstil
-  Einen europäischen Traum

Was bieten dir die Euros?

Wir sind die einzige Webseite im deutschen Netz, die die EU kritisch, aber mit einem dynamischen und pädagogischen Anspruch angeht. Es erwarten dich ein multikulturelles und kreatives Team mit jahrelanger journalistischer Erfahrung aus allen Ecken Europas, eine Plattform für deine Ideen mit einer europaweiten Leserschaft, ehrliches Feedback, sowie Kontakte und Recherchehilfen direkt aus Brüssel.

… als Multimedia-Redakteur/in

Nicht umsonst sind wir ein Online-Magazin : ‘Online’, das bedeutet neue Möglichkeiten und neue Potentiale. Du bist im Bereich Radio-Journalismus tätig? Du weißt, wie man europäische Themen mit diesem Medium an den Mann und die Frau bringt? Dann werde Multimedia-Redakteur/in bei den Euros. Unser Ziel ist es, regelmäßig interessante und kurzweilige Podcasts anzubieten, die speziell für die Euros produziert wurden. 2012 startet unsere Podcast-Projekt ‘Welcome to the jungle’ – Thema ist der Brüsseler Demokratie-Dschungel und (unsinnige) EU-Direktiven. Um das Projekt weiter auszubauen brauchen wir dich!

… als Blogger/in

Du bist dynamisch, schreibst gerne und hast deine eigene Meinung zu europäischen Ereignissen – und die teilst du lieber durch kleine, regelmäßige Beiträge mit als in langen Analysen? Dann ist ein Eurosblog vielleicht das richtige für dich. Wir suchen junge Menschen aus ganz Europa, die etwas zu sagen und Lust haben, unser Netzwerk zu erweitern.

Was muss ein/e Blogger/in mitbringen ?

-  Dynamismus: Die Welt der Blogs ist schnelllebiger als unser Magazin; Blogger/innen können besser auf aktuelle Ereignisse reagieren.
-  Einen sicheren und verständlichen Schreibstil.
-  Eigenständigkeit: Anders als bei unseren Autoren können wir nicht jeden Blog-Artikel gegenlesen (obwohl wir die Blogs natürlich generell im Auge behalten). Souveränität im Umgang mit Themen, Sprache und technischen Gegebenheiten ist also notwendig.
-  Interesse an europäischen Ereignissen und an europäischer Politik.
-  Das gewisse Etwas: Wir suchen Blogger/innen, die wirklich Interessantes zu berichten haben. Ein Erasmus-Jahr in Spanien? Eine Anstellung in Brüssel? Eine Rundreise durch Europa? Als aktives Mitglied eines phänomenalen Projekts? Euch brauchen wir! Insbesondere Blogger/innen in europäischen Hauptstädten und den Regierungssitzen der EU (Brüssel, Straßburg, Luxemburg) sind willkommen.
-  Vor allem: Kreativität ! Europa ist dynamisch, Europa ist spannend. Und das gilt es, unseren Lesern zu zeigen.

… als Übersetzer/in

Sprachen sind deine Spezialität und du möchtest helfen, das babylonische Sprachgewirr zumindest ein wenig zu entzerren und unser Projekt voranzubringen? Dann werde Übersetzer/in bei den Euros! Mittlerweile gibt es fünf Sprachversionen, sodass du unter Italienisch, Französisch, Spanisch und Englisch wählen kannst. Jede Woche werden neue Artikel veröffentlicht – es gibt also (fast) immer was zu tun. Du kannst eigene Übersetzungsvorschläge machen, aber im Allgemeinen senden wir auch regelmäßig Vorschläge an alle Übersetzer/innen.

Professionnelle Übersetzer/innen sind ebenso willkommen wie Sprach-Fans, die eine der genannten Sprachen sehr gut beherrschen.

… als ‘Experte’

Für unsere Rubrik ‘Policy papers’ (‘Themenbögen’) suchen wir immer nach Beiträgen. Du hast eine spannende Hausarbeit über ein Europa-relevantes Thema geschrieben, hast dich eingelesen und bist zum ‘Experten’ geworden – und außer dir und deinem Prof hat die Arbeit wahrscheinlich keiner gelesen ? Bei den Euros hast du die Möglichkeit, solche Arbeiten als Policy paper zu veröffentlichen. Teile dein Wissen mit anderen Europäern und Europäerinnen!

Bewerbungen per Mail an unsere Chefredakteurin Julia : julia.korbik@die-euros.eu.

… als Mitglied der Community

Werde Teil unserer paneuropäischen Debatte! Wie das geht? Ganz einfach: Kommentiere unsere Artikel! Deine Meinung ist uns und unseren Autoren und Autorinnen wichtig. Bring dich ein, teile uns mit, was du denkst.

Öffne dich für Europa! Wir freuen uns auf dich.

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