Der Iran ist anscheinend zu Gesprächen bereit, und zwar über sein weltweit umstrittenes Atomprogramm. Während Teheran behauptet, die Atomkraft nur für zivile Zwecke zu nutzen, befürchtet man u.a. in Deutschland und den USA, dass die Iraner heimlich an einer Atombombe bauen. Der iranische Außenminister Ali-Akbar Salehi bestätigte nun bei einem Treffen mit der EU-Außenbeauftragten Catherine Ashton während der UNO-Vollversammlung, es gebe „neue Entwicklungen“, die das iranische Atomprogramm betreffen. Ashton hatte zuvor gefordert, der Iran müsse sich ernsthaft an den Gesprächen beteiligen und internationale Befürchtungen hinsichtlich des Atomprogramms zerstreuen – nur unter solchen Bedingungen könnten Gespräche überhaupt stattfinden. In den letzten Jahren waren Atomgespräche mit dem Iran unter Beteiligung von Großbritannien, Deutschland, USA, Frankreich, China und Russland immer wieder gescheitert. Die Bereitschaft des Irans, Ashtons Gesprächsbedingungen zu akzeptieren, ist ein positives Signal. Ob die Gespräche tatsächlich stattfinden und dann auch noch konstruktiv sind, bleibt allerdings abzuwarten…


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