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Wirtschafts- und Währungsunion

Alle EU-Länder gehören der Wirtschafts- und Währungsunion an. Die Einführung des Euro ist einer der wichtigsten Bestandteile dieses Politikfeldes. Schweden, Dänemark und das Vereinigte Königreich stehen dem Euro allerdings ablehnend gegenüber.

Nachdem ihr Vorläufer, das Europäische Währungssystem, einige Schwächen offenbart hatte, nahm der Europäische Rat von Madrid im Juni 1989 einen Dreistufenplan zur Schaffung der Wirtschafts- und Währungsunion an. Dieser Plan wurde Teil des Maastrichter Vertrags (1991).

Die erste Stufe begann am 1. Juli 1990 und umfasste die vollständige Liberalisierung des Kapitalverkehrs innerhalb der EU, die Aufstockung der Strukturfonds und die Konvergenz der Wirtschaftspolitiken der Mitgliedstaaten. Die zweite Stufe begann am 1. Januar 1994 und umfasste unter anderem die Unabhängigkeit der nationalen Zentralbanken und Regeln zur Eindämmung der nationalen Haushaltsdefizite. Die dritte Stufe begann mit der Einführung des Euro am 1. Januar 1999 in elf Mitgliedstaaten (Griechenland kam erst am 1. Januar 2001 hinzu). Die Europäische Zentralbank war von nun an für die Geldpolitik zuständig. Seit März 2002 ist der Euro das einzige gesetzliche Zahlungsmittel in den Ländern der Eurozone. Dänemark und Großbritannien hatten sich im Vertrag von Maastricht eine Opt-out-Klausel vorbehalten. Schweden verletzte die Konvergenzkriterien bewusst, damit es den Euro nicht einführen musste.

Die seither neu beigetretenen Mitgliedstaaten bereiten sich darauf vor, dem Euroraum beizutreten, sobald die nötigen Voraussetzungen erfüllt sind. Slowenien hat dies als erstes geschafft und wurde am 1.1.2007 Mitglied, gefolgt von Malta und Zypern am 1.1.2008 und der Slowakei am 1. Januar 2009.

Ein Land kann erst dann den Euro einführen, wenn es die Konvergenzkriterien erfüllt hat. Diese betreffen Preisstabilität, Zinssätze, Haushaltsdefizite, den öffentlichen Schuldenstand und Wechselkursstabilität.

Zusätzlich zu den Konvergenzkriterien schloss der Europäische Rat im Juni 1997 den so genannten Stabilitäts- und Wachstumspakt, nach dem jedes Land der Eurozone, dessen Haushaltsdefizit 3 % übersteigt, bestraft werden kann. Im Nachhinein wurde der Pakt als zu streng beurteilt und deshalb im März 2005 reformiert.

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Im Internet
  • Die europäische Zentralbank (EZB)
  • Rat „Wirtschaft und Finanzen“ (ECOFIN)
  • Euro Intelligence
  • Euractiv.fr - Euro finance
Feed "Wirtschafts- und Währungsunion"
Euractiv.fr - Euro finance

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14. April 2009 - Die gute Nachricht
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Neues Jahr, neue Vorsätze. Was steht auf deiner Liste? Wie wäre es mit ein wenig Engagement für ein junges, europäisches Projekt: Die Euros sind stets auf der Suche nach motivierten jungen Leuten, für die ‘Europa’ nicht nur ein abstrakter Begriff ist.

… als Autor/in

„Brüssel hat entschieden“, „die EU konnte sich nicht einigen“, „EU-Beamte verschwenden Steuergelder“... Wenn’s dir bei diesen Schlagzeilen in den Fingern kribbelt, Europa mal so richtig hinterleuchten, die Vorurteile zu verstehen und mit kritischen Blick aufzuarbeiten - und zwar so, dass es auch deine Freunde verstehen... Dann bewirb dich als ehrenamtlicher Autor bei den Euros!

Was muss ein/e Autor/in der Euros mitbringen?

-  Interesse und Ideen zu europäischen Themen - ob politisch, wirtschaftlich, historisch oder kulturell - und den Anreiz, diese Themen für ein breites Publikum mit Feinsinn und Kreativität aufzuarbeiten
-  Einen sicheren und verständlichen Schreibstil
-  Einen europäischen Traum

Was bieten dir die Euros?

Wir sind die einzige Webseite im deutschen Netz, die die EU kritisch, aber mit einem dynamischen und pädagogischen Anspruch angeht. Es erwarten dich ein multikulturelles und kreatives Team mit jahrelanger journalistischer Erfahrung aus allen Ecken Europas, eine Plattform für deine Ideen mit einer europaweiten Leserschaft, ehrliches Feedback, sowie Kontakte und Recherchehilfen direkt aus Brüssel.

… als Multimedia-Redakteur/in

Nicht umsonst sind wir ein Online-Magazin : ‘Online’, das bedeutet neue Möglichkeiten und neue Potentiale. Du bist im Bereich Radio-Journalismus tätig? Du weißt, wie man europäische Themen mit diesem Medium an den Mann und die Frau bringt? Dann werde Multimedia-Redakteur/in bei den Euros. Unser Ziel ist es, regelmäßig interessante und kurzweilige Podcasts anzubieten, die speziell für die Euros produziert wurden. 2012 startet unsere Podcast-Projekt ‘Welcome to the jungle’ – Thema ist der Brüsseler Demokratie-Dschungel und (unsinnige) EU-Direktiven. Um das Projekt weiter auszubauen brauchen wir dich!

… als Blogger/in

Du bist dynamisch, schreibst gerne und hast deine eigene Meinung zu europäischen Ereignissen – und die teilst du lieber durch kleine, regelmäßige Beiträge mit als in langen Analysen? Dann ist ein Eurosblog vielleicht das richtige für dich. Wir suchen junge Menschen aus ganz Europa, die etwas zu sagen und Lust haben, unser Netzwerk zu erweitern.

Was muss ein/e Blogger/in mitbringen ?

-  Dynamismus: Die Welt der Blogs ist schnelllebiger als unser Magazin; Blogger/innen können besser auf aktuelle Ereignisse reagieren.
-  Einen sicheren und verständlichen Schreibstil.
-  Eigenständigkeit: Anders als bei unseren Autoren können wir nicht jeden Blog-Artikel gegenlesen (obwohl wir die Blogs natürlich generell im Auge behalten). Souveränität im Umgang mit Themen, Sprache und technischen Gegebenheiten ist also notwendig.
-  Interesse an europäischen Ereignissen und an europäischer Politik.
-  Das gewisse Etwas: Wir suchen Blogger/innen, die wirklich Interessantes zu berichten haben. Ein Erasmus-Jahr in Spanien? Eine Anstellung in Brüssel? Eine Rundreise durch Europa? Als aktives Mitglied eines phänomenalen Projekts? Euch brauchen wir! Insbesondere Blogger/innen in europäischen Hauptstädten und den Regierungssitzen der EU (Brüssel, Straßburg, Luxemburg) sind willkommen.
-  Vor allem: Kreativität ! Europa ist dynamisch, Europa ist spannend. Und das gilt es, unseren Lesern zu zeigen.

… als Übersetzer/in

Sprachen sind deine Spezialität und du möchtest helfen, das babylonische Sprachgewirr zumindest ein wenig zu entzerren und unser Projekt voranzubringen? Dann werde Übersetzer/in bei den Euros! Mittlerweile gibt es fünf Sprachversionen, sodass du unter Italienisch, Französisch, Spanisch und Englisch wählen kannst. Jede Woche werden neue Artikel veröffentlicht – es gibt also (fast) immer was zu tun. Du kannst eigene Übersetzungsvorschläge machen, aber im Allgemeinen senden wir auch regelmäßig Vorschläge an alle Übersetzer/innen.

Professionnelle Übersetzer/innen sind ebenso willkommen wie Sprach-Fans, die eine der genannten Sprachen sehr gut beherrschen.

… als ‘Experte’

Für unsere Rubrik ‘Policy papers’ (‘Themenbögen’) suchen wir immer nach Beiträgen. Du hast eine spannende Hausarbeit über ein Europa-relevantes Thema geschrieben, hast dich eingelesen und bist zum ‘Experten’ geworden – und außer dir und deinem Prof hat die Arbeit wahrscheinlich keiner gelesen ? Bei den Euros hast du die Möglichkeit, solche Arbeiten als Policy paper zu veröffentlichen. Teile dein Wissen mit anderen Europäern und Europäerinnen!

Bewerbungen per Mail an unsere Chefredakteurin Julia : julia.korbik@die-euros.eu.

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Werde Teil unserer paneuropäischen Debatte! Wie das geht? Ganz einfach: Kommentiere unsere Artikel! Deine Meinung ist uns und unseren Autoren und Autorinnen wichtig. Bring dich ein, teile uns mit, was du denkst.

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