Ziel einer europäischen Außenpolitik ist es, die Werte und Interessen der 27 Mitgliedstaaten - Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, die Achtung der Menschenrechte und Grundfreiheiten, die Wahrung des Friedens und die Stärkung der internationalen Sicherheit - effektiv in der Welt zu vertreten. Die Europäische Kommission verfolgt dieses Interesse in zahlreichen Politikfeldern, wie etwa Außenhandel, Entwicklung und Erweiterung.
Seit 1969 besteht auch unter den Mitgliedstaaten eine Europäische Politische Zusammenarbeit (EPZ); der Vertrag von Maastricht institutionalisierte diese Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik (GASP) im Jahr 1993. Ein Hoher Vertreter der GASP gibt der Union seit der Amsterdamer Vertragsreform (1996) ein außenpolitisches Gesicht. Zur Zeit hat dieses Amt Javier Solana inne. Auf intergouvernementaler Ebene besteht desweiteren seit 1999 die Europäische Sicherheits- und Verteidigungspolitik (ESVP).
Da außenpolitische Interessen jedoch oft den Kern der Souveränität der Mitgliedstaaten treffen und bei vielen Entscheidungen Konsens vorgeschrieben ist, ist die europäische Außenpolitik oft von Uneinigkeit geprägt, wie die Irak-Krise im Jahr 2003 verdeutlicht hat. Eine teilweise Antwort wird der Vertrag von Lissabon geben: Der Hohe Vertreter wird durch einen Europäischen Auswärtigen Dienst unterstützt werden und der Präsident des Europäischen Rates, der zukünftig zweieinhalb Jahre amtieren wird, kann der EU ein kohärentes Gesicht geben.
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Neues Jahr, neue Vorsätze. Was steht auf deiner Liste? Wie wäre es mit ein wenig Engagement für ein junges, europäisches Projekt: Die Euros sind stets auf der Suche nach motivierten jungen Leuten, für die ‘Europa’ nicht nur ein abstrakter Begriff ist.
„Brüssel hat entschieden“, „die EU konnte sich nicht einigen“, „EU-Beamte verschwenden Steuergelder“... Wenn’s dir bei diesen Schlagzeilen in den Fingern kribbelt, Europa mal so richtig hinterleuchten, die Vorurteile zu verstehen und mit kritischen Blick aufzuarbeiten - und zwar so, dass es auch deine Freunde verstehen... Dann bewirb dich als ehrenamtlicher Autor bei den Euros!
Was muss ein/e Autor/in der Euros mitbringen?
Interesse und Ideen zu europäischen Themen - ob politisch, wirtschaftlich, historisch oder kulturell - und den Anreiz, diese Themen für ein breites Publikum mit Feinsinn und Kreativität aufzuarbeiten
Einen sicheren und verständlichen Schreibstil
Einen europäischen Traum
Was bieten dir die Euros?
Wir sind die einzige Webseite im deutschen Netz, die die EU kritisch, aber mit einem dynamischen und pädagogischen Anspruch angeht. Es erwarten dich ein multikulturelles und kreatives Team mit jahrelanger journalistischer Erfahrung aus allen Ecken Europas, eine Plattform für deine Ideen mit einer europaweiten Leserschaft, ehrliches Feedback, sowie Kontakte und Recherchehilfen direkt aus Brüssel.
Nicht umsonst sind wir ein Online-Magazin : ‘Online’, das bedeutet neue Möglichkeiten und neue Potentiale. Du bist im Bereich Radio-Journalismus tätig? Du weißt, wie man europäische Themen mit diesem Medium an den Mann und die Frau bringt? Dann werde Multimedia-Redakteur/in bei den Euros. Unser Ziel ist es, regelmäßig interessante und kurzweilige Podcasts anzubieten, die speziell für die Euros produziert wurden. 2012 startet unsere Podcast-Projekt ‘Welcome to the jungle’ – Thema ist der Brüsseler Demokratie-Dschungel und (unsinnige) EU-Direktiven. Um das Projekt weiter auszubauen brauchen wir dich!
Du bist dynamisch, schreibst gerne und hast deine eigene Meinung zu europäischen Ereignissen – und die teilst du lieber durch kleine, regelmäßige Beiträge mit als in langen Analysen? Dann ist ein Eurosblog vielleicht das richtige für dich. Wir suchen junge Menschen aus ganz Europa, die etwas zu sagen und Lust haben, unser Netzwerk zu erweitern.
Was muss ein/e Blogger/in mitbringen ?
Dynamismus: Die Welt der Blogs ist schnelllebiger als unser Magazin; Blogger/innen können besser auf aktuelle Ereignisse reagieren.
Einen sicheren und verständlichen Schreibstil.
Eigenständigkeit: Anders als bei unseren Autoren können wir nicht jeden Blog-Artikel gegenlesen (obwohl wir die Blogs natürlich generell im Auge behalten). Souveränität im Umgang mit Themen, Sprache und technischen Gegebenheiten ist also notwendig.
Interesse an europäischen Ereignissen und an europäischer Politik.
Das gewisse Etwas: Wir suchen Blogger/innen, die wirklich Interessantes zu berichten haben. Ein Erasmus-Jahr in Spanien? Eine Anstellung in Brüssel? Eine Rundreise durch Europa? Als aktives Mitglied eines phänomenalen Projekts? Euch brauchen wir! Insbesondere Blogger/innen in europäischen Hauptstädten und den Regierungssitzen der EU (Brüssel, Straßburg, Luxemburg) sind willkommen.
Vor allem: Kreativität ! Europa ist dynamisch, Europa ist spannend. Und das gilt es, unseren Lesern zu zeigen.
Sprachen sind deine Spezialität und du möchtest helfen, das babylonische Sprachgewirr zumindest ein wenig zu entzerren und unser Projekt voranzubringen? Dann werde Übersetzer/in bei den Euros! Mittlerweile gibt es fünf Sprachversionen, sodass du unter Italienisch, Französisch, Spanisch und Englisch wählen kannst. Jede Woche werden neue Artikel veröffentlicht – es gibt also (fast) immer was zu tun. Du kannst eigene Übersetzungsvorschläge machen, aber im Allgemeinen senden wir auch regelmäßig Vorschläge an alle Übersetzer/innen.
Professionnelle Übersetzer/innen sind ebenso willkommen wie Sprach-Fans, die eine der genannten Sprachen sehr gut beherrschen.
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