In der Europäischen Union gibt es trotz des viel beschworenen europäischen Sozialmodells große Unterschiede hinsichtlich der Sozialpolitik in den Mitgliedstaaten und die EU hat in diesem Bereich nur begrenzte Kompetenzen. Dennoch übt sie Einfluss auf die Sozialpolitik der Mitgliedstaaten aus, indem sie auf den Gebieten des Sozialschutzes, der Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz, der Gleichstellung zwischen Männern und Frauen und der Eingliederung benachteiligter Gruppen aktiv ist. Außerdem finanziert der bereits seit 1957 bestehende Europäische Sozialfonds Maßnahmen der Berufsbildung und zur Schaffung von Arbeitsplätzen.
Im Bereich der Arbeitsmarktpolitik ist die Bedeutung der Arbeitnehmerfreizügigkeit hervorzuheben, die von Beginn an zu den Zielen der europäischen Einigung gehört hat. Die Strategie von Lissabon gibt seit ihrer Verabschiedung durch den Europäischen Rat im März 2000 die selbstgesteckten Ziele der Union bei der Schaffung von mehr und besseren Arbeitsplätzen an. Bis zum Jahr 2010 soll die allgemeine Beschäftigungsrate in der EU bei 70% liegen, die der Frauen bei 60% und die von älteren Arbeitnehmern bei 50%.
Um die sozialen Auswirkungen von Arbeitsplatzverlagerungen ins Ausland abzumildern, wurde 2007 ein EU-Globalisierungsfonds geschaffen, der den betroffenen Arbeitnehmern die Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt erleichtern soll.
Mit der Methode der offenen Koordination setzen sich die Mitgliedstaaten gemeinsame Ziele und tauschen sich über bewährte Praktiken im Bereich der Sozial- und Arbeitsmarktpolitik aus.
Die „Novemberunruhen“ des Jahres 2005 haben die Diskrepanz zwischen dem französischen Ideal des Republikanismus und der gesellschaftlichen Realität gewaltsam verdeutlicht. In dem Maße wie der „Glaube (...)
Häufig wird über das so genannte „dänische Wunder“ gesprochen, in dem soziales Wohlergehen mit einem durchlässigen Arbeitsmarkt und großzügiger sozialer Sicherung verbunden wird. Abgesehen von der (...)

Neues Jahr, neue Vorsätze. Was steht auf deiner Liste? Wie wäre es mit ein wenig Engagement für ein junges, europäisches Projekt: Die Euros sind stets auf der Suche nach motivierten jungen Leuten, für die ‘Europa’ nicht nur ein abstrakter Begriff ist.
„Brüssel hat entschieden“, „die EU konnte sich nicht einigen“, „EU-Beamte verschwenden Steuergelder“... Wenn’s dir bei diesen Schlagzeilen in den Fingern kribbelt, Europa mal so richtig hinterleuchten, die Vorurteile zu verstehen und mit kritischen Blick aufzuarbeiten - und zwar so, dass es auch deine Freunde verstehen... Dann bewirb dich als ehrenamtlicher Autor bei den Euros!
Was muss ein/e Autor/in der Euros mitbringen?
Interesse und Ideen zu europäischen Themen - ob politisch, wirtschaftlich, historisch oder kulturell - und den Anreiz, diese Themen für ein breites Publikum mit Feinsinn und Kreativität aufzuarbeiten
Einen sicheren und verständlichen Schreibstil
Einen europäischen Traum
Was bieten dir die Euros?
Wir sind die einzige Webseite im deutschen Netz, die die EU kritisch, aber mit einem dynamischen und pädagogischen Anspruch angeht. Es erwarten dich ein multikulturelles und kreatives Team mit jahrelanger journalistischer Erfahrung aus allen Ecken Europas, eine Plattform für deine Ideen mit einer europaweiten Leserschaft, ehrliches Feedback, sowie Kontakte und Recherchehilfen direkt aus Brüssel.
Nicht umsonst sind wir ein Online-Magazin : ‘Online’, das bedeutet neue Möglichkeiten und neue Potentiale. Du bist im Bereich Radio-Journalismus tätig? Du weißt, wie man europäische Themen mit diesem Medium an den Mann und die Frau bringt? Dann werde Multimedia-Redakteur/in bei den Euros. Unser Ziel ist es, regelmäßig interessante und kurzweilige Podcasts anzubieten, die speziell für die Euros produziert wurden. 2012 startet unsere Podcast-Projekt ‘Welcome to the jungle’ – Thema ist der Brüsseler Demokratie-Dschungel und (unsinnige) EU-Direktiven. Um das Projekt weiter auszubauen brauchen wir dich!
Du bist dynamisch, schreibst gerne und hast deine eigene Meinung zu europäischen Ereignissen – und die teilst du lieber durch kleine, regelmäßige Beiträge mit als in langen Analysen? Dann ist ein Eurosblog vielleicht das richtige für dich. Wir suchen junge Menschen aus ganz Europa, die etwas zu sagen und Lust haben, unser Netzwerk zu erweitern.
Was muss ein/e Blogger/in mitbringen ?
Dynamismus: Die Welt der Blogs ist schnelllebiger als unser Magazin; Blogger/innen können besser auf aktuelle Ereignisse reagieren.
Einen sicheren und verständlichen Schreibstil.
Eigenständigkeit: Anders als bei unseren Autoren können wir nicht jeden Blog-Artikel gegenlesen (obwohl wir die Blogs natürlich generell im Auge behalten). Souveränität im Umgang mit Themen, Sprache und technischen Gegebenheiten ist also notwendig.
Interesse an europäischen Ereignissen und an europäischer Politik.
Das gewisse Etwas: Wir suchen Blogger/innen, die wirklich Interessantes zu berichten haben. Ein Erasmus-Jahr in Spanien? Eine Anstellung in Brüssel? Eine Rundreise durch Europa? Als aktives Mitglied eines phänomenalen Projekts? Euch brauchen wir! Insbesondere Blogger/innen in europäischen Hauptstädten und den Regierungssitzen der EU (Brüssel, Straßburg, Luxemburg) sind willkommen.
Vor allem: Kreativität ! Europa ist dynamisch, Europa ist spannend. Und das gilt es, unseren Lesern zu zeigen.
Sprachen sind deine Spezialität und du möchtest helfen, das babylonische Sprachgewirr zumindest ein wenig zu entzerren und unser Projekt voranzubringen? Dann werde Übersetzer/in bei den Euros! Mittlerweile gibt es fünf Sprachversionen, sodass du unter Italienisch, Französisch, Spanisch und Englisch wählen kannst. Jede Woche werden neue Artikel veröffentlicht – es gibt also (fast) immer was zu tun. Du kannst eigene Übersetzungsvorschläge machen, aber im Allgemeinen senden wir auch regelmäßig Vorschläge an alle Übersetzer/innen.
Professionnelle Übersetzer/innen sind ebenso willkommen wie Sprach-Fans, die eine der genannten Sprachen sehr gut beherrschen.
Für unsere Rubrik ‘Policy papers’ (‘Themenbögen’) suchen wir immer nach Beiträgen. Du hast eine spannende Hausarbeit über ein Europa-relevantes Thema geschrieben, hast dich eingelesen und bist zum ‘Experten’ geworden – und außer dir und deinem Prof hat die Arbeit wahrscheinlich keiner gelesen ? Bei den Euros hast du die Möglichkeit, solche Arbeiten als Policy paper zu veröffentlichen. Teile dein Wissen mit anderen Europäern und Europäerinnen!
Bewerbungen per Mail an unsere Chefredakteurin Julia : julia.korbik@die-euros.eu.
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