Die Top 10 der angesagtesten EU-Abgeordneten (2/2)

Teil 2 : Platz fünf bis eins

Sie sorgen für Gesprächsstoff - wegen ihres Aktionismus, ihrer polarisierenden und provokanten Äußerungen oder einfach aufgrund ihres ungewöhnlichen Profils. Ob absichtlich oder nicht : Sie stehen ganz vorne im Rampenlicht der europäischen Bühne. Die Euros präsentieren eine ungewöhnliche Auswahl der zehn angesagtesten EU-Abgeordneten dieser Legislaturperiode.


Platz 5 : Rachida Dati : So hatte sie es sich nicht vorgestellt

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Rachida Dati

Aus dem glamourösen Pariser Elysée-Palast ins langweilige Europaparlament - nicht unbedingt das, was Dati geplant hatte.

Quelle : http://www.flickr.com/photos/byammar

Wenn eines sicher ist, dann, dass Rachida Dati sich bestimmt nicht in Brüssel langweilen wollte. Aber Nicolas Sarkozy hatte andere Pläne mit ihr und stellte sie als zweite Kandidatin der UMP in der Region Ile-de-France für die Europawahl im Jahre 2009 auf. Eine echte Bestrafung, denn nun ist Dati seit über eineinhalb Jahren in einer Stadt, die nach ihrem Geschmack viel zu wenig Glanz und Glamour versprüht. Und genau deshalb ist sie in der Öffentlichkeit verdientermaßen die bekannteste Europaabgeordnete Frankreichs.

Schon in den ersten Monaten ihrer Amtszeit löste sie einen Hype aus, als sie bei einer Reportage des französischen TV-Senders M6 ihrem Unmut in eher komischer Manier freien Lauf ließ. Das Video war in ganz Europa zu sehen. Zehn Monate später zog sie erneut die europäische Aufmerksamkeit auf sich, mit einem Versprecher, den man gar nicht mehr im Detail erwähnen muss.

Die ehemalige französische Justizministerin mit der Vorliebe für Luxus, die regelmäßig die Titelseiten der Boulevardblätter mit ihrem Privatleben und einigen familiären Problemen schmückt, verkörpert vermutlich wie sonst niemand das Desinteresse der nationalen Politiker an einem Posten, der kaum zu großem Ruhm verhilft.

Aber sie kann auch über sich selbst lachen : Auf ihrer Homepage begrüßt Rachida Dati ihre Besucher persönlich und stellt frech die Frage, die ihre Amtszeit ganz gut charakterisiert : „Wer hat denn gesagt, dass Europa langweilig sei ? Ich ? Niemals !“

Wie dem auch sei, bisher war sie nicht über die Maßen in Erscheinung getreten : In eineinhalb Jahren gab es von ihr keine einzige Anfrage und keine schriftliche Erklärung, sie unterzeichnete gerade einmal drei Anträge und verfasste keinen einzigen Bericht. Immerhin gab es von ihr 13 Wortmeldungen in den Plenarsitzungen. Aber damit keine Missverständnisse aufkommen : Dass ihre Wortmeldungen von den Kameras festgehalten wurden, sollte den „Aufwand“ einer solchen Meldung etwas gemildert haben. Und dennoch hatte sie auch Pech : Als sie nach Baku fliegen sollte, um dort als internationale Wahlbeobachterin zu arbeiten, konnte man später auf ihrer Facebook-Seite lesen, dass sie in Istanbul ihren Anschlussflug verpasst hatte.

Platz 4 : Licia Ronzulli : Nicht ohne meine Tochter !

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Licia Ronzulli

Mit dem Baby ins Parlament : Die Italienerin weiß, wie man sich für eine (gute) Sache in Szene setzt.

Quelle : http://www.liciaronzulli.it

Es handelt sich um den vielleicht schönsten Aufreger des Jahres im Europaparlament. Er trägt den Namen Victoria (auf Italienisch : Vittoria). So heißt die Tochter der italienischen Europaabgeordneten Licia Ronzulli, die ihr 44 Tage altes Baby zu einer Plenarsitzung in Straßburg mitbrachte, um im Kampf der Frauen für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein Zeichen zu setzen. Das war am 20. Oktober 2010 und an diesem Tag stimmte das Parlament über die Ausweitung des Mutterschutzes auf 20 Wochen ab.

Ein Sieg für die Rechte der Frauen, aber auch fürs politische Marketing. Denn auch wenn die intelligente und charmante Parlamentarierin der Berlusconi-Partei von ihren Kollegen und den Medien großen Beifall für ihre Geste erntete, so darf dies nicht darüber hinweg täuschen, dass die Mehrheit der Europäischen Volkspartei - der Licia Ronzulli angehört - gegen die Maßnahme gestimmt hat, mit der Begründung, dass sie die öffentlichen Ausgaben der EU-Länder zu stark belaste.

Ihr Wunsch, die Öffentlichkeit für das Problem der Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu sensibilisieren, hatte auf die Medien weltweit also eine weitaus größere Wirkung als auf die eigenen Parteikollegen, die Ronzulli nicht umstimmen konnte.

Zumindest verdient Licia Ronzulli wohl die Lorbeeren für den besten Werbegag im Europäischen Parlament, denn ihre Botschaft war zunächst einmal eine wirklich positive (Rachida Dati hätte vielleicht mal darüber nachdenken sollen). Aber vielleicht war ihre Aktion nicht originell genug, angesichts der Tatsache, dass die dänische Europaabgeordnete Hanne Dahl im März 2009 bereits denselben Einfall hatte - und sich auch nicht entscheiden konnte und wollte zwischen ihrem Sohn und einer Abstimmung im Parlament. Bleibt jetzt nur noch der erste Papa, der sich ebenfalls mit Kind im Parlament zeigt.

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Hanne Dahl am 27. März 2009

Quelle : Europäisches Parlament

Platz 3 : Nigel Farage : Der meistgehasste Mann im Europäischen Parlament

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Nigel Farage

Besonderes Talent : Wenig schmeichelhafte Spitznamen für andere europäische Politiker zu finden.

Quelle : http://www.flickr.com/photos/331194... (Euro Realist Newsletter)

Wenn Nigel Farage am Mikrofon steht, beginnt jeder zu zittern. Warum ? Ganz einfach : Der britische Dandy lässt keine Möglichkeit aus, seine Euroskepsis mit einer nahezu grenzenlosen Schärfe und Leidenschaft zu verbreiten. Nigel Farage hat eine Vorliebe für Diskussionen und die wird im Gegensatz zu seinem Beitrag zur europäischen Gesetzgebung immer größer. Seine öffentlichen Diskussionen haben sich seit seiner Wahl im Jahre 1999 zum größten Feind der Langeweile entwickelt, die sich allzu oft am Rednerpult des Europaparlaments breit macht.

Der führende Kopf der britischen Unabhängigkeitspartei (UKIP) und der Fraktion Europa der Freiheit und der Demokratie ist der Farbtupfer in der Brüsseler Eintönigkeit, ein schlechter Schauspieler, dessen Videos auf Youtube in kürzester Zeit mindestens 15 000 Nutzer angesehen haben.

Denn Farage zögert nicht, mit seinen Beleidigungen Grenzen zu überschreiten. Sein Frontalangriff gegen den Präsidenten des Europäischen Rates, Herman Van Rompuy, dem er das Charisma eines „nassen Lappens“ attestierte, wurde vom Europäischen Parlament mit einer Geldstrafe von 3 000 Euro belegt. Parlamentspräsident Jerzy Buzek ruft Farage häufig zur Ordnung. Darüber sagt Farage : „Ich musste schon mehrere Male ins Büro des Direktors - also in das von Jerzy Buzek - und ihm hat überhaupt nicht gefallen, dass ich anstatt des angebotenen Kaffees einen Gin Tonic wollte.“

Farage bezeichnete Van Rompuy als „Rompy Pompy“ (engl. Slangbegriff für Sexspiele) ; der Sozialist Martin Schulz wurde mit dem Nationalsozialismus in Verbindung gebracht ; die EU sei folglich eine ultranationalistische Diktatur, mit der er, Farage, nichts zu tun haben wolle.

Mit seinen Diskussionen, in denen er unaufhörlich auf die Demokratiedefizite der EU hinweist, steht Farage in Brüssel und Straßburg immer wieder im Rampenlicht und zieht die Aufmerksamkeit sowohl der rechten als auch der linken Abgeordneten auf sich. Nun ja, jeder Hofstaat braucht seinen Narren. Schade, dass Farage diesen Wesenszug seit seinem Flugzeugunglück im Mai letzten Jahres etwas seltener zeigt. Ironischerweise trug sein kleines Werbeflugzeug bei dem Absturz ein Banner, mit dem er vor den britischen Parlamentswahlen Werbung für die UKIP machen wollte. Dieser Mann muss wirklich teuer für seine Ideen bezahlen.

Platz 2 : Daniel Cohn-Bendit : Der König des Medienhypes

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Daniel Cohn-Bendit

Angehender Fußballkommentator, hält sich verbal nie zurück.

Quelle : http://www.flickr.com/photos/europe...

Wäre unsere Epoche in mancher Hinsicht nicht so unstet, hätte Daniel Cohn-Bendit durchaus an der Spitze dieser Rangliste thronen können. Trotzdem steht er zweifellos verdient auf dem Siegertreppchen unseres Rankings. Er begann seine politische Karriere im Mai 1968 und fühlt sich an den Rednerpulten zuhause.

Er, der das Rampenlicht liebt, hat nie ein Geheimnis daraus gemacht, dass er gerne die Präsidentschaft des Europäischen Parlaments übernehmen würde. Er würde sich auch gerne als Parteiführer einer Europäischen Linken sehen, die zurzeit auf der Suche nach einer populären Leitfigur ist, aber nicht in der Lage, sich auf einen Kandidaten zu einigen.

Wenn ihm eine europäische Angelegenheit am Herzen liegt, setzt er dafür all seine Energie ein. Jede oder fast jede Sitzung im Parlament ist Schauplatz eines medialen Keulenschlags von Daniel Cohn-Bendit. Kein anderer in Brüssel versteht es so gut wie er, die Aufmerksamkeit der Journalisten zu erregen, die für seine selbstgefälligen Beiträge dankbar sind.

Er, der während einer Plenarsitzung das berühmte „Halt’s Maul“ gegen den Vorsitzenden der Sozialdemokraten im Europaparlament, Martin Schulz, losließ, weil dieser ihm angeblich die Präsidentschaft raubte. Der die Regierung um Barroso als „Koalition der Heuchler“ bezeichnete. Der die Einschränkungen und Erpressungen Griechenlands durch die EU anprangerte. Der die zu versöhnliche Haltung Frankreichs gegenüber China kritisierte und der seine Gegner in aller Öffentlichkeit duzt. Aber : Er hat auch den Umweltschützern Frankreichs und Europas neue Perspektiven und neue Hoffnung gegeben.

Sein letzter großer Erfolg ? Cohn-Bendit wird bald im französischen Privat-TV-Sender Canal+ zu sehen sein, wo er jede Woche als Sportexperte die Spiele der ersten französischen Fussballliga kommentieren wird. Noch eine zusätzliche Garantie, weiter im Rampenlicht zu bleiben.

Platz 1 : Mario Borghezio : Der außerirdische Hooligan

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Mario Borghezio

Macht sich Sorgen um Ufos und Moscheen. Weiß außerdem, wer damals im Mittelalter für den Ausbruch der Pest verantwortlich war.

Quelle : http://www.flickr.com/photos/br1dotcom

Die Aussagen des Europaabgeordneten Mario Borghezio, ehemaliger italienischer Unterstaatssekretär für Justiz, und Angehöriger der Lega Nord - einer Partei mit fremdenfeindlichen und sezessionistischen Tendenzen, die das Vertrauen der Regierung um Ministerpräsident Silvio Berlusconi nicht rechtfertigen konnte und später nur mit Zorn antwortete - sind seit einigen Monaten regelmäßig mit Verschwörungstheorien gespickt.

Im Juni 2010 forderte er vehement die Gründung einer europäischen Kommission, die die EU-Staaten dazu zwingen sollte, ihre Erkenntnisse über Ufos offenzulegen. Er behauptete, dass Wissenschaft und Gesellschaft von dem geheimen Wissen der Regierungen profitieren würden. Außerdem hat sich Mario Borghezio in die Schlange derer eingereiht, die die Bilderberg-Gruppe mit ihren geheimen Treffen von einflussreichen Personen aus Wirtschaft, Militär, Politik, Medien, Hochschulen und Adel, für eine der gefährlichsten Feinde der Menschheit halten. Laut dem italienischen Politiker wurde die informelle Organisation „nicht erst 1954 gegründet, sondern bereits im Mittelalter, und war für den Ausbruch der Pest, den Schwarzen Tod, in Europa verantwortlich“. Dann wissen wir ja Bescheid.

Aber lasst euch nicht täuschen. Hinter diesen verrückten Aussagen, die einen unweigerlich zum Schmunzeln bringen, versteckt sich ein echter politischer Hooligan. Mario Borghezio ist wahrlich kein Unschuldslamm. So hat man ihn dabei gesehen, wie er in Italien Züge, die von Schwarzafrikanern oder Maghrebinern benutzt wurden, zur „Desinfektion“ hat ausräuchern lassen. Um den Bau von Moscheen zu verhindern, soll er Schweineherden auf die Baugrundstücke gebracht haben, damit sie dort urinieren und ihren Kot hinterlassen. Außerdem soll er die Behausung eines ausländischen Obdachlosen in Brand gesteckt haben.

Und natürlich kann er als guter Politiker der Rechtsextremen je nach Zuhörerschaft die passenden Worte wählen : „Wir begegnen dem Islam mit Offenheit und Herzlichkeit und sind bereit zum Dialog“, behauptet Borghezio vor Journalisten. „Auf die hinterhältigen und dreckigen Muslime fallen wir nicht herein“, äußert er sich bei den Treffen der Militanten seiner Partei. Dieser Mensch vergleicht die Terroristen der baskischen Untergrundorganisation ETA mit Freiheitshelden und findet es berechtigt, für das Ziel der Unabhängigkeit Bombenanschläge zu verüben. Borghezio ist damit sicherlich die antidemokratischste Person im Europäischen Parlament.

Er ist vielleicht nicht unbedingt der prominenteste Europaabgeordnete, aber zweifellos der, den man am stärksten im Auge behalten muss. Weil er kein Einzelphänomen ist, sondern eine leider ganz gegenwärtige Tendenz der Besinnung auf nationale Werte widerspiegelt, die Europa als Ganzes und die Regierungen der einzelnen Staaten betreffen.

Hier geht es zum 1. Teil der Top 10 der angesagtesten Europaabgeordneten.


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Europäisches Parlament
Ist die europäische Rechtsextreme dabei, angesichts der Europawahlen 2014 zusammenzurücken?
Europapolitik
Kurz vor der Europawahl haben Populisten Hochkonjunktur - für Chantal Mouffe könnte das Europa aber voran bringen, weil wieder mehr gestritten (...)
Mit der Krise hat eine schleichende Veränderung der europäischen Entscheidungsfindung stattgefunden.

Auteurs

Fernando Navarro Sordo

Supporter du FC Séville et camerounais dans l’âme, l’espagnol Fernando Navarro, ancien chef des sections Monde, Politique européenne, Économie et EUdebate2009.eu chez cafebabel.com, est un journaliste bilingue spécialisé dans les affaires européennes. (...)

Site internet : Europa 451

traducteur

Alexander BRÜCK (Übersetzer)

Im Internet

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Rachida Dati
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Am 18. November 2012 wurde zum 12. Mal der Siebenpfeiffer-Preis verliehen – und Die Euros haben von der Jury eine lobende Anerkennung erhalten.

In der Begründung der Jury heißt es dazu:

„Dieses Online-Portal von Studierenden und jungen Absolventen unterschiedlicher Universitäten in Europa bietet Informationen und Reflexionen zu Europa und zur Politik der Europäischen Union. Im digitalen Dialog geht es um soziale, politische, wirtschaftliche und kulturelle Fragen – aus Sicht und in der Aufmachung der jüngeren Generation. Zusätzlich zu diesem Medienprojekt verstehen sich „Die Euros“ auch als Netzwerk der Zivilgesellschaft, das die Bürgerbeteiligung und den Gemeinschaftssinn in Europa fördern will – ganz im Sinne Siebenpfeiffers und seiner Mitstreiter.“

Für Die Euros nahm Autorin Carolin Dylla in Homburg die Auszeichnung entgegen.

Den mit 5000 Euro dotierte Siebenpfeiffer-Preis erhielt in diesem Jahr der freiberufliche Auslandskorrespondent Detlef Drewes. Der Preis wird regelmäßig an Journalisten vergeben, die durch ihre Arbeit für Presse, Rundfunk und Fernsehen demokratisches Bewusstsein fördern, d.h. sich für ein freiheitliches Menschenbild und eine demokratisch-soziale Grundüberzeugung einsetzen – ganz in der Tradition Philipp Jakob Siebenpfeiffers. Mit dem Preis soll insbesondere journalistisches Engagement ausgezeichnet werden, das keine Rücksicht auf berufliche Karriere oder finanzielle Vorteile nimmt. Siebenpfeiffer selbst forderte Pressefreiheit und bekannte sich dazu Ende 1831 in seiner Zeitung „Der Bote aus Westen“, wo er den französischen Dichter und Autor Alphonse de Lamartine zitierte:

„Die Presse muß nothwendig frei sein, denn sie ist die Stimme aller, ihr Schweigen ist der Tod der Freiheit, jede Tyrannei, welche eine Idee morden will, beginnt damit, daß sie die Presse knebelt.“

Die Jury des Siebenpfeiffer-Preises setzt sich aus Mitgliedern der gleichnamigen Stiftung zusammen, die von den Journalistenverbänden in Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Saarland sowie Thüringen bzw. der Hambach-Gesellschaft für historische Forschung und politische Bildung ernannt werden, dem Publizisten Fred Oberhauser, sowie je einem Vertreter der Saarbrücker Zeitung und des Saarländischen Rundfunks sowie zwei Vertretern des Saarpfalz-Kreises.

Wir, das Euros-Team – Julia Korbik (Chefredakteurin), Vera Kissler (stellv. Chefredakteurin) und Helene Banner (Projektleiterin Die Euros) – danken der Siebenpfeiffer-Stiftung für die Auszeichnung. Gerade in Zeiten der Euro-Krise ist es wichtig, Europas Bürgerinnen und Bürgern Analysen, Meinungen und Reportagen zu bieten, die einen anderen Blick auf die EU und Europa ermöglichen. Denn: Europa ist eben nicht nur die EU.

Die Euros basieren auf ehrenamtlichem Engagement. Jeder von uns steckt regelmäßig viel Arbeit und Herzblut in das Projekt. Dass solches Engagement nun mit einer lobenden Anerkennung gewürdigt wird, freut uns sehr. Ein großer Dank geht an alle unsere Autorinnen und Autoren, Übersetzer und Übersetzerinnen: Ohne euch wären Die Euros nicht dort, wo sie heute sind. Wenn ihr nicht unermüdlich Beiträge schreiben und Texte unserer anderen Sprachversionen übersetzen würdet, wäre unsere Seite leer. Diese Auszeichnung ist vor allem eure Auszeichnung.

Die verschiedenen Sprachversionen der Euros:

http://www.eurosduvillage.eu (FR) http://www.glieeuros.eu (ITA) http://www.theeuros.eu (ENG) http://www.loseuros.eu (SPA)

Die Euros erhalten lobende Anerkennung der Siebenpfeiffer-Stiftung

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