Kopenhagen präsentiert sich als « Hopenhagen »
Die Euros berichten direkt aus der dänischen Hauptstadt. Erster Teil.
Wohl kaum jemand hat es noch nicht gemerkt : Am Montag, 7. Dezember 2009, wurde der « COP 15 »-Gipfel, bei dem die UN-Staaten eine Einigung im Kampf gegen den Klimawandel suchen, in der dänischen Hauptstadt eröffnet. Auch in Deutschland, Frankreich oder Italien konnte man diese Information kaum verpassen, aber in Kopenhagen ist es zur Stunde unmöglich, auch nur einen Bewohner zu finden, der nicht auf dem Laufenden ist, dass etwas Wichtiges in der Stadt vor sich geht. Unsere Korrespondenten in der dänischen Hauptstadt präsentieren heute einen ersten Stadtrundgang und werden den Gipfel in den nächsten Tagen weiter aus nächster Nähe beobachten.

- Plakat an der französischen Botschaft in Kopenhagen.
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Auch Frankreich gibt sich grün und profitiert dabei von der idealen Lage seiner Botschaft.
Bushaltestellen, Gebäude, öffentliche Plätze, Medien : kein Fleck in Kopenhagen bleibt dieser Tage verschont von Werbung und Mitteilungen, sei es von Umweltorganisationen wie Greenpeace und WWF, von großen Firmen (Coca Cola, Siemens, Codan etc.) oder öffentlichen Institutionen (Europäische Agentur für Umwelt, Umweltprogramm der Vereinten Nationen,...). Auch Frankreich hat sich der grünen Botschaft verschrieben, im wahrsten Sinne des Wortes : An der Fassade der französischen Botschaft, die an einem der belebtesten Plätze der Stadt liegt (Kogens Nytorv), prangt ein großes Plakat, das zur Aktion aufruft.

- Der Eis-Bär des WWF.
Nicht nur Werbung, sondern auch diverse Aktionen und Kleinkunst werden im Kampf um die Aufmerksamkeit eingesetzt : Nahezu alle Plätze der Stadt sind mit Ständen, Kunstobjekten, Animationen oder Bühnen besetzt, obwohl die eigentliche Konferenz mehrere Kilometer außerhalb der Stadt abgehalten wird, im eigens ausgebauten Bella Center. Ein Blickfang ist der schmelzende Eis-Bär des WWF, der unter den Augen des Betrachters dahin schmilzt, da die Temperaturen in Kopenhagen noch nicht unter dem Gefrierpunkt liegen. Ein weiteres Beispiel für die kreativen Versuche, die Aufmerksamkeit der Gipfelteilnehmer und der Passanten zu erregen, ist der Weihnachtsbaum, der mithilfe von Fahrrädern beleuchtet wird.

- Cola-Werbung einmal anders ?
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Coca Cola ist einer der Sponsoren der « Hopenhagen »-Kampagne.
Aber die Siegespalme in Sachen Kommunikationsstrategie geht wohl an die Hopenhagen-Kampagne, die sich dem Wortspiel aus « Hope » (Hoffnung) und « hagen » (im dän. havn, Hafen) verschrieben hat. Neben den zahlreichen offiziellen Plakaten der International Advertising Association und ihren Partnern (darunter Coca Cola), hat die Vereinigung den Hauptplatz von Kopenhagen (Rådhus pladsen) in Beschlag genommen, um dort mehrere Gratiskonzerte zu veranstalten.
Aber abgesehen von großzügigen Werbekampagnen und angesichts der zaghaften Botschaften, die einige der politischen Hauptakteure vor kürzlich ausgesandt haben, darf man weiter hoffen, dass Kopenhagen zu Hopenhagen wird ?
Bildmaterial : Pierre Roca.
A voir également
Nos Pages :
Sur internet
- Hopenhagen
- Offizielle Website
- Eisbär-Projekt
- WWF
- COP 15
- Offizielle Website
- Touristoffice Kopenhagen
- Offizielles Kulturprogramm zum COP 15
Auteurs
Pierre ROCA

Vice président, Directeur de la rédaction
Diplômé de l’Institut d’Etudes Politiques de Grenoble et du Collège d’Europe, Pierre vit au Danemark où il travaille pour une compagnie pharmaceutique danoise. Il a notamment été stagiaire auprès de (...)












Kopenhagen 2009 : Vorbericht zum Gipfel