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Regionalpolitik

Regionalpolitik

Obwohl die Europäische Union zu den wohlhabendsten Regionen der Welt zählt, gibt es erhebliche Unterschiede zwischen den einzelnen Mitgliedstaaten. Besonders in den neuen mittel- und osteuropäischen Mitgliedstaaten liegt das Einkommens- und Lebensniveau deutlich unter dem Unionsdurchschnitt. Ziel der Regionalpolitik ist es, diese Unterschiede durch finanzielle Transferleistungen zu überwinden. Die geleistete Struktur- und Wirtschaftshilfe hat aber auch positive Effekte für die gesamte Union. Die Regionalpolitik basiert somit auf den beiden europäischen Werten Solidarität und Kohäsion.
Die Regionalentwicklungspolitik entstand im Jahr 1975 mit den so genannten Strukturfonds. Bis zum Beitritt der neuen Mitglieder im Jahr 2004 profitierten vor allem Spanien, Portugal, Irland, Süditalien und der Osten Deutschlands von den Mitteln. Im Zeitraum 2007-2013 werden rund 308 Mrd. Euro für die Strukturfonds ausgegeben, was rund 36% des EU-Haushalts entspricht. Die Schwerpunktbereiche sind Konvergenz, Wettbewerbsfähigkeit und Zusammenarbeit. Dabei gibt es drei verschiedene Fonds. Der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) ist auf die Bereiche allgemeine Infrastruktur, Innovation und Investitionen in den ärmsten Regionen der EU gerichtet. Der Europäische Sozialfonds (ESF) finanziert Projekte der beruflichen Bildung und andere Arten von Beschäftigungsprogrammen. Der Kohäsionsfonds deckt Kosten für Umweltprojekte und Verkehrsinfrastruktur sowie Projekte zur Entwicklung erneuerbarer Energien ab. Während die ersten beiden Fonds von allen Mitgliedstaaten beantragt werden können, ist der Kohäsionsfond für die Mitgliedstaaten bestimmt, deren Lebensstandard unter 90% des EU-Durchschnitts liegt, dies betrifft die neuen Mitglieder sowie Portugal und Griechenland.

Mal angenommen: Die republikanischen Truppen haben im Rathaus von Antwerpen die Unabhängigkeit Flanderns ausgerufen. In Namur nimmt man den Untergang Belgiens ohne größere Wehmut zur Kenntnis. In (...)
Von Maha GANEM - 18. Oktober 2010

Die Stimme der Regionen in Brüssel

Offiziell sind nur Staaten Mitglieder der Europäischen Union. Der Ausschuss der Regionen (AdR) soll es den Regionen Europas ermöglichen ihren Belangen Gehör zu verschaffen können. Er versteht sich (...)
Von Maret PETERSSON - 24. November 2008

Ein Kommentar

Anlässlich der Diskussion über die Verlagerung des Bochumer Nokia-Werks nach Rumänien stellt sich die Frage, ob die Strukturpolitik der EU daran eine Mitverantwortung trägt und wie eine (...)
Von Vera KISSLER - 21. Januar 2008
Im Internet
  • Rat der Gemeinden und Regionen Europas (RGRE)
  • Der Ausschuss der Regionen (AdR)
  • Inforegio
  • Les Européens du Grand Lille

Neulich unter „Aktuelles“


24. November 2008 - Die schlechte Nachricht
Schlampereien bei der Auszahlung von EU-Mitteln

17. November 2008 - Die gute Nachricht
Ungarn-Slowakei-Gipfel zur Entspannung der Beziehungen

11. November 2008 - Die Seite des Monats
Wohin fließt das Geld?

31. Dezember 2007 - Die gute Nachricht
Die gute Nachricht des Jahres: Willkommen im Schengenraum

26. November 2007 - Die Zahl
106,6 Milliarden

8. Oktober 2007 - Die Zahl
268

7. Mai 2007 - Das Dokument
Neuer Auftakt für Europas Strukturpolitik

Neues Jahr, neue Vorsätze. Was steht auf deiner Liste? Wie wäre es mit ein wenig Engagement für ein junges, europäisches Projekt: Die Euros sind stets auf der Suche nach motivierten jungen Leuten, für die ‘Europa’ nicht nur ein abstrakter Begriff ist.

… als Autor/in

„Brüssel hat entschieden“, „die EU konnte sich nicht einigen“, „EU-Beamte verschwenden Steuergelder“... Wenn’s dir bei diesen Schlagzeilen in den Fingern kribbelt, Europa mal so richtig hinterleuchten, die Vorurteile zu verstehen und mit kritischen Blick aufzuarbeiten - und zwar so, dass es auch deine Freunde verstehen... Dann bewirb dich als ehrenamtlicher Autor bei den Euros!

Was muss ein/e Autor/in der Euros mitbringen?

-  Interesse und Ideen zu europäischen Themen - ob politisch, wirtschaftlich, historisch oder kulturell - und den Anreiz, diese Themen für ein breites Publikum mit Feinsinn und Kreativität aufzuarbeiten
-  Einen sicheren und verständlichen Schreibstil
-  Einen europäischen Traum

Was bieten dir die Euros?

Wir sind die einzige Webseite im deutschen Netz, die die EU kritisch, aber mit einem dynamischen und pädagogischen Anspruch angeht. Es erwarten dich ein multikulturelles und kreatives Team mit jahrelanger journalistischer Erfahrung aus allen Ecken Europas, eine Plattform für deine Ideen mit einer europaweiten Leserschaft, ehrliches Feedback, sowie Kontakte und Recherchehilfen direkt aus Brüssel.

… als Multimedia-Redakteur/in

Nicht umsonst sind wir ein Online-Magazin : ‘Online’, das bedeutet neue Möglichkeiten und neue Potentiale. Du bist im Bereich Radio-Journalismus tätig? Du weißt, wie man europäische Themen mit diesem Medium an den Mann und die Frau bringt? Dann werde Multimedia-Redakteur/in bei den Euros. Unser Ziel ist es, regelmäßig interessante und kurzweilige Podcasts anzubieten, die speziell für die Euros produziert wurden. 2012 startet unsere Podcast-Projekt ‘Welcome to the jungle’ – Thema ist der Brüsseler Demokratie-Dschungel und (unsinnige) EU-Direktiven. Um das Projekt weiter auszubauen brauchen wir dich!

… als Blogger/in

Du bist dynamisch, schreibst gerne und hast deine eigene Meinung zu europäischen Ereignissen – und die teilst du lieber durch kleine, regelmäßige Beiträge mit als in langen Analysen? Dann ist ein Eurosblog vielleicht das richtige für dich. Wir suchen junge Menschen aus ganz Europa, die etwas zu sagen und Lust haben, unser Netzwerk zu erweitern.

Was muss ein/e Blogger/in mitbringen ?

-  Dynamismus: Die Welt der Blogs ist schnelllebiger als unser Magazin; Blogger/innen können besser auf aktuelle Ereignisse reagieren.
-  Einen sicheren und verständlichen Schreibstil.
-  Eigenständigkeit: Anders als bei unseren Autoren können wir nicht jeden Blog-Artikel gegenlesen (obwohl wir die Blogs natürlich generell im Auge behalten). Souveränität im Umgang mit Themen, Sprache und technischen Gegebenheiten ist also notwendig.
-  Interesse an europäischen Ereignissen und an europäischer Politik.
-  Das gewisse Etwas: Wir suchen Blogger/innen, die wirklich Interessantes zu berichten haben. Ein Erasmus-Jahr in Spanien? Eine Anstellung in Brüssel? Eine Rundreise durch Europa? Als aktives Mitglied eines phänomenalen Projekts? Euch brauchen wir! Insbesondere Blogger/innen in europäischen Hauptstädten und den Regierungssitzen der EU (Brüssel, Straßburg, Luxemburg) sind willkommen.
-  Vor allem: Kreativität ! Europa ist dynamisch, Europa ist spannend. Und das gilt es, unseren Lesern zu zeigen.

… als Übersetzer/in

Sprachen sind deine Spezialität und du möchtest helfen, das babylonische Sprachgewirr zumindest ein wenig zu entzerren und unser Projekt voranzubringen? Dann werde Übersetzer/in bei den Euros! Mittlerweile gibt es fünf Sprachversionen, sodass du unter Italienisch, Französisch, Spanisch und Englisch wählen kannst. Jede Woche werden neue Artikel veröffentlicht – es gibt also (fast) immer was zu tun. Du kannst eigene Übersetzungsvorschläge machen, aber im Allgemeinen senden wir auch regelmäßig Vorschläge an alle Übersetzer/innen.

Professionnelle Übersetzer/innen sind ebenso willkommen wie Sprach-Fans, die eine der genannten Sprachen sehr gut beherrschen.

… als ‘Experte’

Für unsere Rubrik ‘Policy papers’ (‘Themenbögen’) suchen wir immer nach Beiträgen. Du hast eine spannende Hausarbeit über ein Europa-relevantes Thema geschrieben, hast dich eingelesen und bist zum ‘Experten’ geworden – und außer dir und deinem Prof hat die Arbeit wahrscheinlich keiner gelesen ? Bei den Euros hast du die Möglichkeit, solche Arbeiten als Policy paper zu veröffentlichen. Teile dein Wissen mit anderen Europäern und Europäerinnen!

Bewerbungen per Mail an unsere Chefredakteurin Julia : julia.korbik@die-euros.eu.

… als Mitglied der Community

Werde Teil unserer paneuropäischen Debatte! Wie das geht? Ganz einfach: Kommentiere unsere Artikel! Deine Meinung ist uns und unseren Autoren und Autorinnen wichtig. Bring dich ein, teile uns mit, was du denkst.

Öffne dich für Europa! Wir freuen uns auf dich.

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