Einer der Gründerväter der europäischen Gemeinschaften, Jean Monnet, sagte schon 1952, dass mit der europäischen Integration nicht Staaten vereint werden, sondern Bürger einander näher kommen sollen. Nicht so einfach war dies zu Beginn, stellte die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft doch vor allem ein wirtschaftliches Europa und kaum ein Europa der Bürger dar. Greifbare Errungenschaften im Bereich der Niederlassungsfreiheit und des Aufenthaltsrechts in der EU schafften jedoch elementare Bürgerrechte innerhalb der EU. Seit 1979 wird auch das Europäische Parlament direkt gewählt. Sein stetiger Kompetenzzuwachs seit den 80er Jahren festigt den Ausbau eines demokratischen Europas. Das Gefühl, Europäer zu sein und damit die Herausbildung einer gemeinsamen europäischen Identität für die Bürger wurde besonders durch gemeinsame Symbole wie den 1985 eingeführten europäischen Pass, die Europahymne, die Flagge, sowie den Vertrag von Maastricht, der auch den Euro auf den Weg brachte, gefördert. Ist damit jedoch eine „Einheit in Vielfalt“ erreicht?
Für „Dany“ leidet die Europäische Union vor allem darunter, dass sie noch relativ jung ist – ein Problem, das nur überwunden werden kann, wenn es den nationalen sowie europäischen politischen (...)
Der griechische und der türkische Bevölkerungsteil haben die Friedensgespräche wieder aufgenommen, um der illegitimen Teilung der Insel ein Ende zu setzen. Dieses Mal sehen die Umstände günstiger (...)
Die Euros werfen einen Blick zurück auf die vergangenen Erweiterungsrunden und erklären, wer in die EU darf und wer nicht. Und wer offensichtlich gar nicht rein will – oder (...)
Die Erweiterung des Schengenraums ist eine Zäsur in der europäischen Geschichte, doch in den Jubel der einen mischt sich die Angst vor einer erhöhten Kriminalität der (...)
Eine Dosis Demokratie bringt der Reformvertrag mit sich. Doch gewürdigt haben dies noch nicht die richtigen: Mit Sekt haben die Staats- und Regierungschefs auf den Vertrag angestoßen, am (...)
Die EU ermöglicht Volksentscheide innerhalb der Mitgliedsstaaten - jedoch nicht im Herzen des Systems: auf europäischer Ebene. Und dies, obwohl die Ergebnisse der nationalen Referenden einen (...)
Die Vision einer stabilen politischen Union ist ohne verstärkte Europäische Identität nicht realisierbar. Würde ein Türkeibeitritt dem Traum einer „ever closer Union“ ein Ende setzen? Oder könnte er im (...)
Das Wahlergebnis vom 10. Juni 2007: Ein zerstreutes, wenn nicht gar zerrissenes Belgien mit einer Regierungskoalition, die schon jetzt äußerst schwierig zu bilden scheint. Sie wird die schwierige (...)
804 Kilometer sind es von der „europäischen Hauptstadt“ bis zum Brandenburger Tor. Dort, wo Europa einst geteilt war, trafen sich am Wochenende des 25. März die Staatsoberhäupter und Regierungschefs (...)
Anlässlich der Feierlichkeiten zum 50-jährigen Jubiläum der Unterzeichnung der Römischen Verträge standen die „Ersten Europäischen Generalstände“ am 17. März im französischen Lille ganz unter der Prämisse (...)
Großbritannien hat vor zwei Jahren ein gewaltvolle, aber kurze Aufruhr in einem Viertel von Birmingham erlebt - ein Sonderfall, denn die Problemlage ist hier trotz hoher Einwanderungszahlen anders (...)
Dieser Themenbogen gibt einen Überblick über die Rechte, die Unionsbürgern zustehen und stellt dabei auch die Problematik des Demokratie- und damit Demosdefizits der EU in den (...)

Neues Jahr, neue Vorsätze. Was steht auf deiner Liste? Wie wäre es mit ein wenig Engagement für ein junges, europäisches Projekt: Die Euros sind stets auf der Suche nach motivierten jungen Leuten, für die ‘Europa’ nicht nur ein abstrakter Begriff ist.
„Brüssel hat entschieden“, „die EU konnte sich nicht einigen“, „EU-Beamte verschwenden Steuergelder“... Wenn’s dir bei diesen Schlagzeilen in den Fingern kribbelt, Europa mal so richtig hinterleuchten, die Vorurteile zu verstehen und mit kritischen Blick aufzuarbeiten - und zwar so, dass es auch deine Freunde verstehen... Dann bewirb dich als ehrenamtlicher Autor bei den Euros!
Was muss ein/e Autor/in der Euros mitbringen?
Interesse und Ideen zu europäischen Themen - ob politisch, wirtschaftlich, historisch oder kulturell - und den Anreiz, diese Themen für ein breites Publikum mit Feinsinn und Kreativität aufzuarbeiten
Einen sicheren und verständlichen Schreibstil
Einen europäischen Traum
Was bieten dir die Euros?
Wir sind die einzige Webseite im deutschen Netz, die die EU kritisch, aber mit einem dynamischen und pädagogischen Anspruch angeht. Es erwarten dich ein multikulturelles und kreatives Team mit jahrelanger journalistischer Erfahrung aus allen Ecken Europas, eine Plattform für deine Ideen mit einer europaweiten Leserschaft, ehrliches Feedback, sowie Kontakte und Recherchehilfen direkt aus Brüssel.
Nicht umsonst sind wir ein Online-Magazin : ‘Online’, das bedeutet neue Möglichkeiten und neue Potentiale. Du bist im Bereich Radio-Journalismus tätig? Du weißt, wie man europäische Themen mit diesem Medium an den Mann und die Frau bringt? Dann werde Multimedia-Redakteur/in bei den Euros. Unser Ziel ist es, regelmäßig interessante und kurzweilige Podcasts anzubieten, die speziell für die Euros produziert wurden. 2012 startet unsere Podcast-Projekt ‘Welcome to the jungle’ – Thema ist der Brüsseler Demokratie-Dschungel und (unsinnige) EU-Direktiven. Um das Projekt weiter auszubauen brauchen wir dich!
Du bist dynamisch, schreibst gerne und hast deine eigene Meinung zu europäischen Ereignissen – und die teilst du lieber durch kleine, regelmäßige Beiträge mit als in langen Analysen? Dann ist ein Eurosblog vielleicht das richtige für dich. Wir suchen junge Menschen aus ganz Europa, die etwas zu sagen und Lust haben, unser Netzwerk zu erweitern.
Was muss ein/e Blogger/in mitbringen ?
Dynamismus: Die Welt der Blogs ist schnelllebiger als unser Magazin; Blogger/innen können besser auf aktuelle Ereignisse reagieren.
Einen sicheren und verständlichen Schreibstil.
Eigenständigkeit: Anders als bei unseren Autoren können wir nicht jeden Blog-Artikel gegenlesen (obwohl wir die Blogs natürlich generell im Auge behalten). Souveränität im Umgang mit Themen, Sprache und technischen Gegebenheiten ist also notwendig.
Interesse an europäischen Ereignissen und an europäischer Politik.
Das gewisse Etwas: Wir suchen Blogger/innen, die wirklich Interessantes zu berichten haben. Ein Erasmus-Jahr in Spanien? Eine Anstellung in Brüssel? Eine Rundreise durch Europa? Als aktives Mitglied eines phänomenalen Projekts? Euch brauchen wir! Insbesondere Blogger/innen in europäischen Hauptstädten und den Regierungssitzen der EU (Brüssel, Straßburg, Luxemburg) sind willkommen.
Vor allem: Kreativität ! Europa ist dynamisch, Europa ist spannend. Und das gilt es, unseren Lesern zu zeigen.
Sprachen sind deine Spezialität und du möchtest helfen, das babylonische Sprachgewirr zumindest ein wenig zu entzerren und unser Projekt voranzubringen? Dann werde Übersetzer/in bei den Euros! Mittlerweile gibt es fünf Sprachversionen, sodass du unter Italienisch, Französisch, Spanisch und Englisch wählen kannst. Jede Woche werden neue Artikel veröffentlicht – es gibt also (fast) immer was zu tun. Du kannst eigene Übersetzungsvorschläge machen, aber im Allgemeinen senden wir auch regelmäßig Vorschläge an alle Übersetzer/innen.
Professionnelle Übersetzer/innen sind ebenso willkommen wie Sprach-Fans, die eine der genannten Sprachen sehr gut beherrschen.
Für unsere Rubrik ‘Policy papers’ (‘Themenbögen’) suchen wir immer nach Beiträgen. Du hast eine spannende Hausarbeit über ein Europa-relevantes Thema geschrieben, hast dich eingelesen und bist zum ‘Experten’ geworden – und außer dir und deinem Prof hat die Arbeit wahrscheinlich keiner gelesen ? Bei den Euros hast du die Möglichkeit, solche Arbeiten als Policy paper zu veröffentlichen. Teile dein Wissen mit anderen Europäern und Europäerinnen!
Bewerbungen per Mail an unsere Chefredakteurin Julia : julia.korbik@die-euros.eu.
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