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WESTLICHER BALKAN: Auf dem Weg in die Europäische Union? (4/7, KOSOVO)


Die Europäische Union und die Kosovo-Frage

Die Beziehungen zwischen der Europäischen Union und der serbischen Provinz Kosovo gestalten sich multidimensional, kompliziert und zum Teil gegensätzlich. Die EU ist der größte Finanzgeber für das Kosovo, die UN-Mission im Kosovo (UNMIK) hat eine eigene EU-Säule und die EU hat mehrfach klar gestellt, dass sie bereit ist, von UNMIK die Verwaltung des Kosovo zu übernehmen. Langfristig liegt Kosovos Zukunft in der Europäischen Union – unklar ist hingegen, unter welchem Status das Kosovo der Union beitreten wird. Die Beziehungen der Europäischen Union zum Kosovo sind deshalb auch direkt mit den Diskussionen um die Lösung des Kosovo-Status verbunden. Wie verlaufen die Statusverhandlungen? Welche Szenarien für den zukünftigen Status des Kosovo sind möglich?

Kosovo als serbische Provinz: „Niemand darf euch schlagen“

Wenn Europäer heute über den Zerfall Jugoslawiens reden, vergessen sie gerne, dass die Aufstände und Proteste und die wesentlichen politischen Entscheidungen, die zum Zerfall des multinationalen Staates führten, ihren Ursprung im Kosovo haben.

Das Kosovo

Größe: 10877 Quadratkilometer
Einwohnerzahl: ca. 1, 9 Mio.
Ethnische Zusammensetzung: 90% ethnische Albaner, 6% Serben, 4% andere (Roma, Montenegriner, Bosniaken, Juden etc.)
Präsident: Fatmir Sejdiu
Premierminister: noch Agim Ceku (eventuell demnächst: Hashim Thaci)
Wirtschaft: Kosovo gilt als die ärmste Region des ehemaligen Jugoslawiens, vorwiegend Rohstoffhandel, massives Außenhandelsdefizit

Schon zu Beginn der 1980er Jahre gab es Aufstände und Demonstrationen im Kosovo, da die mehrheitlich albanisch besiedelte Provinz (etwa 90 Prozent der Bevölkerung) den Status einer Republik in Jugoslawien forderte. Diesen Status, der nach den Entscheidungen der Badinter-Kommission 1992 eine spätere Unabhängigkeit gerechtfertigt hätte, erreichte das Kosovo nie. Allerdings erhielt die Provinz im Zuge der neuen jugoslawischen Verfassung 1974 weitreichende Autonomie, inklusive sprachlicher und kultureller Freiheiten. In den Verwaltungen arbeiteten mehrheitlich Kosovo-Albaner, die meisten Polizisten waren Kosovo-Albaner, aber in der kommunistischen Partei des Kosovo, und besonders in den Führungsgremien, blieben Serben überrepräsentiert.

Als der neue serbische Parteivorsitzende Slobodan Milosevic 1989 ins Kosovo reiste, inszenierten die Serben eine Demonstration, bewarfen albanische Polizisten mit Steinen und forderten später von Milosevic, dass er auf die in ihren Augen harte Reaktion der albanischen Polizei reagiere. Der berühmte Ausspruch Milosevic’ „niemand darf euch schlagen“ läutete dabei die Politik der serbischen Dominanz in Kosovo und Jugoslawien ein. Innerhalb weniger Monate verloren Kosovo und die zweite autonome Provinz, die Vojvodina, sämtliche Autonomie und wurden direkt von Belgrad verwaltet. Im Kosovo selbst wurden Milosevic treue Serben in die Führungszirkel befördert, während die führenden Kosovo-Albaner die Partei ganz verließen oder aus dem Vorstand ausschieden.

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„Niemand hat das Recht, euch zu schlagen“

Slobodan Milosevic im Kosovo 1989

Diese Entwicklungen im Kosovo beförderten auf der anderen Seite die Ängste anderer Republiken in Jugoslawien vor einer serbischen Dominanz. So kam es zur Unabhängigkeitserklärung Sloweniens und Kroatiens und später auch Bosniens und Mazedoniens. Während die Welt auf die blutigen Kriege in Kroatien und Bosnien schaute, geriet die Situation im Kosovo in Vergessenheit. Dort errichtete zu jener Zeit die serbische Minderheit mit Unterstützung der Kommunistischen Partei Serbiens und der Jugoslawischen Volksarmee ein Apartheidsregime. Weder wurde albanisch als offizielle Sprache erlaubt, noch durften Albaner wichtige Positionen in Verwaltung, Wissenschaft und Justiz einnehmen. Oft war es sogar albanischen Kindern unmöglich, in die Schule zu gehen. Zur gleichen Zeit formierte sich im Kosovo mit der UCK die Kosovarische Befreiungsarmee, die für eine völlige Unabhängigkeit des Kosovo kämpfte.

Die NATO im Kosovokrieg und die UN-Resolution 1244

Als im Jahr 1998 die jugoslawische Volksarmee gewaltsam und mit aller Macht gegen die UCK vorging und dabei dieselben Methoden wie in Bosnien und Kroatien anwendete, nämlich Raub, Vergewaltigung, Vertreibung und Mord, konnte die Welt nicht mehr wegschauen. Nachdem mehrere Verhandlungsrunden gescheitert waren, entschied sich die NATO zur Intervention, auch ohne eine UN-Resolution, da Russland diese blockierte. Die heutigen Diskussionen über „Humanitäre Interventionen“ gehen unter anderem auf die Entscheidung der NATO im Jahr 1999 zurück.

Über mehrere Wochen bombardierte die NATO serbische Ziele im Kosovo und in ganz Serbien. Erst, als Milosevic einwilligte, alle serbischen Militäreinheiten aus dem Kosovo zurückzuziehen und die Provinz unter militärische und administrative Verwaltung der internationalen Gemeinschaft zu stellen, stoppte die NATO ihre Aktionen. In der Folge verabschiedete der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen die Resolution 1244, welche die Grundlage der UN-Mission im Kosovo ist. Weiterhin definierte die Resolution 1244 das Kosovo als festen Bestandteil Serbiens, welcher bis auf weiteres von der UN verwaltet und durch NATO-Truppen gesichert wird. Diese Resolution stellt heutzutage das größte Problem für alle diejenigen dar, die für eine Unabhängigkeit des Kosovo von Serbien argumentieren, denn nach internationalem Recht gehört das Kosovo zu Serbien.

Nichtsdestotrotz entwickelte sich das Kosovo nach der NATO-Intervention völlig unabhängig von Belgrad. Neue Institutionen wurden gegründet, Wahlen wurden abgehalten, der Euro als Währung wurde eingeführt, eine eigene kosovarische Verwaltung einschließlich einer Polizeitruppe und einer kleinen Armee aufgebaut. Diese von der internationalen Gemeinschaft unterstützten Maßnahmen wurden von der verbliebenen serbischen Minderheit völlig abgelehnt. Selbst die Wahlen im Jahr 2007 wurden von der serbischen Minderheit fast vollständig boykottiert.

Kosovo und Pristina verhandeln - ohne ein finnisches Wunder

Mehrere Jahre nach der Intervention der NATO begann die Suche nach einer politischen Lösung für das Kosovo. Klar war, dass dabei die Vereinten Nationen die wesentliche Rolle spielen sollten. So wurde der ehemalige finnische Präsident und Balkanexperte Martti Ahtisaari als Sondergesandter des Generalsekretärs der Vereinten Nationen eingesetzt, um eine politische Lösung für den künftigen Status des Kosovo zu finden.

Dabei stellte die internationale Gemeinschaft wesentliche Bedingungen an die Verhandlungen. Zum einen wurde dem Kosovo verboten, sich einem anderen Staat anzuschließen, zum zweiten wurde festgelegt, dass die internationale Gemeinschaft eine Rückkehr zur Situation vor 1998 nicht dulden würde.

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Unabhängigkeit?

Martti Ahtisaari konnte trotz zwei Jahren Verhandlungen keine einvernehmliche Lösung finden

Trotz zweijähriger Verhandlungen und der Annäherung in einigen entscheidenden Fragen wie dem Minderheitenschutz konnten die Kosovo-Albaner und die Serbische Regierung keine Übereinkunft treffen. Dabei waren die gegensätzlichen Ansichten klar, die Serben waren im Großen und Ganzen bereit, dem Kosovo eine weitreichende Autonomie anzubieten, allerdings unter der Prämisse, dass das Kosovo ein Bestandteil Serbiens bleibe. Dabei argumentierten sie vor allem mit der erwähnten Resolution 1244 und deren Beschreibung des Kosovo-Status. Weiterhin verwiesen sie auf die Bedeutung des Kosovo für die serbische Geschichte und Kultur - die Amselfeldschlacht von 1389 ist im kulturellen Gedächtnis der Serben ein abstraktes Denkmal ihrer nationalen Identifikation.

Die Kosovo-Albaner forderten nichts weniger als eine komplette Unabhängigkeit von Belgrad inklusive der Möglichkeit auf eine Mitgliedschaft in Internationalen Organisation und einer eigenen Armee.

Am 19. Februar 2007 legte Ahtisaari seinen Plan für die Lösung der Statusfrage vor, der, wie bereits erwähnt, eben nicht auf einem Konsens der Konfliktparteien basierte, sondern auf der Entscheidung Ahtisaaris. Der mittlerweile berühmte Plan sah im Wesentlichen die Möglichkeit des Kosovos vor, sich für internationale Organisation zu bewerben, erwähnte aber das Wort Unabhängigkeit nicht. Die internationale Gemeinschaft würde dem Plan zufolge mit ihrer massiven Präsenz und Einflussmöglichkeiten bis auf weiteres im Kosovo bleiben. Außerdem sollte die serbische Minderheit im Kosovo weitreichende Autonomierechte erhalten. Dieser Plan wurde von der albanischen Delegation angenommen, die serbische Regierung lehnte ihn aber kategorisch mit der Begründung ab, dass der im Plan vorgesehene Status einer Unabhängigkeit des Kosovo gleichkomme.

Da sich die Mitglieder des Sicherheitsrates nicht auf den Ahtisaari-Plan einigen konnten - Russland argumentierte, dass keine Lösung ohne das Einvernehmen Serbiens zu akzeptieren sei - wurden weitere Verhandlungen festgelegt. Diese fanden jedoch nicht mehr unter Ahtisaaris Schirmherrschaft statt, sondern unter der Mediation der so genannten Troika aus einem Repräsentanten der EU, der Vereinigten Staaten und Russlands.

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USA, Russland und die EU

Vertreter der Troika konnten die Parteien nicht zu einer Übereinkunft bringen

Als Ende November 2007 auch die letzte Runde der Verhandlungen zwischen der Troika und den Konfliktparteien im österreichischen Baden scheiterte, war für alle Beteiligten klar, dass Belgrad und Pristina keine gemeinsame Lösung finden werden. Die Ansichten der Parteien seien zu kontrovers. Der EU-Repräsentant in der Troika, Wolfgang Ischinger, sagte, die Mediatoren hätten alles versucht: Er sähe keine andere Chance für eine einvernehmliche Lösung des Konflikts.

Was kommt nach dem 10. Dezember 2007?

Bis zum 10. Dezember 2007 werden die drei Vertreter der Troika über den Stand der Verhandlungen berichten und der UN-Generalsekretär und der Sicherheitsrat würden dann entscheiden, wie es weitergeht. Allerdings sieht es inzwischen so aus, als ob die internationale Gemeinschaft nicht mehr aktiv in die Entwicklungen eingreifen, sondern nur noch reagieren auf die Dynamiken in der Region kann. Für die Zeit nach dem 10. Dezember sind verschiedene Szenarien möglich:

I. „Frozen Conflict Szenario“
Die internationale Gemeinschaft entscheidet sich, vorerst nicht weiter zu verhandeln, aber auch keine anderen Schritte hinsichtlich der Lösung des Konflikts zu unternehmen. Was droht, ist ein gefrorener Konflikt, wie er heute in Moldawien und Georgien zu finden ist. Dieser Schritt würde die ganze Region in eine Starre versetzen. Die EU würde dabei am meisten verlieren, wäre es doch unmöglich für die Union, die Mission der Vereinten Nationen zu übernehmen.

II. Kosovo erklärt unilateral seine Unabhängigkeit
Wahrscheinlicher ist die Variante, dass das Kosovo unilateral seine Unabhängigkeit erklärt. Die USA und die Mehrzahl der europäischen Staaten haben bereits erkennen lassen, dass sie diese Unabhängigkeit anerkennen würden. Diese Erklärung hätte vor allem rechtliche Konsequenzen, da dann 1244 nicht mehr gültig wäre, aber auch keine neue UN-Resolution diese ersetzt haben würde. Für die EU wäre dies wiederum ein Problem, wenn sie die Nachfolge von UNMIK antreten will. Weiterhin wäre diese einseitige Erklärung ein Problem für all die Staaten, die unter der Resolution 1244 Truppen im Kosovo stationiert haben (vor allem alle Nicht-NATO-Staaten), denn diese müssten sofort nach der Unabhängigkeitserklärung diese Truppen abziehen. Dies wiederum würde die Sicherheitslage im Kosovo verschärfen und zu weiteren Problemen führen. Kosovo würde in der Folgezeit kein Mitglied der Vereinten Nationen werden, da Russland dies blockieren würde. Dennoch könnte Kosovo sich für die Mitgliedschaft in der Weltbank und dem Internationalen Währungsfond bewerben, genauso wie für den Europarat und die Mitgliedschaft in der EU.

III. Kosovo erklärt Unabhängigkeit und der Norden Kosovos erklärt seine Sezession, um Teil Serbiens zu bleiben
Auch dieses Szenario ist möglich, wenn auch unwahrscheinlich. Eine doppelte Unabhängigkeit, zum einen des Kosovo, zum anderen der serbisch bewohnten Gebiete im Norden wurde auch von der Troika diskutiert, allerdings haben bereits im September alle Parteien eine Teilung des Kosovo ausgeschlossen. Auch die internationale Gemeinschaft steht einer Teilung des Kosovos sehr ablehnend gegenüber. Dieses Szenario hätte dann auch fundamentale Auswirkungen auf die albanische Minderheit in Mazedonien und die serbische Republika Srpska in Bosnien. Es würde die gesamte Region in neue ethnische Konflikte treiben.

IV. Kosovo wird unabhängig und der Ahtisaari-Plan wird implementiert
Nach den mehrfachen Ankündigungen der Kosovo-Albaner, sofort nach dem 10. Dezember die Unabhängigkeit zu erklären, scheint diese Lösung wohl die wahrscheinlichste zu sein. Selbst die eher Belgrad-nahe Tageszeitung Balkantimes unterstützte diese Idee Ende November mit dem Kommentar „Back to Plan A“.

V. Kosovo bleibt Teil Serbiens
Diese Lösung scheint am unwahrscheinlichsten, denn zum einen haben die Kosovo-Albaner mehrfach ihre Bereitschaft erklärt, auch unilateral die Unabhängigkeit auszurufen, zum anderen kann sich weder Belgrad, noch die Region, geschweige denn die EU eine Fortsetzung des Konfliktes des letzten Jahrzehntes leisten. Wie bereits erwähnt, hat Kosovo inzwischen eigene Verwaltungsstrukturen. Diese an das serbische System anzupassen, wäre mit unheimlichem finanziellem Aufwand verbunden.

Wie auch immer die Zukunft des Kosovo aussieht, die Europäische Union wird dabei eine wesentliche Rolle spielen. Langfristig werden Belgrad und Pristina in der EU wieder an einem Tisch sitzen. Kurzfristig scheint es ein letzter Machtkampf zu werden, in den Nachwehen des Zerfalls Jugoslawiens.


-  Zurück zu den vorherigen Artikeln der Serie: Kroatien, EJR Mazedonien, Montenegro


Bildquellen:
- (Milosevic)BBC:http://newsimg.bbc.co.uk/media/imag...

- (Ahtisaari)FAZ:http://www.faz.net/m/%257B7EFFBCCE-...;E845773800EB94C34B440670908C63A10 ATpl Ecommon Scontent.html&h=146&w=174&sz=7&hl=de&start=43&um=1&tbnid=KUcif_Tf3k4gqM:&tbnh=84&tbnw=100&prev=

- (Troika) Netzeitung : http://www.netzeitung.de/img/0032/2...


Reaktionen (74)
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Sören Keil
6. Dezember 2007
10:24
WESTLICHER BALKAN: Auf dem Weg in die Europäische Union? (4/7, KOSOVO)

Der Artikel versucht, die Situation in der Region ohne jede Wertung darzustellen. Lediglich die Gefahren und Folgen der verschiedenen Szenarien seien als Wertung zu betrachten. In diesem Kommentar möchte ich meine Gründe darlegen, eine Unabhängigkeit des Kosovo persönlich zu befürworten:

1. Kosovo ist kein Präzedenzfall für andere Regionen. Weder die Republika Srpska, noch das Baskenland hatten je einen so autonomen Status wie es das Kosovo in Jugoslawien seit 1974 hatte. Weder gegen die Republika Srpska noch gegen das Baskenland ist ein versuchter Genozid betrieben worden.

2. Ich halte es für unnatürlich, dass Serbien über eine Region herrschen möchte, in der nahezu zwei Millionen Nichtserben leben.

3. Die Albaner trauen keiner serbischen Autonomie. Diese wurde ihnen bereits 1974 gewährt und dann von Milosevic über Nacht aufgehoben. Wie also können sie je wieder den Serben trauen, dass sie eine Autonomie auch tatsächlich umsetzen können? Zumal die Mehrzahl der serbischen Parlamentarier immer noch Nationalisten sind!

4. Die Unabhängigkeit des Kosovos wird auch für Serbien ein Vorteil sein. Es wird sich dann auf die Integration in die EU konzentrieren können. Die Wiedereingliederung des Kosovos in Serbien hätte genau den gegensätzlichen Effekt. Serbien würde über Jahre damit beschäftigt sein, den Frieden im Kosovo aufrecht zu erhalten.

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6. Dezember 2007
11:29
WESTLICHER BALKAN: Auf dem Weg in die Europäische Union? (4/7, KOSOVO)

Genozid im Kosovo? Das wäre ja was ganz neues...

So wie das Massaker von Racak? Lügen über Lügen.... aber vielleicht findet man dort demnächst Massenvernichtungswaffen wie im Irak...

http://www.wdr.de/online/news/kosov...

Soeren Keil
6. Dezember 2007
12:29
WESTLICHER BALKAN: Auf dem Weg in die Europäische Union? (4/7, KOSOVO)

Es waere schoen, wenn Sie wenigstens Ihr Pseudonym bekannt gegeben haetten.

Die wissenschaftliche Literatur ist sich relativ sicher, dass der Einmarsch der jugoslawischen Volksarmee einem versuchten Genozid entsprach. Und seit der Entscheidung des Internationalen Gerichtshofes im Falle „Bosnien- Herzegowin gegen Serbien“ wissen wir auch, dass Genozid durchaus eine Strategie der serbischen Kriegsfuehrung sein kann. Wahrscheinlich sehen Sie Genozid nur dann, wenn tatsaechlich Millionen Menschen getoetet werden, aber laut Definition gehoeren auch Vertreibung, Vergewaltigung und Raub zu Merkmalen des Genozids. Ich moechte hier daran erinnern, dass Milosevic serbische Gefaengnisse leeren liess und die Gewaltverbrecher ins Kosovo sendete, um dort ihren Fantasien freien Lauf zu lassen. Und auch die Scheren um Seselj trieben im Kosovo ihr Unwesen.

Diese Fakten schliessen jedoch nicht aus, dass auch von den Albanern Verbrechen an Serben veruebt wurden. Vor allem nach dem Rueckzug der jugoslawischen Volksarmee kam es zu massiven Uebergriffen gegen die serbische Minderheit.


6. Dezember 2007
16:13
WESTLICHER BALKAN: Auf dem Weg in die Europäische Union? (4/7, KOSOVO)

Wer bestimmt eigentlich was ein Genozid ist? Ich betrachte das Abwerfen von Atombomben als Genozid... die Amerikaner nennen das Kollateral Schaden.

Die Wissenschaftliche Literatur ... lol ... albanische und Nato-Literatur vermutlich. Also die Bücher, die ich lese (vorzugsweise in Deutsch und von westlichen Autoren) schreiben was anderes...

Der einzige, der hier seiner Fantasie freien Lauf lässt sind ja mal wohl Sie !!!

http://www.uni-kassel.de/fb5/friede...

Das dies kein Präzedenzfall für andere Staaten ist, können Sie dann ja den Leuten persönlich erklären, die dann zu den Waffen greifen - Viel Erfolg!

Natasa Djukic
6. Dezember 2007
12:28
WESTLICHER BALKAN: Auf dem Weg in die Europäische Union? (4/7, KOSOVO)

Der Artikel versucht die Situation neutral darzustellen????Ich glaube, dass das keineswegs versucht wurde geschweigedenn geschafft. Ich weiss nicht woher du deine politische Bildung her hast, aber NATÜRLICH wär Kosovo ein Präzedensfall...als nächstes würden die Albaner sich Mazedonien und Montenegro und Teile Griechenlands aneignen, weil beim KOsovo hätten sie es dann ja schon geschafft...aber nicht nur das, sondern auch die RS oder das Baskenland oder Georgien etc. würde nnach einer Unabhängigkeit verlangen. Aber zum 2. Punkt muss ich sagen: Wenn das ein Argument sein soll, dann weiss ich auch nicht...dann finde ich sollte Berlin auch von den Türken regiert werden...gibt da doch so viele und es wäre doch unnatürlich wenn die Deutschen ihren eigenen Grund und Boden beherrschen würden...

WARUM BEDENKT EIGENTLICH NIEMAND; DASS KOSOVO AUF SERBISCHEM GRUND LIEGT UND DASS ES NUR NORMAL IST; DASS ES ZU SERBIEN GEHÖRT UND VON SERBEN REGIERT WIRD???

Die KOsovo-Albaner sollten froh sein, dass sie dort albanisch reden dürfen und ihre eigenen Universitäten und Schulen haben, das haben die AUSLÄNDER in DEUTSCHLAND nicht...hier muss man in eine DEUTSCHE Schule...aber naja die bösen Serben...nur lustig ist ja, dass 90% der Menschen, die sich anmaßen über den KOsovo zu urteilen keine Ahnung haben bzw. nur die Lügenmärchen der Medien glauben!!!Wenn man mal etwas Pro-serbisches liest, dann wird es direkt als Lüge verurteilt..ach ja die Medien... Soll Europa nur weitermachen....es wird schon sehen, was es sich damit antut...wenn es nur mehr ausreichend gebildete und informierte Menschen geben würde...

Soeren Keil
6. Dezember 2007
12:33
WESTLICHER BALKAN: Auf dem Weg in die Europäische Union? (4/7, KOSOVO)

Liebe Natasa,

zu Ihren radikalen Punkten werde ich keine Stellung nehmen. Diese grenzen sehr an Rassismus.

Bedenken Sie jedoch, dass Immigranten in Deutschland eingewandert sind, die Kosovoalbaner jedoch das einheimische Volk des Kosovo sind. Zudem gehoert das Kosovo erst seit 1918 zu Serbien! In Berlin leben laut meinen Erkenntnissen bei weitem mehr Deutsche als tuerkische Einwanderer, gleiches gilt fuer Serben in der Vojvodina. Wie bereits erwaehnt zum Argument des „SERBISCHEN GRUNDES“ werde ich mich nicht auessern.

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Natasa Djukic
6. Dezember 2007
22:41
WESTLICHER BALKAN: Auf dem Weg in die Europäische Union? (4/7, KOSOVO)

Lieber Herr Keil, das möchte ich auch gar nicht bestreiten das meine Aussagen rassistisch sind, das sind sie sicherlich teilweise, aber ich meine dies keineswegs so, dass man die Albaner aus dem Kosovo vertreiben müsse oder ähnliches..aber Kosovo gehört zu Serbien und das die Serben nicht dort einheimisch sind sondern die KOsovo-Albaner die Ureinwohner sind, hätte ich gerne bewiesen.Nennen sie mir doch bitte ihre Quelle diesbezüglich damit ich meine evtl falsche Meinung revidieren kann. Allerdings ist ihr Artikel nicht im geringsten neutral und ich finde, dass sie dies auch nicht behaupten dürfen, denn so erscheint es als wenn ihre Darstellung vollkommen richtig wäre und alles andere Propaganda oder Lüge und dem ist definitiv nicht so! Und ich kann Ihnen wirklich nur empfehlen den oben genannten Link einmal anzuklicken und sich die Mitschrift durchzulesen, denn dann wird Ihnen evtl auffallen, dass Ihr Artikel nicht einmal annähernd neutral ist.


6. Dezember 2007
17:07
WESTLICHER BALKAN: Auf dem Weg in die Europäische Union? (4/7, KOSOVO)

Verehrter Soeren Keil, vielen Dank für Ihren bemerkenswerten und sehr gut recherchierten Artikel, dem ich nichts, aber wirklich nichts hinzufügen möchte. Ich bin selber gebürtiger Kosovo/a-Albaner, habe Journalismus in Deutschland studiert und bemühe mich deshalb stets der Wahrheit treu zu bleiben, auch wenn Wahrheiten bekanntlicherweise verschieden sein können. Natürlich haben Menschen, die Kosovo/a nur aus ehemaligen serbischen Propagandamedien kennen gelernt haben, andere Wahrheitsempfindungen, als solche, die die von Ihnen beschriebene Apartheidpolitik im Kosovo/a selbst erlebt haben. Ich habe als Jugendlicher serbische Wälder in sogenannten freiwilligen „Jugendaktionen“ bepflanzt und habe die serbische Sprache perfekt gelernt. Damit will ich sagen, dass ich kein Nationalist bin und Menschen nie nach ethnischer Herkunft beurteile. Dennoch möchte ich Ihrer Kritikerin, Frau Natasa Djukic, ein ganz kleines Beispiel nennen, der zeigt, warum Albaner nie wieder unter serbischer Herrschaft leben können und wollen. Als ich während meines Studiums in Deutschland meine Familie im Kosovo/a besuchte, wurde ich auf dem Rückweg am Flughafen Prishtina von der serbischen Polizei schikaniert und provokativ gefragt, warum ich Deutschland, und nicht Belgrad für mein Studium ausgesucht hätte. Naiv antwortete ich in serbischer Sprache wie folgt: „Ich bin ein freier Mensch und kann frei wählen, wo ich studieren möchte“. Daraufhin bekam ich meine Geldbeutel, die voll jugoslawischer Geldmünzen war, mit voller Wut aufs Gesicht geschmissen, worauf ich Nasenbluten bekam. So ein Erlebnis bleibt für immer in Erinnerung. Und das ist nichts, aber wirklich nichts im Vergleich zu dem, was meine Landsleute tagtäglich und jahrzehntelang im Kosovo erlebt haben. Deshalb, Liebe Natasa, nur deshalb, wollen wir zwar in guter Nachbarschaft, jedoch nie wieder in einer Familie mit Euch leben. Und ich bin froh, dass es inzwischen in Serbien so viele mutige Menschen gibt, die eine andere Meinug als Sie Natasa haben. Auf ein friedliche Nachbarschaft! Lum Lumi

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7. Dezember 2007
16:43
WESTLICHER BALKAN: Auf dem Weg in die Europäische Union? (4/7, KOSOVO)

Da die Kritik an diesem Beitrag futsch ist.... hier nochmal kurz.

1. Zu diesem Zeitpunkt waren die Ethnien nicht so gut sortiert wie heute, d.h. die Polizisten hätten auch Bosniaken oder Kroaten gewesen sein können. 2. Die Sprache war Serbokroatisch und nicht Serbisch.

Hier wird zwanghaft versucht das schlechte Bild der damals regierenden Sozialisten auf die Serben zu projizieren, diese Trennung wie wir sie heute kennen gab es damals aber nicht. Das der sozialistische Staat teil korrupt war und die Umgangsformen der Polizei ruppig waren, ist ohne Zweifel, aber das war kein serbisches Problem, sondern ein Ganzjugoslawisches. Übrigen Tito, der damalige Diktator war Kroate...nur nebenbei.

Des weitern würde mich die Sicht des Polizisten interessieren, falls es ihn gegeben hat.

Schade das der Autor versäumt hat die Terrormachenschaften der UCK zu erwähnen, bzw. dessen vorläufergruppen, die Spannungen in dem Gebiet hervorgerufen haben..


7. Dezember 2007
19:22
WESTLICHER BALKAN: Auf dem Weg in die Europäische Union? (4/7, KOSOVO)

So ein Quatsch. Im Jahr 1998 gab es im Kosovo/a keine bosnischen oder kroatischen Polizisten. Es waren serbische Polizisten, die die Kosovaren schikanierten und ihnen tagtäglich das Gefühl vermittelten, Menschen zweiter Klasse zu sein. Ich könnte Ihnen eine Reihe solcher Beispiele erzählen. Aber was bringt das. Sie haben Ihre Wahrheit gefunden und brauchen keine andere. Auch die einzig offiziell erlaubte Sprache im mehrheitlich von Albanern bewohntes Kosovo/a war Serbisch. Die Verwendung der albanischen Sprache in den öffentlichen Einrichtungen wie Universitäten war verboten. Aus diesen Gründen verließ ich auch Kosovo/a und setzte mein Studium im Ausland fort. Übrigens: auf einer anderen, damals für einen Albaner gefährlichen Reise über Serbien nach Kosovo, musste ich an der ungarisch-serbischen Grenze einem serbischen Grenzbeamten eine „mindestens 100,00“ DM teure Angel im Freeshop kaufen, bevor er mir die Weiterreise erlaubte. Aber wie gesagt, dass ist nicht ernennenswert im Vergleich zu dem, was andere Kosovaren in ihrem eigenen Land erlebt haben. Gestern z. B. las in im www.b92.net die Aussage einer albanischen Frau, der die serbische Polizisten, die sie namentlich kannte, ihre Kinder und ihren Mann vor ihren Augen töteten. Aber in Ihren Augen waren diese auch Terroristen. Übrigens: Soweit ich weiß wurde bis heute kein einziger namenhafter albanischer Funktionsträger wegen Kriegsverbrechen gerichtlich verurteilt worden. Das soll nicht heißen, dass Albaner keine Verbrechen verübt haben. Vielmehr bedeutet das, dass diese Einzelfälle waren und sind deshalb schwer zu ermitteln. Das soll nichts relativieren, denn kein einziges Verbrechen darf gerechtfertigt werden. Das kann man für die Gegenseite nicht behaupten, wenn man bedenkt, wievile ex-serbische Funktionsträger in den Haag sitzen oder dort bereits verurteilt wurden. Nach rechtsstaatlichen Prinzipien sind diese Menschen also unschuldig. Bis das Gericht ihnen das Gegenteil beweist. Oh, entschuldigung, ich vergaß. Auch die Gerichte, so wie Herr Ahtisari, Herr Steiner, Herr Kouchner, Herr Rücker, Herr Blair, Herr Fischer, Herr Clinton, Herr Keil..., also fast alle Herren dieser Welt und sogar fast die ganze Welt sind natürlich Serbenfeindlich. Aufwachen!!! L. L.

drini
6. Dezember 2007
20:45
WESTLICHER BALKAN: Auf dem Weg in die Europäische Union? (4/7, KOSOVO)

von nord griechen land bis slovenien war einmal albanisheteritorium von unsere vorfahren den ilire und das jetzige land von serbien ist auch albanishes land und die serben sind von rusland geflüchtet weil sie nichts zu essen haten vor einige jahrzente und sie kamen imer mehr und mehr und auf einmal haben sie die einwohner vertrieben also die albaner. schon vor 90 jahren unterschrieb türkei mit den serben verträge um albaner von kosovo nach türkei zu schicken um ethnische säuberung zu machen so wie millosevic machen wollte,aber zum glück leben ja noch die albaner und das was ihnen gehört gehört ihnen also den albanern und es wierd nie den serben gehören und in serbien wird es nie ruhe geben weil sie es mit macht dieses land besetzt haben und die ganze welt kent die geschichte von kosovo wer Geschichte studiert hat.die zeit ist jetzt gekommen um kosovo selbstständig zu sein neben vaterland zu leben also albanien und usa und europa werden bald kosovo als unabhängiges land anerkennen.

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drini
6. Dezember 2007
21:07
WESTLICHER BALKAN: Auf dem Weg in die Europäische Union? (4/7, KOSOVO)

ich verstehe nicht wie die serben sagen können das sie immer noch kosovo regieren wollen. das ist unglaublich das kann kein normaler mensh denken nach dem was alles pasiert ist im kosovo nein nein so geht nicht die zeit ist vorbei wo die serben für die albaner reden durften jetzt reden die ALBANER selber und sagen ihre meinung und in seinem land darf jeder selber bestimmen so wie zu hause bestimmen darf das ist die demokrati aber die serben send ja keine demokraten sie sind komunisten und sie wollen alles mit gewalt nehmen obwohl es ihnen nicht gehört.un was die serben gemacht haben das ist absurd kinder, frauen, männer und alte leute masakriert ich habe beweise für das nur in meinem dorf wo ich her komme in kosovo sind 106 leute masakriert und verbrent un einmal haben sie die leichen vergraben dan haben sie wieder ausgegraben die leichen und versteckt und die serben haben menschen nach serbien genomen und sie dort getötet das volk von serbien sollte sich schämen was sie gemacht haben in krotcien, bosnien und in kosovo also nein nein also serben schämt euch weil das ist nicht menschlich was serben in kosovo gemacht haben.aber ihr soltet eure probleme lösen und nicht unsere weil kosovo habt ihr schon lange verloren ich wünsche kosovo alles gute und sie wird bald sein unabhängigkeit feiern das in sehr kürzere zeit

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drini
6. Dezember 2007
21:38
WESTLICHER BALKAN: Auf dem Weg in die Europäische Union? (4/7, KOSOVO)

serben sollten diese energie sparen wo sie über kosovo reden, und nicht mehr über kosovo diskutieren weil kosovo ist unabhängig das ist garantiert und je 5 prozent serben leben dort und das sind serben wo krieg wollen und nicht albaner albaner sind immer für frieden wie mutter tereza sie war auch eine albanerin

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28. September 2011
17:45
WESTLICHER BALKAN: Auf dem Weg in die Europäische Union? (4/7, KOSOVO)

Ton blog et plus précisement cet article m’a bien plu, bonne continuation.

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6. Oktober 2011
20:15
WESTLICHER BALKAN: Auf dem Weg in die Europäische Union? (4/7, KOSOVO)

Bon boulot l’ami, au plaisir de vous lire

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Igor (le macedoine)
6. Dezember 2007
23:03
WESTLICHER BALKAN: Auf dem Weg in die Europäische Union? (4/7, KOSOVO)

Herr Artikelschreiber... ich möchte mir hier in diesem Thema anmaßen, doch mehr Ahnunng zu haben, als Sie ! Denn es erscheint mir hier als ein Fall, der gnadenlosen Selbstüberschätzung ihrerseits. Sie haben leider einfach keine Ahnung worüber sie schreiben. Und das sie sich mit einem MASTER betiteln, ist es umso peinlicher, als das ich anzunehmen habe, dass dieser MASTER relativ günstig in Tschechien erworben worden ist. Ich möchte Sie darauf hinweisen, dass eine Unabhängigkeit, egal welcher Form, eine katastrophale Wirkung auf die Region hätte. Sie sollten beachten, dass danach Bürgerkrieg in Mazedonien und Montenegro herrschen würde! Achja, noch ein kleiner ökonomischer Exkurs. Sie sollten auch natürlich beachten, dass die bosnische MARK und der Mazedonische Denar nicht freier Kursbildung unterliegen sondern die bosnische MARK a) einen festen Umrechnungskurs hat, b) der maz.Denar auch einer staatlichen Kontrolle unterliegt und somit kaum Kursschwankungen zugelassen sind. Seien Sie sich gewiss, das im Falle eine Krieges, Mazedonien und Bosnien Ihre Devisenkurse frei geben müssten und die Länder sich somit in eine Hyperinflation stürzen würden. Aber da solches Wissen einem tschechischen MASTER nicht unterliegen, kann ich Ihnen diesbezüglich auch gar nicht böse sein. Mit freundlichen Grüßen aus Skopje ::: Igor

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6. Dezember 2007
23:45
WESTLICHER BALKAN: Auf dem Weg in die Europäische Union? (4/7, KOSOVO)

naja natasa sie sollten besser euer politiker mal anschauen die gegen die ganze welt krieg machen wollen weil nur rusland ist auf euer seite weil die serben kommen ja von rusland und die politiker drohen ja mit krieg und nicht die albaner, aber die wahrheit tut ja sehr weh führ die serben weil sie wissen ja wie die vergangenheit gelaufen ist,und die vorfahren sind die iliren von uns dafür gibt es beweise, serben wollten alle beweise verschwinden lassen aber sie haten es nicht ganz erreicht so das auch unsere kirchen die serben weggenomemen haben weil alle kirchen in kosovo gehéren den albanern weil die türkei hat den albanern gezwungen die religion zu wechseln und die serben haben dan unsere katholische kirchen in orthodoxische kirchen umgewandelt das weis jeder und sie haben sehr viel respekt vor albanern so wie ich es sehe und noch was über mein heimatland weis ich alles was geschehen ist aber die serben können nicht das erreichen was sie wollen weil kosovo gehört nicht den serben sondern den albanern

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Natasa Djukic
7. Dezember 2007
11:01
WESTLICHER BALKAN: Auf dem Weg in die Europäische Union? (4/7, KOSOVO)

Lieber drini...ich glaube nicht, dass die Serben alle Beweise für eine Nachkommenschaft der ALbaner von den Illyrern versucht haben zu beseitigen, aber das zu beurteilen steht mir nicht zu...aber um ehrlich zu sein maße ich mir dennoch an mehr Ahnung von den antiken Strukturen Europas zu haben als sie, da ich Geschichte mit dem Schwerpunkt „Alte Geschichte“ studiere und mich somit zumindest damit auszukennen behaupte...deswegen sollten sie sich wirklich ein wenig besser informieren, was Ihre Vorfahren angeht, denn dass Albaner die Nachfahren der Illyrer sind ist KEINESWEGS ein Fakt sondern nur eine geringe Wahrscheinlichkeit...sogar in so einem „Schund“-Lexikon wie Wikipedia können sie dies nachlesen...


7. Dezember 2007
00:14
WESTLICHER BALKAN: Auf dem Weg in die Europäische Union? (4/7, KOSOVO)

Da ich mindestens 80% der vorhergehenden Kommentare schnellstmöglichst gelöscht haben möchte, werde ich mich dazu auch nicht äußern. Das hat übrigens auch nichts mit einer Einschränkung der Meinungsfreiheit zu tun, sondern mit Wahrung der Etikette.

Ersteinmal zur Klarstellung: Ich arbeite für keine Medien und bin kein Kosovoalbaner. Ich habe meinen Master auch nicht günstig in Tschechien erworben, sondern 3 Jahre in Würzburg und ein Jahr in England studiert und arbeite momentan an einer Dissertation über den Balkanraum. Weder bin ich „Serbenfeindlich“ noch „Albanerfreundlich“ sondern meine Einschätzung zur Lösung des Konfliktes basiert auf den drei fundamentalen Prinzipien, an die ich glaube:

1. Nichts ist wichtiger als Frieden 2. Nichts geht über Menschenrechte. Menschenrechte sind notfalls auch militärisch zu schützen 3. Nur eine demokratische Regierungsform kann die Bedingungen eins und zwei garantieren.

Ich habe mehrfach die Verbrechen der UCK an der serbischen Minderheit im Kosovo erwähnt und verbitte mir deshalb jede Unterstellung einseitig zu sein. Ich gehöre auch keiner Propagandakampagne an. (Es soll auch Leute geben, die nicht glauben, dass der Holocaust stattgefunden hat!)

Meine Aussagen basieren auf mehrjährigen Forschungen über die Region und aus Gesprächen mit Albanern und Serben. Ich habe volles Verständnis für die hohe Bedeutung, die das Kosovo für Serbien hat, dennoch sind andere Argumente für mich einfach wichtiger.

Die wirtschaftliche Situation in der Region wird sich nicht dramatisch verschlimmern, weil sowohl in Mazedonien als auch in Bosnien die EU militärisch bzw mit einer Polizeimission vor Ort ist und die internationale Gemeinschaft keinerlei Gewalt in den beiden Staaten, wie im Kosovo, tollerieren wird und tollerieren darf! Dass es zu Demonstrationen kommen wird und vielleicht auch zu einer kurzzeitigen Welle nationalistischer Rhetorik ist wahrscheinlich, aber aus meiner Sicht keinerlei Gefahr für die Stabilität in der Region. Zumal mit der EU Präsidentschaft Sloweniens 2008 die Augen der EU (endlich) wieder auf die Region gerichtet werden. Bosnien hat gerade bewiesen, dass ein Staat aus einer inneren Krise gestärkt hervorgehen kann. Ähnliches erwarte ich für das Kosovo und Serbien nach der ersten Hälfte 2008.

ds Auf diesen Kommentar reagieren

7. Dezember 2007
10:11
WESTLICHER BALKAN: Auf dem Weg in die Europäische Union? (4/7, KOSOVO)

Lieber Herr Keil, Ihr Artikel ist keineswegs proalbanisch. Er beschreibt die Realität, und dass in einer sehr plastischen Form. Genau das stört Ihre Kritiker, die Sie in primitivster Art und Weise mundtot machen wollen. Ich fände es schade, wenn Sie dem beugen würden. Ich als Albaner finde es bedauernswert, dass man nach den Gräueltaten, die über mein Heimatland verübt wurden, sich als Kosovoalbaner überhaupt noch rechtfertigen muss, warum man nicht in einem Staat wie Serbien leben möchte. Das ist ein Armutszeugnis für albanische Intellektuelle, die nicht in der Lage waren, die gerechte Sache der Albaner medienwirksam in die Öffentlichkeit zu präsentieren. Das heißt nicht, dass die Albaner unschuldige Lämmer sind und die Serben die bösen. Genau so strikt bin ich dagegen, wenn die serbische Elite und damit auch die breite Masse dort die Albaner als Ungeheuer präsentieren. Als ihre Argumente fehlten, versuchten sie die Albaner sogar als islamitische Fundamentalisten zu diskreditieren. Eine böswillige Unverschämtheit, die zeigt, wie sehr sie uns Albaner hassen. Dabei bin ich mir sicher, dass es in Serbien selbst mehr solche Fundamentalisten gibt, als im Kosovo. Dass die Mehrheit der Albaner friedliebende Menschen sind, haben auch die letzten Parlamentswahlen gezeigt. Im Punkto Demokratie waren sie nämlich ein Beispiel für die ganze Region. L. L.

Natasa Djukic
7. Dezember 2007
11:08
WESTLICHER BALKAN: Auf dem Weg in die Europäische Union? (4/7, KOSOVO)

Sehr geehrter Herr Keil, dazu habe ich nur noch eine Frage: Warum nennen sie nicht ein paar ihrer Quelen???Ich glaube, dass sie damit ihren Artikel untermauern könnten. Aber etwas anderes ich habe gelesen, dass sie momentan Bosnisch lernen (übrigens eine sehr schöne Sprache, neben Deutsch, Serbisch, Kroatisch und Montenegrinisch meine Muttersprache :) ) und andererseits aber angegeben haben, dass sie eine Dissertation zu diesem Thema schreiben.ABER WIE WOLLEN SIE EINE AUSREICHEND RECHERCHIERTE DISSERTATION SCHREIBEN KÖNEN OHNE MIT TEXTEN AUF DER ORIGINALSPRACHE ARBEITEN ZU KÖNNEN; DENN ÜBERSETZUNGEN SIND IMMER NUR HALBWAHRHEITEN UND DAS SOLLTEN SIE WISSEN. Desweiteren wie wollen sie sich sicher sein dass ihre Interviews mit Serben und Albanern seriös waren, wenn sie weder Albanisch noch Serbo-kroatisch verstehen? HAben sie mit einem Übersetzer gearbeitet? Wenn ja, dann muss ich sie ja nicht darauf hinweisen, dass auch dies eher waghalsig ist, da sie sich NIE sicher sein können ob er alles richtig übersetzt hat.

Aber ich finde es interessant, dass sie eine DIssertation über ein Themengebiet schreiben wollen, zu welchem sie sich noch nichteinmal auf der Landessprache informieren können...fällt Ihnen auf, dass das nicht sehr für sie spricht???


7. Dezember 2007
11:50
WESTLICHER BALKAN: Auf dem Weg in die Europäische Union? (4/7, KOSOVO)

Ich habe selten einen deutschen Autor gefunden, der die jüngste Geschichte des Kosovo so detailtreu und korrekt beschreibt, wie der junge Autor, Sören Keil. Respekt! Kritisieren kann und soll man ihn können. Aber bitteschön nicht so niveaulos, wie manche in diesem Forum es tun. Solchen empfehle ich, die (serbische) Seite www.b92.net zu besuchen. L. L.


7. Dezember 2007
13:40
WESTLICHER BALKAN: Auf dem Weg in die Europäische Union? (4/7, KOSOVO)

ich wiederhole mich immer nur ungern, aber für die Betonköpfe hier ein paar andere Quellen...

http://www.wdr.de/online/news/kosov...

Wenn man für Frieden ist und eine Dissertation schreibt, warum besucht man dann nicht die Seite für Friedensforschung ??? Dieser Artikel ist absoluter Müll ! http://www.uni-kassel.de/fb5/friede... http://www.uni-kassel.de/fb5/friede... http://www.balkanpeace.org/

Es lebe die freie Meinungsäußerung und die Wahrheit !


7. Dezember 2007
14:32
WESTLICHER BALKAN: Auf dem Weg in die Europäische Union? (4/7, KOSOVO)

Für den Anspruch eine wissenschaftlichen Abhandlung sollte man auch http://www.tanjug.co.yu/default.aspx besuchen...


7. Dezember 2007
13:58
WESTLICHER BALKAN: Auf dem Weg in die Europäische Union? (4/7, KOSOVO)

Aber natürlich sind Sie Serbenfeindlich und wie... ...auf meine Quellen sind Sie gar nicht eingegangen. Mein Tipp, suchen Sie sich ein anderes Thema für die Dissertation, das Paarungsverhalten der Fruchtfliege erscheint mir für Sie passender. http://www.wdr.de/online/news/kosov... http://www.uni-kassel.de/fb5/friede... http://www.uni-kassel.de/fb5/friede... http://www.balkanpeace.org/

Übrigens spricht die Qualität der albanischen Poster für deren wahres Gesicht! Dieses Muster erkennt man in jedem Forum, sobald die Fakten auf den Tisch kommen. Zitat:„1. Nichts ist wichtiger als Frieden 2. Nichts geht über Menschenrechte. Menschenrechte sind notfalls auch militärisch zu schützen 3. Nur eine demokratische Regierungsform kann die Bedingungen eins und zwei garantieren.“

Haben Sie die Redewendung eines Herrn Bush übernommen? Mich wundert, dass Sie auch noch das Wort „humanitäre Katastrophe“ noch übernommen haben... Und für diese Zwecke ist die Nato natürlich da, nicht wahr ?? Die möchtegern Weltpolizei, die ohne UNO Mandat Angriffskriege führt, sowie gegen Jugoslawien... für sowas gibts die UNO !!!! Wieso bombardiert niemand Guantanamo? Sie sind eine Schande für den Journalismus! Wie erfolgreich Krieg gegen den Terror ist sieht man ja im Irak.... aber da sind natürlich auch ganz anderer Meinung nicht wahr?

Helene Banner, Chefredakteurin der deutschen „Euros“
7. Dezember 2007
15:07
WESTLICHER BALKAN: Auf dem Weg in die Europäische Union? (4/7, KOSOVO)

Fremdenfeindliche Kommentare sowie persönliche Beleidigungen sind auf dieser Webseite nicht erwünscht und werden daher umgehend gelöscht. Auch bei einem sensiblen Thema wie diesem, bei dem man durchaus unterschiedlicher Meinung sein kann, ist eine sachliche Diskussion mit konstruktiven Argumenten angebracht.

ds Auf diesen Kommentar reagieren

7. Dezember 2007
15:58
WESTLICHER BALKAN: Auf dem Weg in die Europäische Union? (4/7, KOSOVO)

für meine Fauxpas in Bezug auf Herrn Keil (Beispiel: Diss. Fruchtfliege) entschuldige ich mich. Sie sollten Ihren Autor jedoch mal auf die geposteten Links hinweisen und Sie sollten diesen aus Voreingenommenheit für dieses sensible Thema sperren....vorher soll er sich jedoch zu seinen Fehlern bekennen und Stellung nehmen...

rene pauls
7. Dezember 2007
16:45
WESTLICHER BALKAN: Auf dem Weg in die Europäische Union? (4/7, KOSOVO)

Frau Chefredakteurin Banner

Nur frage ich mich,WIESO mein kommentar gelöscht wurde?

Ich habe ganz gezielt hinterfragt-zu welcher sorte journalist Herr Keil sich sieht? Ist das eher ein Journalist der einfach nur die übernommene Sichtweise der letzten 17 Jahre (sichtweise:der führenden politischen Parteien,org.um die Bevölkerung hinter sich zu bringen.....)angenommen hat? Oder gehört er eher zu der propagandistischen Elite (eben derjenigen politiker/org. wie zum beispiel der I C G unter federführung und finanzierer GEORG SORROS, der systemarisch mit all seinen Organisationen usw hetze gegen Jugoslawien/Serbien/ Serben führt!!) die eben mit den Politikern ihre ua. Balkanziele verwirklichen möchte!????

Was ist daran verwerflich??Oder sogar Fremdenfeindlich?? Möchten sie zu diesem ,,sensiblen Thema ,, nur Ja-sager? Dann werden sie hauptsächlich nur Albaner finden????

ABER ich komme gerade deswegen (löschen ,,unangenehmer posts,,)nicht um den eindruck herum das sie zur eben dieser zweiten von mir angedeuteten Journalistensparte gehören!! Sonst würden sie mir gezielt antworten! Genau wie sie pressefreiheit hochhalten-so MÜSSEN sie auch MEINUNGSFREIHEIT RESPEKTIEREN!!!!!!! ABER DA SIE GENAU ZUM RICHTIGEN ZEITPUNKT dieses ,,sensible Thema,, ins Netz stellen,um (nach ihrem Bericht zu urteilen) die öffentlichkeit auf ein PRO zweiten Albanerstaat-(wahrscheinlich der vorläufer eines GROSSALBANIENS!) und den Weltweit erschüternden ,,nachwirkungen,,vorbereiten------ So muss mann sich sorgen!!!!!!!!

ICH FÜR MEINEN TEIL WERDE DIESES WEITERLEITEN-auch nach SERBIEN, damit diese art von Journalistischer tätigkeit nicht unbeobachtet bleibt!!!!!!!

ALSO zählt für sie Meinungsfreiheit etwas?

Und Beantworten sie mir bitte endlich dieses hier:

WAS SOLL DAS BILD (Oben) VON DER ABGETRENNTEN VOJVODINA von SERBIEN ???

rene pauls
7. Dezember 2007
15:13
-
WESTLICHER BALKAN: Auf dem Weg in die Europäische Union? (4/7, KOSOVO)

WIESO HABEN SIE MEINEN TEXT GELÖSCHT????

SIE GUTER JOURNALIST!!!

Ihr bericht ist nur aus Albanischer SICHT,und dementsprechend korrekt!!!

Das die SERBEN einen xten EXODUS erleben,wie zuvor aus Slawonien,Krajina(Kroatien) und milerweile nur noch ca.5% im Kosovo stellen-ist für sie nicht verwunderlich!!! Anfang der 80er(der startschuss aller Jugoslawien-vernichter)als Tito verstarb,waren noch ca.20 prozent nichtAlbaner,bürger des Kosovos!! Selbst seit 1999 (den einmarsch der ,,neuen Weltordnung und rechtsbrecher-Res.1244-) sind ca.200 000 Menschen teilweise vertrieben (auch gelyncht!) Das zählt nicht,Herr SÖREN KEIL????????? Was zählt,sind die heutigen 95% Albaner!!!

JEDER WEISS WAS FÜR ZIELE DIE US-GEFÜHRTE NATO 1999 hate und noch HEUTE HAT!!! SIE TRAGEN DAZU BEI !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

UND NOCH EINMAL :

WAS SOLL DAS BILD (Oben) VON DER ABGETRENNTEN VOJVODINA von SERBIEN???

ds Auf diesen Kommentar reagieren
rene pauls
7. Dezember 2007
15:25
WESTLICHER BALKAN: Auf dem Weg in die Europäische Union? (4/7, KOSOVO)

UND WAS BRINGT ES MIR WENN ICH IHNEN AUF JEDEN TEIL IHRES BERICHTES ANTWORTE-GEGENFRAGE-oder ect. wenn sie im gegenzug meines posts löschen??? Und das obwohl ich in keinster Weiser beleidigt habe?

Ist das,das was sie unter Meinungsfreiheit verstehen???

WAS SOLL DAS BILD (Oben) VON DER ABGETRENNTEN VOJVODINA von SERBIEN ???

ds Auf diesen Kommentar reagieren
Helene Banner
7. Dezember 2007
16:03
WESTLICHER BALKAN: Auf dem Weg in die Europäische Union? (4/7, KOSOVO)

Sehr geehrter Herr Pauls,

nicht Herr Keil, sondern die Webseitenleitung löscht beleidigende Kommentare. Dies hat nichts mit journalistischen Kriterien zu tun, sondern mit dem Ziel, eine konstruktive Diskussion führen zu wollen. Sofern in Kommentaren fremdenfeindliche oder persönlich beleidigende Bemerkungen vorkommen, werden sie gelöscht - auch wenn diese Ihrer Meinung nach zur Diskussion beitragen.

Das Logo soll keine politische Stellungnahme bzgl. der Provinz Vojvodina darstellen, sondern die Aufmerksamkeit lediglich auf die Kosovo-Frage beziehen.

Mit freundlichen Grüßen.


7. Dezember 2007
16:13
WESTLICHER BALKAN: Auf dem Weg in die Europäische Union? (4/7, KOSOVO)

Sie müssen zugeben, dass dies sehr verdächtig ist....alle anderen Länder werden ja auch im Ganzen gezeigt. In der Vojvodina gibt es keine Probleme, so dass ein spezieller Focus nach unten nicht notwendig ist...


7. Dezember 2007
16:59
WESTLICHER BALKAN: Auf dem Weg in die Europäische Union? (4/7, KOSOVO)

Liebe Frau Banner, die Tatsache, dass Sie sich bei den Gegnern von Herrn Keil quasi entschuldigen müssen, wenn sie ihre rassistische Kommentare löschen, bezeugt wie vorsichtig Autoren mit dem Thema Zukunft des Kosovo/a umgehen und wie falsch die Vorwürfe sind, die die Wahrheit über Kosovo/a nicht vertragen. Ähnlich ist auch mit der Politik der EU bestellt, die nicht in der Lage ist, Dinge beim Namen zu nennen und muss sich diesbezüglich von den USA lehren lassen. Die (überwachte) Unabhängigkeit ist die einzige logische Konsequenz für Kosovo/a. Alles andere wäre falsch und fatal für die ganze Region. Das hat mit „Albanerfreundlichkeit“ oder „Serbenfeindlichkeit“ nichts zu tun. Jahrzehntelang waren viele Serben gewöhnt, die Weltöffentlichkeit bezüglich des Kosovo/a erfolgreich zu desinformieren. Diese Zeiten sind zum Glück vorbei. L. L.


7. Dezember 2007
17:10
WESTLICHER BALKAN: Auf dem Weg in die Europäische Union? (4/7, KOSOVO)

Dieser Post entspricht mal wieder dem typischen alban. Propaganda Muster, Sie vergessen zu erwähnen, das Ihr Freund „Drini“ und der andere, der mit die Hände abhacken wollte, ebenfalls gelöscht worden sind.... vorausgesetzt, Sie nicht die gleiche Person. Na klar die Amis sind wie immer die Guten (zuviel Rambo geguckt?)... diese „Informationen“ seitens der USA/ Albanien sind genauso richtig, wie die Tatsache, dass es im Irak Massenvernichtungswaffen gibt. Sie werden sich doch demnächst für Unabhängig erklären, warum regen Sie sich dann so auf? Innerhalb Serbien mit Autonomierechten würde es Ihnen 1000mal besser gehen, als unter EU/Nato-Totalherrschaft.... noch sehen Sie es nicht, aber bald.


7. Dezember 2007
21:52
WESTLICHER BALKAN: Auf dem Weg in die Europäische Union? (4/7, KOSOVO)

Ich verabscheue Gewalt, egal aus welcher Seite sie kommt. Die Menschen aus dem Balkan haben genug Gewalt erlitten. Ich bin also nicht „Drini“ und würde nie so ein Vokabular verwenden. Aber antworten Sie mir bitte lieber auf eine äußerst hypothetische Frage: selbst wenn man die Kosovaren dazu zwingen würde, unter Serbien zu leben, wie wollen Sie über 2 Millionen, dem Staat Serbien unloyal gegenüber stehende Menschen, regieren? Wenn ich mich gut entsinne, haben sich die (klugen) Serben von den Milosevic-Methoden verabschiedet. Ich finde, Kosovo/a ist eine zu schwere Last für Serbien. Je früher sich der serbische Staat von dieser Last befreit, desto besser wird seine Zukunft aussehen. Ich könnte mir wohl einen Zusammenschluß zwischen Kosovo/a und Serbien vorstellen. Doch nicht etwa durch die „Rückkehr“ des Kosovo/a in Serbien, sonder durch die Mitgliedschaft in die Europäische Union. Shalom! L. L.


8. Dezember 2007
19:49
WESTLICHER BALKAN: Auf dem Weg in die Europäische Union? (4/7, KOSOVO)

meine Meinung steht unten... nachdem ich alle Ihre Post gelesen habe, kaufe ich Ihnen das Shalom nicht ab!


7. Dezember 2007
16:59
WESTLICHER BALKAN: Auf dem Weg in die Europäische Union? (4/7, KOSOVO)

Liebe Frau Banner, die Tatsache, dass Sie sich bei den Gegnern von Herrn Keil quasi entschuldigen müssen, wenn sie ihre rassistische Kommentare löschen, bezeugt wie vorsichtig Autoren mit dem Thema Zukunft des Kosovo/a umgehen und wie falsch die Vorwürfe sind, die die Wahrheit über Kosovo/a nicht vertragen. Ähnlich ist auch mit der Politik der EU bestellt, die nicht in der Lage ist, Dinge beim Namen zu nennen und muss sich diesbezüglich von den USA lehren lassen. Die (überwachte) Unabhängigkeit ist die einzige logische Konsequenz für Kosovo/a. Alles andere wäre falsch und fatal für die ganze Region. Das hat mit „Albanerfreundlichkeit“ oder „Serbenfeindlichkeit“ nichts zu tun. Jahrzehntelang waren viele Serben gewöhnt, die Weltöffentlichkeit bezüglich des Kosovo/a erfolgreich zu desinformieren. Diese Zeiten sind zum Glück vorbei. L. L.

rene pauls
7. Dezember 2007
17:46
WESTLICHER BALKAN: Auf dem Weg in die Europäische Union? (4/7, KOSOVO)

FRAU HELENE BANNER,ICH WERDE SIE BEZÜGLICH DES BILDES der von SERBIEn abgetrennten VOJVODINA nicht mehr fragen!!!!

IHRE ANTWORT SOLL FÜR ALLE LESER ersichtlich sein!!!!

Eine einleitende Grafik,in der SERBIEN gezeigt wird,in der es um die südliche provinz Kosovo geht(die ohne weiteres,hervorgehoben,werden sollte,im grafischen) wird der nördliche teil serbiens,die VOJVODINA,mit einer anderen Farbe,sowie mit einer staatsgrenze versehen!!!! Also,in dem fall,vermittelt der grafische eindruck ihres bildes, das Serbien nur aus ihrem mittelteil sowie der provinz Kosovo besteht.

Nimmt mann noch ihren einseitigen Bericht hinzu,der eine notwendige abspaltung seiner südlichen provinz(dem Kosovo) fordert,so hat mann ganz klar den eindruck das dies eine weitere gezielte kampagne gegen die Serben ist!!!

Denn nach meinen wiederholten fragen auf diesen ihren fauxpas,kam diese Antwort: ...Das Logo soll keine politische Stellungnahme bzgl. der Provinz Vojvodina darstellen, sondern die Aufmerksamkeit lediglich auf die Kosovo-Frage beziehen...

Also sollte wenn über Bayern berichtet wird,sollte z.b :eine einleitende grafik mit dem Bild Deutschlands,Bayern zusammen mit dem mittelteil der BRD gezeigt werden(das symbolisiert:Bayern als teil Deutschlands...der Norden,nieders.HH,HB sowie Schleswig Holst.aber farblich sowie mit staatsgrenze versehen, als nachbar- land!!!!)Und jetzt stellen wir uns einen bericht vor,der ein unbedingtes abtrennen Bayerns von der BRD anprangert!!!!!

Sollte mann dieses bsp. aber noch genauer nehmen,so wäre das genauere beispiel Bayern selber würde unterteilt im grafischen sowie politischen!!! Denn Serbien ist als republik eine einheit(sowie Bayern) und kein teil mehr eines BUNDES(Br.Deutschland/Sfr Jugoslawien!!!)Was wiederum noch explosiver ist- in politischer hinsicht!!!!

ALSO Frau Banner ihre Antwort gefällt nicht nur mir nicht. Ich kann mir gut vorstellen,das die Botschaft Serbiens,dazu auch was sagen wird!! Insbesondere in der (auch organ.)teilungshysterie bezüglich ihres Landes!!!!

ABER TROTZDESSEN;HOFFE ICH DOCH DAS SIE MEINE MEINUNGSFREIHEIT RESPEKTIEREN—ODER FRAU CHEFREDAKTEURIN!

Helene Banner
8. Dezember 2007
00:20
WESTLICHER BALKAN: Auf dem Weg in die Europäische Union? (4/7, KOSOVO)

Es soll hiermit noch einmal klar gestellt werden, dass mit dem Logo des Artikels keine politische Stellungnahme der Redaktion bzgl. der Provinz Vojvodina verbunden war. Ich hoffe, dass dies nun mit dem neuen Logo endgültig evident geworden ist.

Sehr geehrter Herr Pauls, Sie müssen sich daher nicht mehr anstrengen, politische Vermutungen anzustellen. Falls Sie diese tatsächlich ernst gemeint haben sollten, möchte ich mich im Namen der Webseite für das bisherige Logo entschuldigen.

Und noch einmal würde ich um eine sachliche Debatte bitten wollen, was die Kritik des Artikels betrifft. Es ist sehr enttäuschend, dass einige Teilnehmer keine konstruktiven Argumente hervorbringen können und sich persönlicher Beleidigungen bedienen müssen, um ihre Position zu unterstreichen.


7. Dezember 2007
17:53
WESTLICHER BALKAN: Auf dem Weg in die Europäische Union? (4/7, KOSOVO)

wieso haben sie meinen post gelöscht?was is das hier für ein spass,na sie sind mir echt ein guter jozrnalist.Da sagt man mal die Wahrheit,dass den Serben das Kosovo zusteht und da wird es einfach gelöscht.Trotzdem bestehe ich auf meiner meinung Wir Deutschen stehen hinter den Serben.

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sanja . ramljak
7. Dezember 2007
22:25
WESTLICHER BALKAN: Auf dem Weg in die Europäische Union? (4/7, KOSOVO)

ich bin rasend vor wut! da sieht man mal wieder, das der balkan ein pulverfass ist und bleibt. ich finde es schlimm, wenn ich die comments der serbischen leute hier lesen muss.wie radikal und nationalistisch sie sind! da kann man wieder mal sehen, wie verblendet und naiv viele heutzutage noch sind! die genozide anzuzweifeln als das leid das der muslimischen bevölkerung angetan wurde anzuzweifeln! massenvergewaltigung,massenhinrichtung (srebrenica) usw. ich weiß nicht wo und bei wem diese leute geschichtsunterricht hatten,wahrscheinlich bei oma und opa die ihnen alles falsche erzählt haben und auch nur so damit es ihr bild des „guten und netten serben“ hineinpasst. aus geschichte lernen das können diese menschen nicht und sich auch mal kritisch mit ihr befassen.

solch ein forum hier öffnet mir nur wieder mal die augen und zeigt mir, das ein friedliches miteinander der menschen nie wieder möglich sein wird,solange noch solche nationalistischen serben existieren.

das kosovo unabhängig wird , ist für mich seit langem klar und das ist auch gut so. man schaue sich doch nur mal die geschichte des kosovo an und beurteile wem das kosovo zusteht. ich studiere geschichte und habe mich insbesondere mit dem balkan problem befasst und bin zu dem einzigen entschluß gekommen, das kosovo seine unabhängigkeit verdient und unbedingt bekommen muss um weitere probleme zu vermeiden. zum anderen das es auf dem balakan nie zum frieden kommen wird! es ist nur eine frage der zeit und dort wüted wieder ein krieg!!

ein friedliches miteinander der menschen ist nicht möglich,zusehr ist die vergangenheit noch präsent und wird auch nicht so schnell vergessen werden.

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rene pauls
8. Dezember 2007
01:50
WESTLICHER BALKAN: Auf dem Weg in die Europäische Union? (4/7, KOSOVO)

Bosnien ist ein fall für sich Sanja! Genauso wie Bosnien auch noch nicht geklärt ist! Hat mann 12 Jahre lang (seit 1995) davon geredet das das ,,Mördervolk,,der Serben 300 000 muslimische Menschen getötet,geschlachtet hat (die Türken und andere muslimische Nationen glauben das immernoch,sogar noch mehr!) so ist im sommer 2007 rausgekommen:es waren ca.100 000 im Bosnischen Bürgerkrieg von 1992-1995! In den Kämpfen zwischen: Bos.Serben-Bos.Muslims-------Bos.Serben-Bos.Kroaten---- und auch Bos.Kroaten-Bos.Muslims ---sowie-----Kroaten(Kroatien)mit Bos.Kroaten zusammen mit den Bos.Muslime gegen die Bosnischen Serben ! Sogar Muslime gegen Muslime!!!!!!!!!!!

Der Bosnien-Krieg forderte laut des bosnischen Research and Documentation Centers 97.207 Tote[17], davon waren laut der Untersuchung 65,88 Prozent Bosniaken (64.036, etwa 50% waren Zivilisten, etwa 50% standen unter Bewaffnung), 25,6 Prozent (24.905) bosnische Serben und 7,96 (7.788) Prozent bosnische Kroaten. Man muss hier hinzufügen, dass die damals noch bosnischen Moslems genannten Bosniaken, sowohl gegen die Serben, gegen die Kroaten und gegen die abtrünnigen Bosniaken Fikret Abdić und die Autonome Region Westbosnien (mit ca. 30.000 bewaffneteten Abtrünnigen) kämpften[18]. Die lange international kursierende und nach wie vor von bosniakischen Stellen geschätzte Zahl von 250.000-350.000 Opfern habe sich als „Mythos“ erwiesen. Etwa 2,2 Millionen Menschen flohen oder wurden vertrieben[19], sowohl innerhalb des Landes als auch ins Ausland. Von den Flüchtlingen und Vertriebenen ist bis heute nur ein Teil zurückgekehrt.

SREBRENICA,ist ein synonym für verbrechen was serbische soldaten angeht! Mann erwähnt aber in den seltensten fällen,das vor den Hinrichtungen,(begangen an Männer und jungen Männern muslimischen glaubens von serbischen soldaten) von 1992-1995 ,muslimische einheiten unter dem kommando von Naser Oric (heute frei lebend in Tuzla) um SREBRENICA herum gewütet haben! Sie haben,die Serbischen Ortschaften (um SREBRENICA )zwei jahre vorher,auf grausamste/hinterlistigste (sogar zu feiertagen) zerstört,zivilisten massakriert (nicht erschossen!-in die luft gejagt,geköpft,geschlachtet..). Ich weis nicht mehr genau wieviele,(ich meine es waren ca.2300-hauptsächlich Zivilisten!!) Hast du das gewusst? Zudem,muss auch erwähnt werden,das um dem 14.Juli (Srebrenica-Massaker) vor dem einfall der Serbischen Soldaten,der kommandant Naser Oric,mit dem Helikopter abgehauen,und seine Soldaten (Bos.Muslime) mit den meisten Männern (wohl aus Angst vor vergeltung-für die taten vorher!)plus männliche bevölkerung ca.10-15 000 versuchten,nach Tuzla durchzuschlagen -siehe Bild- http://upload.wikimedia.org/wikiped...

Diese kolonne kam zwei mal in den hinterhalt.Viele von diesen Toten werden in die opferzahlen von Srebrenica mit rein gebracht! Genauso wie auch das das Rote Kreuz sehr vorsichtig mit den Opferzahlen umgeht! Da im bosnischen Bürgerkrieg sehr viel propaganda im umlauf war, auch von ,,westlicher seite,,bin ich da sehr vorsichtig!! Das gilt auch für Kosovo! Fakt ist,das nach 12 Jahren SREBRENICA bis mitte Juli 2007,weniger als die hälfte von 6975 ermordeten aus dem Srebrenica-Massaker,gefunden wurden!!!

SANJA Bosnien ist Bosnien,und ein trauriges Kapitel für sich,wo alle Volksgruppen einen eckligen Bürgerkrieg geführt haben! Genau wie im 2 WK! Genauso gleich,nur waren da die serben deutlich schlimmer drann!!!

Aber Kosovo war da was ganz anderes! Weder darfst du,noch ein Kosovo-Albaner, (was sie in sämtlichen foren,immer wieder tun-um den eindruck des Serbischen ,,Monsterwesens,,zu verstärken/bestätigen,da der krieg im Kosovo, nicht annähernd dem des Bosnien-Konfliktes ähnelt was die serbisch begangenen grausamkeiten angeht!!) Bosnien mit Serbien in dem fall dem Kosovo vergleichen!!

UND WAS DIE KRITIKER MEINES BERICHTES ANGEHT: ICH SCHREIBE NUR TATSACHEN,UND WENN EUCH DAS ZU SERBENFREUNDLICH IST;UND ICH DESHALB FÜR EUCH EIN RADIKALER/RASISST ODER gar ein Serbe BIN DANN IST DAS EUER PROBLEM!!! ICH VERURTEILE DIE SERBEN UND EUCH ANDERE GLEICHERMASEN---- UND BIN DESWEGEN GEGEN DIE SERBOPHOBIE WEIL SIE VERLOGEN IST !!!!

LIEBE REDAKTION,MEINUNGSFREIHIT IST HIER AUCH NOCH ANGEBRACHT !!!!!!!

Sören Keil
8. Dezember 2007
01:32
WESTLICHER BALKAN: Auf dem Weg in die Europäische Union? (4/7, KOSOVO)

Ich möchte hiermit nochmals klarstellen, dass ich keinerlei Rassismus oder persönliche Beleidigungen in diesem Thread erlauben werde! Sollten Elemente von Rassismus/ persönlichen Beleidigungen mit einer sinnhaften Kritik verbunden sein, wird der Beitrag trotzdem gelöscht. Sollte sich irgendjemand in seiner oder ihrer Meinungsfreiheit eingeschränkt fühlen, verweise ich auf die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts im Falle Der Deutsche Bundestag gegen die Kommunistische Partei Deutschlands 1955.

Zur Angabe meiner Quellen möchte ich zum einen auf die oben angewiesenen „Zum Weiterlesen“ Links- IM INTERNET verweisen. Desweiteren habe ich vor allem deutsch und englischsprachige Literatur studiert, darunter die Beiträge der International Crisis Group. Ich hatte im September 2007 die Gelegenheit mit einem Mitglied der serbischen Verhandlungsführung zu reden und kurz danach auch mit einem Mitglied der kosovarischen Verhandlungsführung.

Daneben lese ich regelmässig der (meiner Ansicht nach Belgradfreundliche) Balkantimes und den EUObserver.

Nun kann man natürlich alle diese Quellen als Lügen darstellen, aber dann hört unsere Diskussion hier auf. Nur eine gemeinsame Grundlage, nämlich die Annahme einer gewissen „Wahrheit“ wird uns helfen, weiter zu diskutieren.

Weiterhin bin ich mir über das Sprachproblem sehr bewusst. Deswegen versuche ich die Sprache ja zu lernen, was im Übrigen sehr gut gelingt. Nichts desto trotz sprechen viele Menschen der Balkanregion Deutsch und Englisch zum einen und zum zweiten müssen Sie sich keine Sorgen um meine Übersetzer machen, da ich den Anspruch habe eine wissenschaftliche Diskussion anzuregen, werde ich sicher sein, dass diese nicht voreingenommen sind.

Schliesslich muss ich zugeben, dass ich bis zu diesem Zeitpunkt noch kein inhaltlich und sachlich logisches Argument für den Verbleib des Kosovo in Serbien gehört habe.

1. Ich habe bewiesen, dass Kosovo kein Präzedensfall ist 2. Das Argument „Es ist serbisches Land“ ist kein Argument sondern eine dumpfe Behauptung. Vergleichbar mit „Die Tür ist offen“ 3. Vor einer albanisch- amerikanischen Verschwörung zu reden mag für die eigene Urteilsfindung nützlich sein, für mich ist es nichts anderes als die Augen vor der Realität zu verschliessen!

Ich freue mich sehr auf weitere Kritik, um eine faire und wissenschaftliche Diskussion führen zu können! Ich glaube übrigens nicht, dass alles was ich sage richtig ist, wenn mich jemand überzeugen kann, warum das Kosovo in Serbien bleiben soll, dann bin ich gerne bereit meine Ansichten zu ändern!

ds Auf diesen Kommentar reagieren
Natasa Djukic
8. Dezember 2007
04:43
WESTLICHER BALKAN: Auf dem Weg in die Europäische Union? (4/7, KOSOVO)

Lieber Herr Keil, zuerst einmal finde ich es gut, dass sie ihre Quellen teilweise vorgelegt haben, denn nur so kann man auf einer vernünftigen Ebene diskutieren. Aber zu ihrem Beweis, das Kosovo kein Präzedenzfall sein wird, möchte ich geren noch einmal stellen beziehen: Ich hoffe sehr, dass sie damit rechtbehalten, aber ganz ehrlich, ich denke, dass sie sich selber etwas schön lügen, denn egal ob man die Situationen vergleichen kann oder nicht, wird zuerst die RS und wie gesagt die Albaner in Mazedonien und Montenegro die Unabhängigkeit des Kosovos als solchen sehen und dementsprechend handeln...das, so glaube ich, ist der wahrscheinlichste FAll, aber ich hoffe dennoch dass sie rechtbehalten, denn anderfalls hätte das fatale Folgen für Europa. Desweiteren denke ich, dass die Unabhängigkeit des KOsovo zwar für die dort lebende albanische Bevölkerung gut ist und auch nötig (in gewisser Weise) aber wie will sich KOsovo alleine versorgen???Es wird ein weiterer verarmter europäischer Staat entstehen, der sich nicht selbst versorgen kann...SOLL DAS EINE GUTE LÖSUNG SEIN??? ICH DENKE NICHT...

Lum Lumi
8. Dezember 2007
16:51
WESTLICHER BALKAN: Auf dem Weg in die Europäische Union? (4/7, KOSOVO)

Liebe Natasa, zu Ihrem Kommentar möchte ich folgendes sagen: 1. Kosovo/a war bis 1989 konstitutives Teil der jugoslawischen Föderation, im Gegensatz zu den Gebieten, die Sie in Ihrem Kommentar verwenden. 2. Kosovaren sind fleißige und unternehmensfreudige Menschen. Dass, was sie im Moment am meisten brauchen, ist eine klare Perspektive. Diese kann nur durch die Unabhängigkeit realisiert werden. Der künftige Staat Kosovo/a wird also sehr wohl überlebensfähig sein, zumal das Land reich an Bodenschätzen ist und die jüngste Bevölkerungsstruktur Europas hat. Die Sache mit der Überlebensunfähigkeit des Kosovo/a ist also nichts anderes, als ein weiter Versuch, die Unabängigkeitsbefürworter zu verunsichern. Das soll nicht heißen, dass nach der Unabhängigkeit alles reibungslos verlaufen wird. Aber läuft denn in anderen Nachbarländern des Kosovo/a alles reibungslos?!

sanja . ramljak
8. Dezember 2007
13:55
WESTLICHER BALKAN: Auf dem Weg in die Europäische Union? (4/7, KOSOVO)

ich bitte sie rene pauls sie sind kein symphatisant der serben? ich bitte sie sie sind doch selber serbe!

wie kommen sie dazu heir propaganda zu machen und daten zu verfälschen????

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Soeren Keil
8. Dezember 2007
14:23
WESTLICHER BALKAN: Auf dem Weg in die Europäische Union? (4/7, KOSOVO)

Liebe Frau Ramljak, lieber Herr Pauls,

vielleicht sollten wir hier nicht in einen Streit ueber Zahlen uebergehen. Ich verabscheue jede Form von Gewalt und die Volksgruppen in bosnien und Kosovo haben jeder an jedem Verbrechen veruebt und das wuerde ich auch nie bestreiten! Trotzdem laesst sich nicht bestreiten, dass fuer die Mehrzahl brutal- organisiert Uebergriffe (vor allem in Bosnien, aber auch im Kosovo) die Serben verantwortlich waren. Und auch wenn es Einzeltaeter waren, so haben diese im namen des serbischen Volkes gehandelt und die serbische Regierung unter Milosevic hat sich keineswegs davon distanziert. Zumindest in bosnien hat damit die serbische Regierung beihilfe zum voelkermord betrieben und das hat auch der Internationale Gerichtshof anfang 2007 entschieden. Nichts desto trotz wurde natuerlich der Krieg und die Berichtserstattung auch von Seiten der bosniaken und der Kosovoalbaner manipuliert. Dessen bin ich mir bewusst. Und die Frage wieviele Menschen in Bosnien wirklich starben, kann man als solche Manipulation sehen. Ich wuensche mir sehr, dass in mittelfristiger Zukunft die Voelker des Balkans friedlich mit dem Rest Europas an einem Tisch in Bruessel sitzen.

Liebe Frau Djukic, sehen Sie, jetzt koennen wir auch vernuenftig diskutieren. Zum einen teile ich ihre Bedenken ueber die Stabilitaet in der Region. Wie bereits erwaehnt sehe ich es als eine Aufgabe der internationalen Gemeinschaft klar zu machen, dass Kosovo eben besagter Praezendensfall ist und dass keinerlei territoriale Verschiebungen in anderen Laendern des Balkans oder auf der Welt als Folge der Kosovofrage akzeptiert werden. Ich glaube im uebrigen nicht, dass die RS wirklich eine Unabhaengigkeit von Bosnien anstrebt, denn gerade zur Zeit buhmt deren Wirtschaft und die Politiker um Dodik wissen, dass sie als Teil Serbiens nie die Autonomie haetten, die sich jetzt in bosnien haben. In Mazedonien verschaerft sich die Situation durch die Massnahmen der konservativen Regierung, die mehr und mehr die albaner aus entscheidungsprozessen ausschliesst. Dennoch sind die meisten Albaner nicht an einer Unabhaengigkeit oder an einem Anschluss an Albanien interessiert, sondern fordern Gleichheit als konstituierendes Volk Mazedoniens, was man 25% der Bevoelkerung wohl schwer verwehren kann. Auch die Entwicklungen im Baskenland, Korsika und in Quebec sowie in Zypern zeigen nicht auf, dass es zu dramatischen Sezzesionsbewegungen kommen wird in Folge der Kosovoentscheidung!

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8. Dezember 2007
19:22
WESTLICHER BALKAN: Auf dem Weg in die Europäische Union? (4/7, KOSOVO)

1. Für Bosnien habe ich einen speziellen Bericht... der nur verdeutlichen soll, wie dort auch „Argumente“ geliefert worden, wenn es denn mal keine gab: http://www.uni-kassel.de/fb5/friede...

2. Herr Keil, Serbien ist von der Schuld an dem „Völkermord“ in Bosnien freigesprochen worden. Zitat: „...Der Massenmord von Srebrenica könne Organen der Republik Serbien nicht direkt zugerechnet werden. Serbien habe jedoch gegen seine Verpflichtung zur Verhütung von Völkermord verstoßen, weil es nicht alles erforderliche getan habe, um den Völkermord von Srebrenica zu verhindern. ...“ http://völkerstrafrecht.de/aktuelles/igh26022007

3. Zitate: „...1. Ich habe bewiesen, dass Kosovo kein Präzedensfall ist 2. Das Argument“Es ist serbisches Land„ist kein Argument sondern eine dumpfe Behauptung. Vergleichbar mit“Die Tür ist offen„3. Vor einer albanisch- amerikanischen Verschwörung zu reden mag für die eigene Urteilsfindung nützlich sein, für mich ist es nichts anderes als die Augen vor der Realität zu verschliessen!“ „Wie bereits erwaehnt sehe ich es als eine Aufgabe der internationalen Gemeinschaft klar zu machen, dass Kosovo eben besagter Praezendensfall ist und dass keinerlei territoriale Verschiebungen in anderen Laendern des Balkans oder auf der Welt als Folge der Kosovofrage akzeptiert werden.“ -> Mit anderen Worten: Die EU soll sich winden wie ein Aal, damit es so passt.
- > Bewiesen haben Sie gar nichts!
Hier ein paar Zitate aus: http://www.uni-kassel.de/fb5/friede... „Eine Unabhängigkeit Kosovos bedeutet die Teilung der Republik Serbien, da Kosovo einen historischen, verfassungs- und völkerrechtlichen Bestandteil Serbiens darstellt. Eine Teilung Serbiens wäre vergleichbar mit einer Teilung der Republik Bosnien-Herzegowina oder Kroatiens. Eine solche weitere Atomisierung des postjugoslawischen Raumes, die in den 1990er Jahren drohte, verhinderte der Westen unter Anwendung von Waffengewalt. Die westlichen Staaten verständigten sich damals im Rahmen der sogenannten Badinter-Empfehlungen darauf, ausschließlich die jugoslawischen Republiken als neue souveräne Staaten anzuerkennen, nicht jedoch untergeordnete Provinzen oder Regionen. (Die Schiedskommission der Jugoslawien-Friedenskonferenz stand unter der Leitung des französischen Rechtswissenschaftlers und Politikers Robert Badinter.) Mit der Anerkennung der Unabhängigkeit Kosovos würde genau dieses vom Westen selbst entwickelte und praktizierte Prinzip, das ursprünglich für alle Republiken im postjugoslawischen Raum gelten sollte, gebrochen. Serbien würde dadurch eine fundamentale Ungleichbehandlung erfahren, die man auch machtpolitische Willkür nennen könnte.“ weiter wird geschrieben: Die UN-Resolution 1244 stellt unzweideutig fest, daß Kosovo ein Bestandteil der Bundesrepublik Jugoslawien sei. Es heißt dort: »(...) Kosovo kann eine substantielle Autonomie innerhalb der Bundesrepublik Jugoslawien genießen (...).« Die Resolution spiegelt das Ergebnis des Krieges von 1999 wider, den Jugoslawien zwar verlor, aus dem die NATO jedoch auch nicht als eindeutiger Sieger hervorging. Die Resolution 1244 bestätigt die Resolution 1199 des UN-Sicherheitsrates aus dem Jahre 1998, die verabschiedet wurde, als Belgrad noch die Hoheitsgewalt über Kosovo ausübte. Damals war das »Bekenntnis aller Mitgliedsstaaten zur Souveränität und territorialen Unversehrtheit der Bundesrepublik Jugoslawien« bekräftigt worden. Nichts anderes besagt die Resolution 1345 aus dem Jahre 2001, als die Provinz bereits nahezu zwei Jahre von der UNMIK verwaltet wurde und Belgrad keinerlei Hoheitsgewalt mehr über sie ausübte. Auch in diesem Beschluß betonte der Sicherheitsrat seine »Verpflichtung zur Souveränität und territorialen Unversehrtheit der Bundesrepublik (...), wie in der Helsinki-Schlußakte ausgeführt«.

von Dr. Alexander S. Neu ist als Referent für Sicherheitspolitik in der Bundestagsfraktion Die Linke tätig

Zu 2. Frage mal andersherum, wenn es kein serbisches Land ist (was war dann nochmal 1389????), wo steht denn irgendwo, dass es eher ein albanisches als ein serbisches Land ist???? Wieso sind die meisten alten Kulturgüter eher serbisch?

Zu 3. Wieso hat die USA VOR den Verhandlungen die Unabhängigkeit zugesichert? Welche Motivation sollten die Albaner denn für echte Verhandlungen haben.... siehe hierzu auch die jüngsten Aussagen von Herrn Lawrow (Rus. Aussenminister): „Das Haupthindernis (für die Lösung des Kosovo-Konfliktes) ist gegenwärtig der Unwille Pristinas, entgegenzukommen“, betonte er. Er rief erneut alle auf, die auf der Unabhängigkeit des Kosovo bestehen, die „Verhandlungen nicht zu blockieren, sondern den Seiten die Möglichkeit zu geben, allgemein annehmbare Positionen zu finden“. http://de.rian.ru/world/20071207/91... MOSKAU, 08. Dezember (RIA Novosti). Die Haltung der USA zum Problem der Unabhangigkeit der Provinz Kosovo ist das Haupthindernis bei der Suche nach einer Losung des Problems des Kosovo-Status auf dem Verhandlungswege. Das stellte Russlands Aussenminister Sergej Lawrow nach seiner Ruckkehr von der Tagung des Russland-Nato-Rates in Brussel vor russischen Journalisten fest. „Diese Einstellung einiger westlichen Metropole und in erster Linie Washingtons auf eine Unabhangigkeit vom Kosovo ist heute naturlich das Haupthindernis fur eine weitere Suche nach einer Losung auf dem Wege der Verhandlungen“, betonte der Minister. http://de.rian.ru/world/20071208/91...

Zitat:„...Nun kann man natürlich alle diese Quellen als Lügen darstellen, aber dann hört unsere Diskussion hier auf. Nur eine gemeinsame Grundlage, nämlich die Annahme einer gewissen“Wahrheit„wird uns helfen, weiter zu diskutieren...“

Andersherum, warum sollten meine Quellen, denn eher lügen als Ihre???

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8. Dezember 2007
19:43
WESTLICHER BALKAN: Auf dem Weg in die Europäische Union? (4/7, KOSOVO)

meine persönliche Meinung...es sollte bei Serbien bleiben

1. weil historisch betrachtet und aktuell, nach serbischer Verfassung und UN-Charta (auch nach Resulotion 1244, da können Sie biegen und einzelne Passagen interpretieren wie sie wollen, es steht dort schwarz auf weiß) serbisch ist.

2. weil es sich nach dem jüngsten Hongkong-Modell weiterhin selbst verwaltet und Zugang zu allen finanz. Institutionen hätte, die Unabhängigkeit würde hier KEINE weiteren Vorteile bieten....in wirtschaftlicher Hinsicht.

3. weil die EU/USA/Albanien kein Entschädigung bieten.....NICHTS. Keine Kohle, keine Vorteile... einfach nur haben wollen.

es sollte gehen,

1. damit die Staatengemeinschaft Ihren Flächenbrand bekommt, damit sie für die falsche Balkanpolitik der letzten 15 Jahre bezahlt.

2. damit die Albaner in Ihrem Nato-Käfig kontrolliert werden und zusehen wie die Staatengemeinschaft sich die Kriegsrendite holt.

3. damit Serbien auf die EU scheißt, wir werden nie alle eure Forderungen erfüllen können, jedes Mal wenn jemand überstellt ist oder etwas gemacht worden ist, tauchen neue Forderungen auf....genau wie bei der Türkei. Hätte man ganz Deutschland nach dem 2. WK genauso gegeißelt, wie es jetzt mit Serbien gemacht wird, dann wäre die BRD heute ein Bauernstaat - heute noch rennen Naziverbrecher frei herum.

4. Damit Serbien, die restl. albanischen (ex-)Bürger Serbiens ausweisen kann, die weiterhin kontraproduktiv sind und weitere Sezessionsbestrebungen (Presevo) forcieren.

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9. Dezember 2007
16:38
WESTLICHER BALKAN: Auf dem Weg in die Europäische Union? (4/7, KOSOVO)

Hier noch was für „Friedenstheorie“ von Herrn Keil und die Auswirkungen auf die Nachbar-Staaten. Das Gewaltbereite Volk der Albaner ist schon gerüstet... Verständlich... was einmal funktioniert hat, kann ja auch zweimal funktionieren...

http://www.tagesschau.de/ausland/ma...

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Dr.Petrovic
10. Dezember 2007
19:47
WESTLICHER BALKAN: Auf dem Weg in die Europäische Union? (4/7, KOSOVO)

Lieber Herr Keil,Ihr Argument,dass die Serben sich den Wahlen im Kosovo verweigern weil sie einfach nicht wollen ist vollkommen aus der Luft gegriffen.Stellen sie sich vor sie würde den Bundeskanzler in Deutschland wählen und hätten zur Auswahl:1.einen Türken.2.einen weiternen Türken3.noch einen Türken...was bitte würden sie tun ich wette sie würden auch nicht zur wahl gehen.Ich verstehe die serbischen menschen vollkommen,denn überlegen sie sich einmal diese menschen werden aufs übelste diskriminiert in ihrem eigenen land wahrscheinlich riskieren sie mit einem wahlgang sogar ihr leben und zudem dass ihnen so kandidaten wie cermis kuturukmuhamed zur wahl stehen die ihre interessen sowieso keineswegs auch nur anhören wollen,ich bitte ich sie als ehrenwerten journalisten,für den sie mir noch zu wertend schreiben mir einen beweis ihrer neutralität zu erbringen und würde gerne wissen ob sie sich auch mal diese seite der realität betrachtet haben.Denn als journalist ist das ihre Pflicht und ihre Aufgabe.Ich hoffe nicht,dass sie meinen beitrag löschen,denn das würde einmal mehr zeigen dass sie nicht ernstzunehmen sind.

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Sören Keil
10. Dezember 2007
23:27
WESTLICHER BALKAN: Auf dem Weg in die Europäische Union? (4/7, KOSOVO)

Hier einige Anmerkungen zu den Kommentaren der letzten Tage:

1. Habe ich dank des genialen Rechenzentrums der Universität Kent die IP Adresse des Nutzers, der mich fortwährend beleidigt und unter meinem Namen Einträge verfasst. Ich behalte mir vor weitere Schritte gegen diese Person einzuleiten.

2. Wird konsequent alles gelöscht, was beleidigt oder rassistisch ist. Wer das nicht kapiert, goodbye!

3. Kann ich das Forum dank genialer digitaler Technik jederzeit schliessen lassen. Das wäre sehr schade, aber ich werde keinerlei Rassismus auf diesen Seiten dulden!

Sehr geehrter Dr Petrovic, Ihr Argument is dahingegen nicht valid, als das die Verfassung des Kosovo reservierte Plätze für Minderheiten vorsieht. Und es gibt tatsächlich serbische Organisationen, die sich an den Wahlen beteiligen und auf einen konstruktiven Wege ihre Ansichten klarmachen wollen. Diese werden jedoch massiv von Belgrad behindert und als „Verräter“ dargestellt.

Weiterhin habe ich nie bestritten, dass das Kosovo völkerrechtlich momentan Teil Serbiens ist. Ich bin mir der Bedeutung der Sicherheitsratsresolution 1244 durchaus bewusst. Allerdings hat sich in der Post- 1945 Zeit das Prinzip der nationalen Selbstbestimmung als zentrales Element des Völkerrechts entwickelt. Für mich überwiegen daher die Argumente, die für eine nationale Selbstbestimmung der Kosovoaren sprechen, und diese in einem unabhängigen Staat.

Ich teile die Ängste einiger Kommentatoren über die Zukunft Serbiens auch. Dennoch glaube ich nicht, dass sich Serbien von der EU abwenden wird, ganz einfach weil es keine Alternative gibt. Es mag für Serbien die Alternative „Neutralität“ zur NATO geben, aber mittelfristig wird nur die Integration Serbiens in die Union die serbische Wirtschaft weiter stabilisieren. Russland kann zwar Sicherheitsratsresolutionen für Serbien blocken, aber es kann Serbien keine Alternative zur Europäischen Union anbieten. Man mag kritisch über die Konditionalität der EU im Balkanraum denken, dennoch bin ich im serbischen Fall ganz klar auf Seiten der EU. Integration Serbiens in die EU nur gegen volle Kooperation mit Den Haag. Das gleiche gilt für das Kosovo, Bosnien und Kroatien! Es kann nicht angehen, dass ein Massenmörder wie Mladic frei in Serbien herumläuft und auf der anderen Seite die Serben der EU beitreten wollen, die sich ja gerade auf dem Prinzip der Versöhnung aufgebaut hat!!!

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11. Dezember 2007
13:46
WESTLICHER BALKAN: Auf dem Weg in die Europäische Union? (4/7, KOSOVO)

„Weiterhin habe ich nie bestritten, dass das Kosovo völkerrechtlich momentan Teil Serbiens ist. Ich bin mir der Bedeutung der Sicherheitsratsresolution 1244 durchaus bewusst. Allerdings hat sich in der Post- 1945 Zeit das Prinzip der nationalen Selbstbestimmung als zentrales Element des Völkerrechts entwickelt. Für mich überwiegen daher die Argumente, die für eine nationale Selbstbestimmung der Kosovoaren sprechen, und diese in einem unabhängigen Staat.“

ahhhh endlich eine Stellungnahme. Wenn Sie richtig gelesen haben, dann gibt es mehr als eine Resolution. Das Völkerrecht ist klar auf der Seite Serbiens. Was heisst das Wort „momentan“ in Ihrer Aussage? Das Völkerrecht lässt sich nicht verändern und die Resolution auch nicht wie es scheint....

Jetzt lesen Sie sich die Zeilen oben nochmal genau durch.... Sie argumentieren mit dem sehr fragwürdigen „Prinzip der nationalen Selbstbestimmung“, wo unterscheiden Sie denn bei diesem Prinzip den „Sonderfall“ Kosovo? Und wo steht die nicht Übertragbarkeit des Sonderfalls? Wieso gilt das nicht für die Serben von Mitrovica? Wieso nicht für Bosnien? Wo sehen Sie den Sonderfall? Inzwischen sind mehr Serben umgekommen und geflohen als Albaner.... das sollte auch Ihnen nicht entgangen sein...

Leider sind Sie nicht auf alle Gegenargumente der letzten Tage eingegangen, hier noch eine aktuelle Stellungnahme Russlands....

http://de.rian.ru/world/20071211/91...

Sehen Sie Herr Keil, wenn die Politik immer so konsequent sein würde wie in Bezug auf Serbien, dann würde ich sicherlich nichts gegen „EU nur gegen volle kooperation mit...“ sagen, aber die Unverhältnismäßigkeit mit der gerichtet wird, wäre sogar vom Mars zu erkennen. Wenn doch jeder weiß, inbesondere Frau Ponte (neuerdings ja nicht mehr) und Co., dann bitte schön gehen Sie und holen Sie sich sich die Mistkerle, ja richtig Mistkerle, die Schuld zweifele ich hier nicht an, aber ein ganzes Land in die Arme der Radikalen zu treiben, kann nicht die Lösung sein, zumal es 1945 auch mit der BRD anders gehandhabt wurde....dessen Schuld WESENTLICH schwerwiegender war. Sie können doch als Journalist nicht die Scheuklappen anlassen und all das was Ihrer Meinung nach nicht richtig ist ausblenden. Gerade derjenige der den Finger so hoch zeigt wir Sie, sollten doch Literatur mit Gegendarstellungen lesen, nur so können Sie abwägen. Wenn ich Ihnen nun Literatur von Handke vorschlage, dann können Sie diesen nicht verteufeln nur weil Ihnen die Ansicht seiner Dinge nicht gefällt...zumal seine Bücher mit vielen Quellen aufweisen. Bei Amazon finden jede menge Literatur.

Ihre Überzeugtheit der EU in aller Ehre, ich persönlich bin von der Grundidee auch überzeugt, aber die EU ist nicht das Allheilmittel und schon gar nicht der einzige Weg für ein Land. Und wieso zum Geier heisst EU gleich immer auch NATO? Für mich hat dieses Bündnis keinen Sinn mehr, ausser das man sich Ressourcen in Ländern sichert, die einem nicht gehören...


11. Dezember 2007
14:05
WESTLICHER BALKAN: Auf dem Weg in die Europäische Union? (4/7, KOSOVO)

...was vergessen...

„Sehr geehrter Dr Petrovic, Ihr Argument is dahingegen nicht valid, als das die Verfassung des Kosovo reservierte Plätze für Minderheiten vorsieht. Und es gibt tatsächlich serbische Organisationen, die sich an den Wahlen beteiligen und auf einen konstruktiven Wege ihre Ansichten klarmachen wollen. Diese werden jedoch massiv von Belgrad behindert und als „Verräter“ dargestellt.“

Na ja gut, das wenige aus der Masse hervorstechen ist denke ich normal, was zählt ist die wesentlich Mehrheit, zumal die Einflussnahme Belgrads zwar sicherlich da ist, aber bestimmt nicht in dem Maße ausgeübt wird, so wie Sie es schildern. Die Mittel in einem von der NATO kontrollierten Land sind in der Hinsicht auch begrenzt. Ich sehe das Problem eher auf rechtlicher Basis.... sobald seitens der Serben irgendwas (im Kosovo) anerkannt würde, würden Sie (die EU) es doch direkt dafür verwenden um das Kosovo zu trennen. Das würden Sie sofort als eine art Anerkennung auslegen... 1000% - das ist der einzige wahre Grund, das ist auch der Grund wesshalb Belgrad den Leuten zu diesem Schritt geraten hat.... die wären ja bescheuert wenn sie dadurch NUR Vorteile hätten, wie Sie es darstellen.

Lum Lumi
11. Dezember 2007
14:58
WESTLICHER BALKAN: Auf dem Weg in die Europäische Union? (4/7, KOSOVO)

Haben Sie sich eigentlich jemals ernsthaft überlegt, warum fast die gesamte freie Welt in der Kosovo/a-Frage eher auf der Seite der albanischen Kosovaren steht, als auf die der serbischen? Aus nächster Liebe etwa? Nein, lieber Anonymschreiber, nicht deshalb, sondern wohl eher deshalb, weil die Realität auf ihrer Seite steht. Serbien geht es bei diser Frage um die „Bewahrung des Gesichts“, während sie für Albaner eine existenzielle Frage darstellt. Ich habe bisher keine einzige Antwort auf die Frage gehört, wie sich die Unabhängigkeitsgegner den Rückker des Kosovo/a unter serbischer Hoheit vorstellen. Jeder halbwegs nüchternde Kenner des Kosovo/a hat diesbezüglich nur eine Antwort: es kann nicht funktionieren. Es geht einfach nicht. Punkt! Auf demokratischem Weg nicht, weil über 90% der dortigen Bevölkerung dies kategorisch ablehnt, mit Gewalt auch nicht, weil die mächtigste Militärorganisation dieser Welt dort ihre Truppen stationiert- und die frei Welt aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt hat.


12. Dezember 2007
11:04
WESTLICHER BALKAN: Auf dem Weg in die Europäische Union? (4/7, KOSOVO)

Lieber Herr Lumi,

die „freie“ Welt besteht aus mehr Ländern als nur aus den EU-Staaten und den USA, zumal die EU und USA sehr gut daran sind, ihre Meinung anderen aufzuzwingen. Die EU ist übrigens IMMER NOCH nicht EINER Meinung....das sagt schon sehr viel aus. Oh doch, ich habe bereits geschrieben wie ein weiterleben möglich ist....die sogar ohne wirtschaftliche Nachteile und bis auf Verteigungs- und Außenpolitik Ihnen alles erlaubt...

Man lernt hier nicht aus Fehlern, sondern versucht die Fehler als richtig darzustellen... ich finde das einen großen Unterschied....

Wenn die „freie Welt“ das Kosovo unbedingt haben.... meinetwegen, dann macht aber bitte ein Angebot.... das fehlt meines Erachtens komplett. Die EU und die USA sind doch prima darin sich ggf. die Stimmen zu kaufen... also bitte... aber nein, ihr wollt es kostenlos.... sooo nicht !

Mein Vorschag 100 EUR pro Quadratmeter.... ist doch fair...

Lum Lumi
12. Dezember 2007
12:45
WESTLICHER BALKAN: Auf dem Weg in die Europäische Union? (4/7, KOSOVO)

Den Preis hat Kosovo/a schon längst bezahlt. Ich nenne Ihnen nur einen klitze kleinen Beispiel aus eigener Erfahrung. Mein Vater hat 45 Jahre lang dem jugoslawischen Staat als Beamte treu gedient und hat während seiner gesamten beruflichen Laufbahn Rentenbeiträge bezahlt. Da Serbien beim Rückzug aus dem Kosovo auch die Rentenfonds mitnehmen lassen hat, bekommt er heute gerade mal 40,00 Euro Rente aus dem Haushalt des Kosovo/a. Zuviel zum Leben, zuwenig zum sterben. Außerdem ist Ihnen folgender Spruch sicherlich bekannt: „Trepča radi, Beograd se gradi.“ Nein, mein Lieber. Für ein Zusammenleben ist keine Basis mehr vorhanden. Für unschuldige Menschen wie mein Vater, die von serbischen Soldaten zu hunderttausende, wie Tiere in LKW geladen und nach Mazedonien oder Albanien vertrieben wurden, ist Ihre Theorie zynisch. Sicherlich wäre sie in den 80er Jahren eine mögliche Option gewesen. Aber Ihre Führer hatten ja damals bekanntlicherweise andere „Lösungen“ für Menschen aus dem Kosovo/a parat. „Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.“


12. Dezember 2007
15:56
WESTLICHER BALKAN: Auf dem Weg in die Europäische Union? (4/7, KOSOVO)

wissen Sie genau aus diesem Neider-Verhalten ist Jugoslawien auseinander gebrochen... so wie Sie argumentiert wirklich JEDE Ethnie aus dem ehem. Jug. ... sogar die Serben... die Anderen haben das, die Anderen haben jenes.... nur selber hat man nie genug....

ich könnte eine Millionen Links und Gründe aufführen, sie würden doch nicht von Ihrer Meinung abrücken... und genau deshalb scheiterten unter anderem auch die Gespräche, weil sich ihrer Landleute genauso wenig einsichtig zeigen...

Wie gesagt... versuchen Sie es einfach mit einem Kaufpreis.... wer was haben will, dass nicht zum Verkauf steht muss ein Angebot machen... so ist das in der Marktwirtschaft... ;-)

Dr.Petrovic
11. Dezember 2007
14:35
WESTLICHER BALKAN: Auf dem Weg in die Europäische Union? (4/7, KOSOVO)

Sehr geehrter Herr Keil,ich muss meinem Vorredner Recht geben.In dieser Sache ist ihr Argumentationsverlauf sehr eindeutig und stets geprägt von der Sicht eines Europäers.Sie müssen bedenken,so schwer es für sie sein mag,denn für sie ist Mladic ein Massenmörder,aber er hat auch viele Famililien vor dem sicheren Tod bewahrt und somit sind ihm sehr viele serben dankbar.Was nicht heisst,dass ich Mord in irgendeinerweise rechtfertige,ich möchte nur darstellen,dass das serbische Volk keinen „Massenmörder versteckt“ sondern er in ihren Augen was anderes darstellt und das auch in vielen Einzelfällen zurecht.Meine persönliche Meinung ist,dass auch die Amerikaner sich in Den Haag verantworten sollten.Zudem bringt Serbien ein EU Beitritt nur bedingt etwas,er ermöglicht den Jungen Leuten sehr viel und das sagt mir zu,aber es gibt auch viele Nachteile zbs die ganzen neuen Beschränkungen bis sich das durchsetzen würde....

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Aleksandar
11. Dezember 2007
19:13
WESTLICHER BALKAN: Auf dem Weg in die Europäische Union? (4/7, KOSOVO)

Sehr geehrter Herr Keil,

lassen Sie mich bitte, auf den Versuch des Vergleichs mit „Berlin“, von meiner Landsfrau Natasa Djukic, näher eingehen. Sie haben dazu geantwortet und angemerkt, „dass Immigranten in Deutschland eingewandert sind“, dass „In Berlin leben laut meinen Erkenntnissen bei weitem mehr Deutsche als tuerkische Einwanderer“, soweit, so gut.

Vorab möchte ich hervorheben, dass dieses Beispiel natürlich NICHT auf das Kosovo übertragbar ist, dennoch mein Versuch der Erklärung:

setzten wir Berlin = Serbien setzen wir Berlin - Neukölln = Kosovo

Sie kennen die Bevölkerungsstruktur Berlin – Neuköllns zufällig? Hier einsehbar:

http://www.berlin.de/ba-neukoelln/d...

Kennen Sie die Entwicklung der Bevölkerungsstruktur Berlin – Neuköllns der letzten 20 – 30 Jahre? Wie würden Sie die zukünftige Entwicklung der Bevölkerungsstruktur Berlin – Neuköllns einschätzen?

Das gleiche lässt sich mit der Stadt Duisburg und bestimmten Stadtteilen von Duisburg in Bezug setzten, oder der Stadt Köln und bestimmten Stadtteilen von Köln in Bezug setzen, es lässt sich mit vielen Städten und Themen in Bezug setzen, wie z. B. mit den Ausschreitungen in Paris / bzw. Pariser Vororte in Frankreich!

Zu Ihrer Antwort „„dass Immigranten in Deutschland eingewandert sind“ möchte ich folgendes anmerken: Immigranten sind vor 20 – 30 Jahren in Deutschland, u. a. in Berlin eingewandert. Nennen Sie deren Kinder und mittlerweile deren Enkel, die sich im wahlberechtigtem Alter befinden, auch Immigranten? Nennen Sie mich auch einen Immigranten? (Ich bin 1979 in Deutschland geboren und besitze seit meiner Geburt die jugoslawische Staatsbürgerschaft, ich bin hier in eine deutsche zur Schule gegangen, habe mein Abitur, meine Ausbildung und mein Studium hier in Deutschland absolviert, meine Eltern sind im Kosovo geboren und aufgewachsen, meine Eltern sind vor 30 Jahren als Immigranten nach Deutschland gekommen, meine restliche Familie lebt im Kosovo).

Machen Sie nicht den Fehler, den Deutschland mit den „Immigranten“ 30 Jahre lang gemacht hat und seit kurzem erst aufgewacht ist! Wie sonst erklären Sie sich die aktuelle, tägliche Diskussion um Immigranten und Integration in den Medien? Hier schweife ich nun zu weit vom eigentlichen Thema ab, ein aktuelles Thema in Deutschland, dass ich sehr interessiert verfolge, da es mich betrifft. Aber lassen Sie mich dazu noch kurz einen sinnbildlichen Kreis schließen: Gestern wurde in vielen Medien folgendes Thema behandelt: „Private Sicherheitsleute beginnen Einsatz an Berliner Schulen“

http://www.faz.net/s/Rub02DBAA63F9E...;E193FC3192AC4426C8E95052C9C15BEFA ATpl Ecommon Scontent.html

Erkennen Sie den Kreis der sich schließt?

Ich werde versuchen Sie in einigen Jahren wieder zu diesem Thema zu kontaktieren, nämlich dann, wenn in Berlin Neukölln die Bevölkerungsstruktur umgeschlagen ist und dort nachweislich mehr Ausländer als Deutsche leben. Seien Sie unbesorgt, es wird schneller kommen als Sie denken.

Zurück zum Kosovo.

Ihren abschließendes „Fazit“ zu diesem Thema empfinde ich als höchst fahrlässig und außerdem für mich persönlich als einen Schlag ins Gesicht! Auch wenn Sie dieses sicherlich nicht Ihre Absicht ist / war.

Sehr geehrter Herr Keil, an dieser Stelle möchte ich nochmals hervorheben, dass dieses „Berlin“ Beispiel natürlich nicht Übertragbar auf das Kosovo ist, ich möchte Ihnen nur versuchen, die Gedankengänge VIELER Menschen näher zu bringen / zu erklären! Dieser Gedankengang ist mir nicht zugetragen worden, er ist in meinem Kopf entstanden! Und dieser Gedankengang kommt nicht von „ungefähr“ und er ist auch nicht von „sehr weit hergeholt“.

Weiterhin möchte ich betonen, dass ich in der Schulklasse, die ich während des Abiturs besucht habe, unter anderem 2 gebürtigen Kosovo Albaner als Klassenkameraden hatte und ich mit denen kein Problem hatte, obwohl wir unterschiedliche politische und geschichtliche Ansichten hatten bzw. haben. Ich möchte damit zu Ausdruck bringen, dass ich Kosovo Albaner nicht haße, was den Serben oft unterstellt wird.Weiterhin möchte ich sagen, dass einer meiner besten Freunde ein Türke ist, und ich auch nichts gegen Türkische Landsleute habe (falls es jemand so aufgenommen haben sollte, in Bezug auf Berlin – Neu Kölln etc...). Ich habe nichts gegen Kosovo Albaner! Ich habe etwas dagegen, dass ich als Serbe / Europäer einen Teil von mir und meiner Identität verliere würde!

Auf meine Fragen erwarte ich keine Antwort von Ihnen, vielmehr hoffe ich, dass ich Sie zum Nachdenken angeregt habe!

Ich distanziere mich ausdrücklich vor / von Beleidigungen und Rassismus und erkenne in meinem Beitrag keine Beleidigungen oder rassistische Äußerungen.

Ich könnte zu vielen Punkten, die ich aufgeführt habe, noch sehr viel schreiben aber das würde zu sehr ausschweifen.

Mit freundlichen Grüßen

Aleksandar

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Sören Keil
12. Dezember 2007
00:22
WESTLICHER BALKAN: Auf dem Weg in die Europäische Union? (4/7, KOSOVO)

Liebe Kommentatoren,

vielen Dank für Ihre Kommentare. Ich bin sehr glücklich, dass wir hier eine sehr sachliche Diskussion haben können. Viele Ihrer Beiträge regen tatsächlich auch mich an darüber nachzudenken.

Lieber Aleksanda, vielen Dank für Ihren Eintrag. Ich kann Ihre Sichtweise nachvollziehen und verstehe völlig, dass Sie einen Teil Ihrer Indentität verlieren. Auf der anderen Seite frage ich mich, wie es um die Identität der Kosovo Albaner steht, die ohne Kompromisbereitschaft unabhängig werden wollen. Für diese ist es unmöglich in einem Staat zu leben, dessen Regierung vor einigen Jahren gegen sie militärisch vorging. Auch größtmögliche Autonomie würde hier nicht ausreichen, hatten die Albaner diese doch ab 1974 und sie wurde von Milosevic über Nacht aufgehoben. Ich glaube immernoch, dass es einen Unterschied zwischen Immigranten und deren Nachfolgergenerationen gibt und Völker, die seit Jahrhunderten in ihrer Region leben. Ich empfehle Ihnen hier das Buch „Multicultural Citizenship“ von Will Kymlicka, der sich unter anderem mit diesem Problem auseinandersetzt.

Lieber Dr Petrovic, ich kann nich leugnen aus der Sicht eines Europäers zu schreiben. Natürlich spielen meine eigenen Erfahrungen und Ansichten bei meinen Bewertungen eine wesentliche Rolle. Ich stimme auch Ihren Angaben über Mladic zu, gleiches gilt auch für die Kriegsverbrecher in Kroatien und im Kosovo, sie werden als Helden gesehen. Ich hoffe dass es bald auf dem Balkan zu einem wahren Prozess der Vergebung und Aufarbeitung der Vergangenheit kommt, und dies wird nur geschehen, wenn die Völker einsehen, dass Helden, die im Namen der Nation gehandelt haben, zum Teil brutale Verbrechen an Unschuldigen verübt haben.

Weiterhin sei erwähnt für den anonymen Schreiber, dass Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg erhebliche Gebietsverluste hinnehmen musste. Und die Geschehnisse zu vergleichen halte ich nicht für sonderlich hilfreich. Ich teile alle Bedenken, die gegen eine Unabhängigkeit des Kosovo sprechen, und ich würde diese nie als geniale Lösung präsentieren. Dennoch glaube ich, dass keine Alternative Frieden und Stabilität auf den Balkan bringen wird.

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12. Dezember 2007
11:22
WESTLICHER BALKAN: Auf dem Weg in die Europäische Union? (4/7, KOSOVO)

einigen wir uns doch auf anonymen Schreiber...

Das das Deutschland-Beispiel nicht 1:1 passt ist mir schon klar, wenn man aber die Schwere der Schuld versucht (sofern überhaupt möglich) abzuwägen, dann kann man schon von einer übertriebenen Geißelung der serb. Volkes schlussfolgern... Die Gebietsverluste könnte man übrigens damit begründen, dass Nazi-Deutschland zuvor fremde Gebiete okkupiert hatte, was Serbien definitiv nicht gemacht hat...

Die Kompromissbereitschaft seitens der Albaner ist nicht da, das Sie (die EU) denen die Unabhängigkeit seit Jahren versprechen und nun versuchen sie die Unabhängigkeit mit ihrer falschen Politik zu begründen?? Also wenn das nicht dreist ist.... Sie rücken in das Land ein, lassen Morde und Vertreibung zu ... Einschub: und speziell die Deutschen Soldaten rannten 2004 wie die Karnickel vor dem albanischen Mob davon.... Sie haben also einen fast ethnisch reinen albanischen Staat geschaffen und falsche Versprechen gegeben und versuchen nun die Unabhängigkeit damit zu begründen?

Übrigens ist hier wie ich finde ein relativ neutrales Statement zum Völkerrecht in Bezug auf das Kosovo, das sogar Ihnen zu denken geben sollte Herr Keil und Ihre Argumentation der Selbstbestimmung ziemlich alt aussehen lässt....

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/...


12. Dezember 2007
11:39
WESTLICHER BALKAN: Auf dem Weg in die Europäische Union? (4/7, KOSOVO)

eins noch...

Ich hoffe dass es bald auf dem Balkan zu einem wahren Prozess der Vergebung und Aufarbeitung der Vergangenheit kommt, und dies wird nur geschehen, wenn die Völker einsehen, dass Helden, die im Namen der Nation gehandelt haben, zum Teil brutale Verbrechen an Unschuldigen verübt haben.

Dem stimme ich ohne Einschränkung zu....

Aber finden Sie nicht, das die EU daran fair mitarbeiten und alle Völker dabei gleich behandeln sollte? Oder wie erklären Sie sich, das man einen verurteilten Verbrecher im Amt des Ministerpräsidenten lässt??

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/2...

http://www.heise.de/tp/r4/html/resu...

Lum Lumi
12. Dezember 2007
13:19
WESTLICHER BALKAN: Auf dem Weg in die Europäische Union? (4/7, KOSOVO)

Demnach musste man mindestens die hälfte der Kosovaren einsperren. Der künftige Ministerpräsident des Kosovo, Hashim Thaqi, ist sicherlich eine umstrittene Person, auch unter den Kosovaren selbst. Seine Wahl ist die Konsequenz der Unabhängigkeitverzörgerung. Dennoch wurde er nie seitens eines demokratischen Gerichts wegen Kriegsverbrechen verurteilt. Ob man serbische Gerichte, die Herrn Thaqi verurteilt haben, als solche betrachten kann, wage ich zu bezweifeln. Dafür gibt’s ein anderes, ordentliches Gericht in Den Haag. Vor diesem Gericht wurde nie ein Verfahren gegen Herrn Thaqi eröffnet. Die Unabhängigkeitsgegner in diesem Forum verwenden also, wie ich finde, äußert selektive und umstrittene Quellen zur Argumentation ihrer ebenfalls umstrittenen Thesen.


12. Dezember 2007
15:50
WESTLICHER BALKAN: Auf dem Weg in die Europäische Union? (4/7, KOSOVO)

umstrittene Quellen... ich bitte Sie, also wirklich....

ich rate jedem die Seiten aufzurufen...und selbst zu urteilen.

und wenn man die Seiten liest, dann weiß man auch warum dort nie ein Verfahren gegen thaci und Co. läuft....

Sie können ja gerne weiter mit Scheuklappen durch die Welt gehen....

Natasa Djukic
15. Dezember 2007
00:22
WESTLICHER BALKAN: Auf dem Weg in die Europäische Union? (4/7, KOSOVO)

Sehr geehrter Herr Lumi, natürlich kann man wie sie argumentieren, dass eine serbische Verurteilung Thacis nicht unbedingt als neutral oder unbeeinflusst von serbischer Ideologie gefasst bezeichnet werden kann...aber muss man verurteilt werden, um ein Verbrecher zusein?Ich denke nicht...

Ein Ausschnitt aus einer Zeitung:

„Seit seiner UCK-Zeit werden ihm Kontakte zur Organisierten Kriminalität bei Drogen- und Waffengeschäften zugeschrieben. Die „New York Times“ beschuldigte ihn, politische Opponenten beseitigt zu haben.“

Und dieser Artikel hat nichts mit Serben zu tun...Somit sehen nicht nur Serben ihn als fragwürdig...

aber iene Frage: Wenn er sogar bei den Kosovaren soooooooooooooo umstritten ist, warum haben sie ihn dann gewählt?Weil sie gerne Verbrecher als Staatsoberhaupt haben?Oder ist ihre Aussage eine Lüge, weil entweder-oder...beides geht nicht....entweder wollten die Kosovaren einen Verbrecher oder sie zweifeln nicht an ihm...ich glaube nicht, dass es nocheine andere Möglcihkeit gibt.

rene pauls
14. Dezember 2007
00:09
-
WESTLICHER BALKAN: Auf dem Weg in die Europäische Union? (4/7, KOSOVO)

Wie wärs hiermit:

http://www.german-foreign-policy.co...

Die andere seite der Deutschen Aussenpolitiks-medailie! Halt eine unabhängige Seite,interesant dabei Generäle,Politiker und andere leute vom Fach!

Auch wenn es 1998-2000 vielen Menschen aufgefallen ist,wie der Hase läuft, so sind diejenigen die selbst dabei waren (bei dieser ,,Friedenspolitikverarsche,,) doch die besten zeugen!! Das mann systematisch Agenturen beauftragt,die weltweite kampagnen starten, um zum beispiel ein kleines Land in die verabscheuungsecke zu stellen,zeigt die abgebühtheit unserer doch heutigen ,,freien Welt,einen,!

Eine der schlimmsten: I nternational C rises G roup Letzte ,,TIPS,, der ICG: EU muss aufjedenfall zusammenhalten,dann,warten bis Serbien seinen neuen (und von der,,neuen Weltordnung,,gestellten Präsidenten BORIS TADIC-der liebste ist ja schon zu staub zerfallen!)Präsidenten wählt! UND:was melden die PresseAgenturen heute!?Alles nach Fahrplan!!

Also müssen die Albaner Kosovos noch drei monate warten!! Dann der feierliche,, Akt,,-und schon sind Ausländische Investoren bereit ,unsummen in die Republik kosov a zu investieren!!!Oder pumpt die EU die erforderlichen MIlliarden?? Zumindest um den schein zu wahren-den das Kosovo wird um so mehr im Rampenlicht stehen!!-(,,mund abputzen,,und Hände schütteln,,Yess,,rufen wird nicht klappen) DENN DIESE —BALKANNARBE—WIRD WELTWEIT ZU SEHEN SEIN!!!
— INTERESSANTE FRAGE (nur mal so):Wieso investiert mann nicht schon seit der letzte Adolf (S.Milosevic )Tot ist!? Serbien hat einen neuen Demokratischen Präsi tanzt ingesamt nach der für ihn(serbien)komponierten,,musik,,will in die EU die Bevölkerung zu 70% auch(naja bis jetzt,jetzt wirds gefährlich!!)-nachbar bleibt mann mit den Albanern sowieso(und in einer EU soll es keine grenzen geben!!) Naja,interessant wäre ja auch noch dieses hier :


vom 19.04.2001 ,2 jahre nach den Bomben ,,auf milosevic,,-nüchtern betrachtet von einem Deutschen (nicht serben!)über die Deutschen in ihrer Rolle,unter den führenden,der neuen Weltordnung!-----------------------------------SEHR WICHTIG DABEI: DIE HISTORISCHE ROLLE DER DEUTSCHEN AUSSEN/KRIEGSPOLITIK IN IHRER GESCHICHTE MIT SERBIEN!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!----------------------------------------- Weshalb auch geschichtliche wiedergaben von ,,deutschen schreiberlingen,,aus der Kaiserzeit,Nazizeit sehr gut unter die Lupe genommen werden muss—denn schon vor über hundert jahren stank es nach AntiSerbismus!!!!!----------------------------------- http://www.lahn.net/dfgvk/kuentzel.htm Interessant dabei :was ist diese Archaische Gewohnheits/gesetzesgebung,der Kanun! Vielleicht hat das auch was mit der eigenwilligen Mentalität der menschen dort zu tun! Muss nicht vielleicht ein bishen was daran gearbeitet werden!? LÄSST SICH VIELEICHT AUCH DARAN ERKENNEN _OB DIE ALBANER JEMALS GUTEN MUTES WAREN,VILLEICHT DOCH EINEN KOMPROMISS MIT DEN SERBEN ZU FINDEN! UNTER OSMANISCHER BESATZER/BESCHÜTZERZEIT GARANTIERT NICHT!!! ALSO 1 WK.auch nicht! Im 2 WK. auch nicht! Königreich Jugoslawien(1918-1941) nicht! SFR Jugoslawien(1945-1992)auch nicht(gerade da nicht!).NEIN ES IST DOCH LOGISCH,ZIEL WAR IMMER EINEN ANSCHLUSS DES —SERBISCHEN!!— KOSOVOS--- AN ALBANIEN! UND DIE RADIKALEN UNTER DEN ALBANERN HABEN MIT IHRER BEVÖLKERUNG LEICHTES SPIEL (der Kanun,die unterordnung!!)

MFG Pauls

Die wahre Freiheit ist ein kostbares gut—die Meinugsfreiheit auch!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

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14. Dezember 2007
10:30
WESTLICHER BALKAN: Auf dem Weg in die Europäische Union? (4/7, KOSOVO)

Es ist bemerkenswert, wenn man sieht, wie viele „Beschützer“ des internationalen Rechts man in diesem Forum findet. Aber leider versäumen diese zu erwähnen, dass Gerade der serbische Staat war es, der dieses Recht jahrzehntelang mit den Füßen trat, u. a. als er die Autonomie des Kosovo im Jahr 1998 rechtswidrig aufhob, kriminelle Häftlinge aus Serbien ins Kosovo schickte, um dort für „Recht und Ordnung“ zu sorgen oder als er die „eigene Bevölkerung“ im Jahr 1999 wie Tiere in LKW und Zügen ladete und nach Mazedonien oder Albanien verbannte. Hören Sie also auf, scheinheilig zu sein. L. L.


14. Dezember 2007
22:17
WESTLICHER BALKAN: Auf dem Weg in die Europäische Union? (4/7, KOSOVO)

da iser wieder....

Diese Knastfreilassungsgeschichte finde ich neben Rotkäppchen eines der besten Märchen... danach folgt Racak

http://www.wdr.de/online/news/kosov...

.... und den Herrn Milosevic haben wir seit vielen Jahren nicht mehr, wir haben ihn sogar selbst nach DenHaag geschickt... Der Prozess um ihn herum war ein Witz, aber das ist eine andere Geschichte...übrigens war dieser Montenegriner.... jaja...*seufz*

Ich empfehle das Buch von Germinal Civikov: Der Milosevic-Prozess. Bericht eines Beobachters

Übrigens hat Serbien bis jetzt 42 gesuchte Kriegsverbrecher ausgeliefert, aber hackt ihr ruhig weiter auf die rum... und versteckt eure eigenen...


14. Dezember 2007
22:19
WESTLICHER BALKAN: Auf dem Weg in die Europäische Union? (4/7, KOSOVO)

übrigens seit ihr erst mit den LKWs geflohen, NACHDEM die Nato angegriffen hat... aber solche chronologischen Einzelheiten sind unwichtig... nicht wahr?


15. Dezember 2007
11:42
WESTLICHER BALKAN: Auf dem Weg in die Europäische Union? (4/7, KOSOVO)

Der Großteil Ihrer Kommentare gehört gelöscht. Freie Meinungsäußerung hin oder her. Denn Sie leugnen Verbrechen und machen somit eine konstruktive Diskussion unmöglich. Lumi


19. Dezember 2007
19:39
WESTLICHER BALKAN: Auf dem Weg in die Europäische Union? (4/7, KOSOVO)

wo bitte leugne ich? Ich argumentiere! Meine Meinung beruht auf Quellen, welche ich hier vorgelegt habe...


8. April 2008
05:04
WESTLICHER BALKAN: Auf dem Weg in die Europäische Union? (4/7, KOSOVO)

Also ich sage mal so, lassen wir die Serben in ruhe, und wir gehen unseren weg...und wir lassen die Realität sprechen, weil mit Serben zu sprechen ist genau das gleiche wie wenn du mit eine Mauer redest.

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Peter
31. Januar 2009
19:31
Deutschland-Kosovo
WESTLICHER BALKAN: Auf dem Weg in die Europäische Union? (4/7, KOSOVO)

Hi..ich bin der Peter aus Koln und ich habe auch geschichte studiert und bin sehr gut darin..naja aus meinen erfahrungen...zu erst kann ich nur sagen das Kosovo niemals Serbien gehort hatt und wird es auch niemals gehoren...das zweite ist das Kosovo ein freies land ist...und es wir jeden tag von der welt anerkannt...ich als deutscher bin sehr froh das die Deutsche Republik Kosovo fast als erstes Land anerkannt hatt peaceeee

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Sören KEIL

Sören wurde 1983 im mecklenburgischen Lübz geboren und ist in einem kleinen Dorf in Sachsen nahe Leipzig aufgewachsen. Nach dem Abitur studierte er Politik, Jura und Geschichte in Würzburg, ehe es ihn 2005 nach England verschlug, wo er sein Studium (...)

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